Was ist überhaupt Musiktherapie?


Musiktherapie ist ein psychotherapeutisches Angebot, bei dem die Beziehungsarbeit zwischen Patient und Therapeut im Vordergrund steht.
In der Arbeit mit dem Medium Musik werden Wahrnehmungs-, Symbolisierungs-, Erlebnis-, und Beziehungsgestaltung des Patienten in Erfahrung gebracht und erweitert.

 

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Musiktherapie?


Es gibt keine musikalischen Voraussetzungen, wie etwa das Spielen eines Instruments, musikalische Vorbildung oder dergleichen. Eine grundsätzliche Neugier ist schon „die halbe Miete“.
Außerdem eignet sich die Musiktherapie besonders in ihrer nicht-sprachliche Form.

 

Was kann „man“ in der Musiktherapie machen?  

 
Hier kann auf Instrumenten gespielt, Musik gehört, gesungen, getanzt und gemalt werden.
Das Bedürfnis und Befinden des Klienten stehen immer Vordergrund.
Eine besonders empfehlenswerte Möglichkeit besteht in den Eltern-Kind Musiktherapiestunden (Dyaden).

 

Musikalische Möglichkeiten:

  • freies Spiel mit Instrumenten
  • tanzen: frei oder Gesellschaftstänze erlernen
  • Therapeutischer Instrumentalunterricht (Klavier, Gitarre)
  • Musik hören (jedweder Musikrichtung)
  • Malen zur Musik
  • Gesang, einzeln oder in Gruppe
  • Bei Bedarf auch Auftrittsmöglichkeiten mit Musik
  • Musizieren nach Noten
  • und vieles mehr

 

Instrumentelle Ausstattung:

  • Klavier, Keyboards (mit Karaokemöglichkeit)
  • Schlagzeug, Trommeln, Schlitz- und Rührtrommel, Schlaginstrumente, Congas, usw.
  • Geige, Regenmacher, Ozeantrommel, Sturmmacher usw.
  • Klangschalen, Orff-Instrumentarium
  • Aufnahmegeräte, Verstärker, Mirkofone, CD´s, Kassetten, Musikvideos, Schallplatten
  • Schallplattenspieler, CD-Player
  • PC mit Komponierfunktionen
  • Moderner und klassischer Notenbestand
  • Konzertgitarren, E-Gitarren
  • Konzertflügel im Saal
  • und vieles mehr