Beim Vorhofflimmern handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, durch die sich die Vorhöfe des Herzens schnell und unkontrolliert bewegen. Dies führt zu einem unregelmäßigen Herzschlag und begünstigt die Entstehung von Blutgerinnseln, die schlimmstenfalls einen Schlaganfall zur Folge haben können. Ein Vorhofflimmern ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, führt allerdings oft zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Betroffene leiden unter Herzklopfen, einem unangenehmen Druckgefühl in der Brust und sind wenig belastbar. Das Risiko, ein Vorhofflimmern zu entwickeln, steigt mit dem Alter. In Deutschland ist etwa jeder fünfte über 80-Jährige betroffen. Prof. Niehaus erläutert in seinem Vortrag deshalb auch, inwiefern sich der Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen lässt.
Im Anschluss an den Vortrag bleibt Zeit für Fragen und Interessierte haben die Möglichkeit, an einer Führung durch die Herzkatheterlabore teilzunehmen, wo Prof. Niehaus mit seinem Team aktuelle Therapietechniken demonstriert und erläutert.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Gelungene Premiere: Zahlreiche Teilnehmende setzten am Helios Klinikum Gifhorn ein Zeichen gegen chronische Schmerzen. Mit dem Ergebnis erreicht das Klinikum im internationalen Vergleich Platz 13 – und liegt damit noch vor der New York University.