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Herzwochen 2026: Helios Klinikum Gifhorn lädt am 5. November zu Vortrag ein

Die bundesweiten Herzwochen 2026, die jedes Jahr im November von der Deutschen Herzstiftung aufgerufen werden, stellen dieses Mal die häufigste Herzrhythmusstörung in den Mittelpunkt: das Vorhofflimmern. Auch das Helios Klinikum Gifhorn beteiligt sich wieder mit einem Vortrag. Am Donnerstag, 5. November 2026, informiert Prof. Dr. med. Michael Niehaus, Chefarzt der Medizinischen Klinik I – Kardiologie und Rhythmologie, unter dem Motto „Herz aus dem Takt: Vorhofflimmern erkennen und handeln“ über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung, die in Deutschland mehr als 1,6 Millionen Menschen betrifft. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Konferenzraum 1 statt.

27.10.2026 Lesedauer: - Min.
Prof. Dr. Michael Niehaus

Beim Vorhofflimmern handelt es sich um eine Herzrhythmusstörung, durch die sich die Vorhöfe des Herzens schnell und unkontrolliert bewegen. Dies führt zu einem unregelmäßigen Herzschlag und begünstigt die Entstehung von Blutgerinnseln, die schlimmstenfalls einen Schlaganfall zur Folge haben können. Ein Vorhofflimmern ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, führt allerdings oft zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Betroffene leiden unter Herzklopfen, einem unangenehmen Druckgefühl in der Brust und sind wenig belastbar. Das Risiko, ein Vorhofflimmern zu entwickeln, steigt mit dem Alter. In Deutschland ist etwa jeder fünfte über 80-Jährige betroffen. Prof. Niehaus erläutert in seinem Vortrag deshalb auch, inwiefern sich der Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen lässt.

Im Anschluss an den Vortrag bleibt Zeit für Fragen und Interessierte haben die Möglichkeit, an einer Führung durch die Herzkatheterlabore teilzunehmen, wo Prof. Niehaus mit seinem Team aktuelle Therapietechniken demonstriert und erläutert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.