Der „Global Walk Against Pain“ findet 2026 zeitgleich an verschiedenen Orten weltweit statt. Sein Ziel: Menschen in Bewegung bringen und gleichzeitig ein Thema sichtbar machen, das für die Betroffenen zum täglichen Begleiter geworden ist – chronischer Schmerz.
„Für andere sind chronische Schmerzen meist nicht erkennbar; für die Menschen, die darunter leiden, beeinflussen sie hingegen nahezu das gesamte tägliche Leben“, weiß Diplom-Psychologin Marianne Lüking von der Schmerzklinik im Helios Klinikum Gifhorn, die das Walking-Event in Gifhorn federführend organisiert. „Durch unsere Beteiligung möchten wir Bewusstsein schaffen, Solidarität mit Betroffenen und ihren Familien ausdrücken und zeigen: Jeder Kilometer und jeder Teilnehmende verbreitet diese Botschaft weiter.“
Kein Wettkampf, sondern Vernetzung schaffen
Die Veranstaltung ist ausdrücklich für alle Fitnesslevels und Altersgruppen offen, es geht nicht um die Leistung, sondern um die Teilnahme an sich – und auch um die Vernetzung untereinander. So haben unter anderem Mitglieder einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen aus Braunschweig ihre Teilnahme angekündigt.
Wer an der Veranstaltung in Gifhorn teilnehmen möchte, muss sich zuvor hier anmelden und eine Haftungsausschlusserklärung unterzeichnen. Treffpunkt ist am 29. August 2026 der Haupteingang des Helios Klinikums am Campus 6. Der Startschuss fällt um 10:00 Uhr. In welchem Tempo die etwa zwei Kilometer lange Strecke zurückgelegt wird, ist allen Teilnehmenden selbst überlassen.
Am Ende der Veranstaltung werden die Gesamtzahl der Teilnehmenden sowie die gemeinsam zurückgelegten Kilometer erfasst. Das Ergebnis wird anschließend Teil der internationalen Bilanz des „Global Walk Against Pain“ und auf der offiziellen Website der Initiative veröffentlicht.
Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.
In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.