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Wirbelkörperbruch bei Osteoporose

Wirbelkörperbruch bei Osteoporose

Die Osteoporose bezeichnet einen Knochenschwund durch verringerte Knochenmasse. Dies führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Wirbelkörperbrüche. Die minimal invasive Ballonkyphoplastie ermöglicht eine sichere Wiederherstellung der Wirbelsäulenstabilität.

Der osteoporotische Wirbelkörperbruch - Vorbeugung, Diagnose und Behandlung

Ab dem 35. Lebensjahr verliert der Mensch etwa 1,5 Prozent seiner Knochenmasse. Bei einem Ungleichgewicht zwischen Knochenauf und -abbau kommt es zu einem Knochenschwund (Osteoporose). Die Erkrankung verläuft oft unbemerkt und wird erst nach Knochenbrüchen entdeckt. Am häufigsten ist die Wirbelsäule betroffen.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine systemische Erkrankung und ist durch vermehrten Knochenabbau gekennzeichnet. Ohne große äußere Krafteinwirkung ist die Anfälligkeit für Knochenbrüche erhöht. Am häufigsten sind Frauen betroffen. Aber auch Bewegungsmangel, Fehlernährung und Medikamente können eine Osteoporose verursachen. Richtige Ernährung und aktive Bewegung können dem Knochenschwund vorbeugen. Wird eine Osteoporose rechtzeitig erkannt, kann sie heute mit Medikamenten gut behandelt werden.

Wirbelkörperbruch

Häufig wird der Knochenschwund aber erst durch einen Wirbelkörperbruch offensichtlich. Nicht jeder Wirbelkörperbruch ist gefährlich und muss operiert werden. Aber ein Wirbelkörperbruch verursacht oft heftige und hartnäckige Schmerzen. Ob ein Wirbelkörperbruch operiert werden muss, kann nur von Spezialisten beantwortet werden. Weiterhin bedarf es einer genauen Untersuchung. Die Computertomographie und auch die Kernspintomographie sind entscheidende diagnostische Mittel um die Notwendigkeit einer Operation zu überprüfen.

Ballonkyphoplastie

Wird die Notwendigkeit einer Operation erkannt, so kann diese häufig minimal invasiv über die sogenannte Ballonkyphoplastie durchgeführt werden. Hierbei werden in Vollnarkose unter Röntgenkontrolle zwei dünne Kanülen am Rückenmark vorbei in den Wirbelkörper eingebracht. Über diese Sonden kann dann ein Ballon in den betroffenen Wirbelkörper eingebracht werden. Durch Auffüllen des Ballons kann der Wirbelkörper aufgerichtet werden. In den entstandenen Hohlraum wird dann ein spezieller Knochenzement eingebracht. Der betroffen Wirbelkörper ist somit sofort wieder stabil und die Schmerzen beseitigt.

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Chefarztsekretariat der Orthopädie und Unfallchirurgie

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Nicole Hausenblas
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