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Bitte beachten Sie unsere Besuchszeit:

Besuchszeiten Stationen + IMC 14:00 Uhr - 20:00 Uhr

Auf Intensivstation von 16:00 Uhr - 19:00 Uhr und nach Rücksprache.

Kardiologie, Rhythmologie und Elektrophysiologie

Ihr Herz ist bei uns in sicheren Händen. Mit umfassender Expertise decken wir das gesamte kardiologische Behandlungsspektrum konservativer und interventioneller Kardiologie sowie der Rhythmologie und Elektrophysiologie ab. Wir sorgen für Ihr Herz und bieten unseren Patient:innen eine moderne Diagnostik sowie effektive Behandlung an.

Leitung
Unser erfahrenes Team steht Ihnen sowie Ihren Angehörigen gerne mit seiner Expertise zur Seite und begleitet Sie engmaschig bei allen Schritten, die Sie während Ihres Aufenthalts durchlaufen.
René Andrié, MHBA
Chefarzt der Kardiologie, Rhythmologie und Elektrophysiologie
Robert Schueler
Chefarzt interventionelle Kardiologie und strukturelle Herzerkrankungen, organisatorische Leitung Innere Medizin
Ihr Termin bei uns

Buchen Sie Ihren Termin bequem über das Helios Patientenportal. Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich weiter.

 

Sekretariat 

Telefon: 0228 6481-19200

Fax: 0228 6481 11380 

 

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Ihr Aufenthalt bei uns

Wir unterstützen Sie mit allen Möglichkeiten der modernen Herzmedizin von der abklärenden Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge – individuell und persönlich. In unserer Klinik steht Ihnen das gesamte Spektrum modernster Kardiologie zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne direkt an oder vereinbaren Sie online einen Termin.

Unsere Leistungen im Überblick

  • 24 Stunden Herzinfarktbereitschaft
  • Herzkatheterdiagnostik und -therapie (FFR, IVUS, PTCA, Stentimplantation, Rotablation, CTO, Rechtsherzkatheter)
  • Interventionelle Herzklappentherapie in Kooperation mit dem Herzzentrum Siegburg
  • PFO-/ASD-/LAA-Verschluss
  • Transkoronare Alkoholablation bei Hyperthropher Kardiomyopathie (TASH)
  • Brustschermzambulanz

  • Elektophysiologische Herzkatheteruntersuchung
  • Ablation von Vorhofflimmern (Kryo- und RF-Energie)
  • Ablation von Vorhofflattern
  • Ablation von atrialen Tachykardien
  • Ablation von AVNRT und WPW-Syndrom
  • Ablation von ventrikulären Extrasystolen und Kammertachykardien
  • 3D-gestützte Ablation
  • Invasive Diagnostik bei seltenen angeborenen Herzerkrankungen

  • Implantation und Nachsorge aller Schrittmacher-, Defibrillatorsysteme (SM, ICD) einschließlich Resynchronisationstherapie (CRT) bei Herzinsuffizien
  • MRT-taugliche Systeme
  • His-Bündel-Stimulation
  • Subkutaner Defibrillator (sICD)
  • Herzschrittmacherkapsel
  • Kardiale Kontraktionsmodulation (CCM)
  • Implantation von Ereignisrekordern
  • Defibrillatorweste
  • CRT-Optimierung

  • Transthorakale Echokardiographie (3D, Kontrast)
  • Stressechokardiographie
  • Transösophageale Echokardiographie (3D)
  • Kardio-CT und Kardio-MRT in Kooperation mit der Klinik für Radiologie

  • Ambulante Versorgung (Spezialsprechstunde, Privatambulanz)
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Ergometrie
  • Synkopendiagnostik
  • Hypertoniediagnostik und -therapie

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Einblicke in unsere Klinik
Chefarzt Prof. Dr. René Andrié

Chefarzt Prof. Dr. René Andrié

Dank der modernen Untersuchungstechnik nach neuesten medizinischen Standards und unserem erfahrenen Team können wir vor Ort alle gängigen kardiologischen Krankheitsbilder behandeln und so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der schnellen Herzinfarkt-Versorgung in der Region leisten.

FAQ

Gelegentliches Herzstolpern ist in den meisten Fällen unbedenklich. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Extrasystolen, also zusätzliche Herzschläge, die auch bei gesunden Menschen beispielsweise durch Stress, Koffeinkonsum oder Schlafmangel ausgelöst werden können.

 

Eine genauere Abklärung ist insbesondere dann erforderlich, wenn das Herzstolpern sehr häufig auftritt, mit Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen einhergeht oder eine strukturelle Herzerkrankung bekannt ist. Zur Beurteilung der Herzrhythmusstörungen kann ein Langzeit-EKG eingesetzt werden,

Treten plötzlich starke Druck- oder Engegefühle oder brennende Schmerzen im Brustbereich auf, die länger als 5–10 Minuten anhalten und gegebenenfalls in den Arm, den Kiefer oder den Rücken ausstrahlen, sollte umgehend der Notruf 112 verständigt werden. Diese Beschwerden können auf einen Herzinfarkt hindeuten und erfordern eine sofortige medizinische Abklärung. Warten Sie in einem solchen Fall nicht auf einen Termin beim Hausarzt.

Ein Ruhe-EKG erfasst die elektrische Aktivität des Herzens lediglich über wenige Sekunden und stellt somit eine Momentaufnahme dar. Dabei können akute Veränderungen, beispielsweise Hinweise auf einen frischen Herzinfarkt, sowie anhaltende Herzrhythmusstörungen erkannt werden.

 

Verengungen der Herzkranzgefäße zeigen sich hingegen häufig erst unter körperlicher Belastung und können daher mithilfe eines Belastungs-EKGs untersucht werden. Treten Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf, kann ein Langzeit-EKG erforderlich sein. Bei sehr seltenen Ereignissen kommt gegebenenfalls auch ein implantierbarer Ereignisrekorder infrage. 

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Dabei ziehen sich die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und mit sehr hoher elektrischer Aktivität zusammen.

 

Obwohl Vorhofflimmern nicht zwangsläufig unmittelbar lebensbedrohlich ist, bestehen zwei wesentliche Risiken: Durch den gestörten Blutfluss kann sich in den Vorhöfen ein Blutgerinnsel bilden, das das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöht. Darüber hinaus kann eine dauerhaft zu hohe Herzfrequenz den Herzmuskel langfristig belasten und eine Herzschwäche begünstigen.

 

Deshalb ist eine individuell abgestimmte Behandlung wichtig. Dazu können unter anderem gerinnungshemmende Medikamente zur Schlaganfallvorbeugung sowie Maßnahmen zur Kontrolle des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz gehören. 

Treten Beschwerden wie Schwindel, ausgeprägte Müdigkeit oder kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkopen) auf, kann eine Fehlfunktion des natürlichen Schrittmachers des Herzens die Ursache sein. In solchen Fällen kann die Implantation eines Herzschrittmachers sinnvoll sein. Er unterstützt die regelmäßige Herzaktivität, indem er bei Bedarf elektrische Impulse abgibt, und kann dadurch Beschwerden lindern sowie die Lebensqualität verbessern.

Die elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist ein spezielles Verfahren zur Untersuchung der elektrischen Reizleitung des Herzens. Dabei werden dünne, flexible Katheter über eine Vene in der Leistengegend bis zum Herzen geführt, um dessen elektrische Aktivität zu messen und mögliche Rhythmusstörungen zu erkennen.

 

Der Eingriff findet in der Regel unter örtlicher Betäubung an der Einstichstelle statt und kann zusätzlich durch eine leichte Sedierung ergänzt werden. Das Vorschieben der Katheter durch die Blutgefäße ist normalerweise nicht spürbar, da die Gefäßinnenwände nur eine geringe Schmerzempfindlichkeit aufweisen. 

Bei einer Ablation (Verödung) wird das für die Fehlimpulse verantwortliche Herzgewebe mithilfe von 3D-Mapping lokalisiert und gezielt durch Hitze, Kälte oder Pulsfeldablation (PFA) behandelt. Die Erfolgsaussichten hängen von der Art der Rhythmusstörung ab: Bei AVNRT liegen sie bei über 95 %, während bei Vorhofflimmern häufig eine langfristige Kontrolle erreicht wird, gelegentlich jedoch ein weiterer Eingriff erforderlich ist.

Die EPU/Ablation gilt heute als sicheres Routineverfahren. Am häufigsten treten Blutergüsse an der Einstichstelle in der Leiste auf. Sehr seltene, aber schwerwiegende Komplikationen (unter 1 %) sind Verletzungen der Herzwand mit Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel oder Schäden am natürlichen Reizleitungssystem, die einen Herzschrittmacher erforderlich machen können.

Unsere Stationen
Unser Team heißt Sie auf unseren ansprechend gestalteten Stationen herzlich willkommen.
Station 4.3 / 4.4
Hauptgebäude, 4. OG
Telefon:

0228 6481-13154

Station 1.1 / 1.2
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Telefon:

0228 6481-13332

Bitte freimachen - Der Gesundheitspodcast
Regelmäßig reden unsere Expertinnen und Experten im Gesundheitspodcast über wissenswerte Themen aus der Medizin und klären im lockeren Gespräch Mythen auf - auch über das Herz. Jetzt reinhören!
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