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Wir unterstützen Sie mit allen Möglichkeiten der modernen Herzmedizin von der abklärenden Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge – individuell und persönlich. In unserer Klinik steht Ihnen das gesamte Spektrum modernster Kardiologie zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne direkt an oder vereinbaren Sie online einen Termin.
Unsere Leistungen im Überblick
FAQ
Gelegentliches Herzstolpern ist in den meisten Fällen unbedenklich. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Extrasystolen, also zusätzliche Herzschläge, die auch bei gesunden Menschen beispielsweise durch Stress, Koffeinkonsum oder Schlafmangel ausgelöst werden können.
Eine genauere Abklärung ist insbesondere dann erforderlich, wenn das Herzstolpern sehr häufig auftritt, mit Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen einhergeht oder eine strukturelle Herzerkrankung bekannt ist. Zur Beurteilung der Herzrhythmusstörungen kann ein Langzeit-EKG eingesetzt werden,
Treten plötzlich starke Druck- oder Engegefühle oder brennende Schmerzen im Brustbereich auf, die länger als 5–10 Minuten anhalten und gegebenenfalls in den Arm, den Kiefer oder den Rücken ausstrahlen, sollte umgehend der Notruf 112 verständigt werden. Diese Beschwerden können auf einen Herzinfarkt hindeuten und erfordern eine sofortige medizinische Abklärung. Warten Sie in einem solchen Fall nicht auf einen Termin beim Hausarzt.
Ein Ruhe-EKG erfasst die elektrische Aktivität des Herzens lediglich über wenige Sekunden und stellt somit eine Momentaufnahme dar. Dabei können akute Veränderungen, beispielsweise Hinweise auf einen frischen Herzinfarkt, sowie anhaltende Herzrhythmusstörungen erkannt werden.
Verengungen der Herzkranzgefäße zeigen sich hingegen häufig erst unter körperlicher Belastung und können daher mithilfe eines Belastungs-EKGs untersucht werden. Treten Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf, kann ein Langzeit-EKG erforderlich sein. Bei sehr seltenen Ereignissen kommt gegebenenfalls auch ein implantierbarer Ereignisrekorder infrage.
Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Dabei ziehen sich die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und mit sehr hoher elektrischer Aktivität zusammen.
Obwohl Vorhofflimmern nicht zwangsläufig unmittelbar lebensbedrohlich ist, bestehen zwei wesentliche Risiken: Durch den gestörten Blutfluss kann sich in den Vorhöfen ein Blutgerinnsel bilden, das das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöht. Darüber hinaus kann eine dauerhaft zu hohe Herzfrequenz den Herzmuskel langfristig belasten und eine Herzschwäche begünstigen.
Deshalb ist eine individuell abgestimmte Behandlung wichtig. Dazu können unter anderem gerinnungshemmende Medikamente zur Schlaganfallvorbeugung sowie Maßnahmen zur Kontrolle des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz gehören.
Treten Beschwerden wie Schwindel, ausgeprägte Müdigkeit oder kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkopen) auf, kann eine Fehlfunktion des natürlichen Schrittmachers des Herzens die Ursache sein. In solchen Fällen kann die Implantation eines Herzschrittmachers sinnvoll sein. Er unterstützt die regelmäßige Herzaktivität, indem er bei Bedarf elektrische Impulse abgibt, und kann dadurch Beschwerden lindern sowie die Lebensqualität verbessern.
Die elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist ein spezielles Verfahren zur Untersuchung der elektrischen Reizleitung des Herzens. Dabei werden dünne, flexible Katheter über eine Vene in der Leistengegend bis zum Herzen geführt, um dessen elektrische Aktivität zu messen und mögliche Rhythmusstörungen zu erkennen.
Der Eingriff findet in der Regel unter örtlicher Betäubung an der Einstichstelle statt und kann zusätzlich durch eine leichte Sedierung ergänzt werden. Das Vorschieben der Katheter durch die Blutgefäße ist normalerweise nicht spürbar, da die Gefäßinnenwände nur eine geringe Schmerzempfindlichkeit aufweisen.
Bei einer Ablation (Verödung) wird das für die Fehlimpulse verantwortliche Herzgewebe mithilfe von 3D-Mapping lokalisiert und gezielt durch Hitze, Kälte oder Pulsfeldablation (PFA) behandelt. Die Erfolgsaussichten hängen von der Art der Rhythmusstörung ab: Bei AVNRT liegen sie bei über 95 %, während bei Vorhofflimmern häufig eine langfristige Kontrolle erreicht wird, gelegentlich jedoch ein weiterer Eingriff erforderlich ist.
Die EPU/Ablation gilt heute als sicheres Routineverfahren. Am häufigsten treten Blutergüsse an der Einstichstelle in der Leiste auf. Sehr seltene, aber schwerwiegende Komplikationen (unter 1 %) sind Verletzungen der Herzwand mit Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel oder Schäden am natürlichen Reizleitungssystem, die einen Herzschrittmacher erforderlich machen können.
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Vorhofflimmern (VHF) bleibt eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen weltweit. Sie kann zu Beschwerden wie Herzrasen, Luftnot oder schwankender Leistungsfähigkeit führen und erhöht das Schlaganfallrisiko. Und: sie stellt Patient:innen sowie medizinisches Fachpersonal vor komplexe Entscheidungen: Wann kommt eine medikamentöse Behandlung infrage, wann ein Schrittmacher oder eine Ablation?
In der neuesten Folge des Gesundheitspodcasts „Bitte freimachen!“ geht es um Herzensangelegenheiten.
In der neuesten Folge des Gesundheitspodcasts „Bitte freimachen!“ geht es um Komfortangebote im Krankenhaus und wie das Konzept der Healing Architecture den Heilungsprozess unterstützen kann.