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Behandlung von Spinalkanal-Engstellen

Behandlung von Spinalkanal-Engstellen

Beschwerden wie Spinalkanalstenose und Spondylarthrose gut behandeln.

Grafik: Unsere Wirbelsäule
Seitliche Ansicht unserer Wirbelsäule

Ihre Gelenke unterliegen alterungsbedingten Verschleißprozessen - dies betrifft natürlich auch Ihre Wirbelsäule. Diese besteht aus Bewegungssegmenten von jeweils einer Bandscheibe und zwei angrenzenden Wirbeln. Mit den Jahren kann es dazu kommen, dass die Fähigkeit der Bandscheibe, die Kräfte elastisch und federnd auf Ihre Wirbelkörper zu übertragen, abnimmt. Dieser versucht dann, die eingeleitete Kraft besser aufzunehmen, indem er die Auflagefläche durch Knochenanbau vergrößert, um so eine Ermüdungsfraktur zu verhindern.

Wenn Sie unter chronischen Rückenschmerzen leiden, können altersbedingte Veränderungen der Wirbelsäule der Grund sein. Häufig fallen hierbei die Schlagworte Spinalkanalstenose, Spondylarthrose oder Claudicatio spinalis. Diese und ähnliche Beschwerden können wir lindern.

Das Problem: Durch einen Knochenanbau vergrößern sich die knöchernen Anteile der Wirbelkörper, wonach es zur Einengung der Nerven oder des gesamten Spinalkanals kommen kann (Spinalkanalstenose).

Häufig klagen Patienten hierbei über das Beschwerdebild der so genannten "Claudicatio Spinalis". Dabei können die Patienten nur eine begrenzte Zeit gehen und müssen sich immer wieder ausruhen, bis die Schmerzen und Nervenstörungen abklingen. Wenn Ihnen dieses Symptom bekannt ist, werden Sie bemerkt haben, dass hier Nachvornbeugen beschwerdelindernd, ein Nachhintenbeugen nicht möglich oder gar schmerzverstärkend wirkt.

Unnatürliche Wirbelbewegungen: Erschwerend kommt bei der Spondylarthrose hinzu, dass die stabilisierenden Bänder ihre Vorspannung verlieren und damit unnatürliche Bewegungen zwischen den Wirbeln auftreten können. Diese so genannte Instabilität kann eine bestehende Enge des Spinalkanals weiter verstärken bzw. ein Wirbelgleiten (Spondylolisthese) hervorrufen.

Mittels moderner Diagnostik können wir die Schweregrade der Einengung des Spinalkanals und den Grad der Nervenbeeinträchtigung genau feststellen. Dabei helfen uns die folgende bildgebende Diagnoseverfahren:

  • Magnetresonsanztomographie (MRT)
  • Computertomographie (CT)
  • Myelo-CT (Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel im Wirbelkanal)

Ein MRT wird in Rückenlage durchgeführt, weswegen Instabilitäten häufig nicht erfasst werden können. Daher finden Ihre Röntgenaufnahmen im Stehen, in Beuge- und in Streckstellung (Funktionsaufnahmen) statt. Falls nötig werden die Aufnahmen durch eine Myelographie (Injektion von Kontrastmittel in den das Rückenmark umgebenden Raum) ergänzt.

Diese Vorgehensweise versetzt uns in die Lage, Ihre "instabilen" Segmente genau zu erkennen, die die Einengung des Spinalkanals provozieren.

OP in der Wirbelsäulenchirurgie

In der Regel setzen wir in diesen Erkrankungsfällen nicht auf konservative Therapieoptionen. Diese bringen der Erfahrung nach bei Spinalkanalstenose aufgrund des Fortschreitens der rückbildenden Veränderungen in der Regel keine bedeutende Beschwerdelinderung mit sich.

Daher greifen wir für Sie häufig auf eine operative Versorgung zurück. Dabei nehmen wir eine Dekompression des verengten Bereiches mit Freilegung der Nervenstrukturen vor, sowie in manchen Fällen eine zusätzliche Stabilisierung des Segmentes beinhaltet.

Wir verfügen einerseits über umfassende Erfahrungen in allen Techniken der Nervendekompression und Stabilisierung, sowie auch über die entsprechenden technischen Voraussetzungen für einen sicheren und für Sie schonenden Eingriff.