Ozaki-Operation

Die Ozaki-Methode geht zurück auf den japanischen Herzchirurgen Prof. Shigeyuki Ozaki (Tokio). Dabei werden alle Taschen der erkrankten Herzklappe entfernt und durch neue ersetzt, die mit Hilfe einer Schablone passgenau nachgebildet werden.

Die neuen Taschensegel werden in der Regel aus körpereigenem Gewebe (Herzbeutel) angefertigt. Ziel ist es immer, möglichst wenig Fremdmaterial in den Organismus zu implantieren. Sollte der eigene Herzbeutel nicht geeignet sein (z.B. aufgrund wiederholter Operationen) oder ein minimalinvasives Verfahren zum Einsatz kommen, kann als Ersatzmaterial ein tierisches Äquivalent genutzt werden.

Vorteile der Ozaki-Operation

Die Ozaki-Operation eignet sich besonders für Patienten, die keine lebenslange Blutverdünnung wünschen und bei denen die Haltbarkeit einer biologischen Klappenprothese im Verhältnis zur Lebenserwartung zu kurz ist. Das Verfahren kann auch bei Patienten mit schwer verkalkten Aortenklappen oder bei einer Infektion der Klappe (Endokarditis) durchgeführt werden.

Ein wesentlicher Vorteil besteht bei Patienten mit einer relativ kleinen Aortenklappe in Relation zum Körperbau. Hier kann das Risiko einer unzureichenden Eröffnung (Patient-Prothese-Missmatch) vermieden werden.

Die Operation kann über einen minimalinvasiven Zugang durchgeführt werden. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an uns.

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Herzklappen-Erkrankungen (Herzchirurgie)

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Priv.-Doz. Dr. med. Jaroslav Benedik

Leitender Arzt der Klinik für Herzchirurgie und herznahe Gefässchirurgie
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