Aktuelle Besucherregelung

Wir möchten das Sicherheitslevel für Patienten, Mitarbeiter und auch Besucher hoch halten. Daher gilt bei uns derzeit ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen bedürfen der ärztlichen Einzelfallentscheidung. Weiterführende Infos.

Im Klinikum gibt es KEINE öffentlich Abstrichstelle. Kreuzfahrt-Passagiere unserer Kooperationspartner TUI, AIDA und Hapag Lloyd finden alle nötigen Infos hier: Tests für Reisende

Abbildung 1: Verlauf bei behandlungsresistentem Bluthochdruck

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet unter hohem Blutdruck (20 bis 30 Millionen). Bei älteren Menschen über 70 Jahren sind sogar 75% betroffen.

Erhöhte Blutdruckwerte führen meist über Jahre hinweg zu keinerlei Beschwerden, schädigen jedoch bereits in dieser Phase die Gefäße des gesamten Körpers. Es erhöht sich dadurch das Risiko vieler, zum Teil schwerwiegender Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Gehirnblutung, Herzschwäche, Nierenversagen, Herzrhythmusstörungen, Impotenz, Durchblutungsstörungen der Beine, Demenz).

Erfreulicherweise ist die Zahl derer, die nichts von ihren erhöhten Blutdruckwerten wissen, durch Aufklärung in den letzten Jahren auf 20% gesunken. Ein Großteil der Patienten wird mit Medikamenten behandelt, den Zielbereich unter 140/90 mmHg erreichen ungefähr die Hälfte der Patienten.

In unserem Fachbereich behandeln wir Patienten mit Bluthochdruck nach leitliniengerechten Plänen. Dies schließt die Diagnose (Ausschluss einer sekundären Hypertonieform) und eine Stufentherapie ein.

Dabei liegt uns die Veränderung des Lebensstils besonders am Herzen: Wir betreuen eine Sportgruppe Bluthochdruck in Zusammenarbeit mit den Sporttherapeuten von Sporticus und bieten eine psycho-kardiologische Mitbetreuung an. Zudem kann in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pneumologie eine Raucherentwöhnung begonnen werden.

In schweren Fällen wenden wir auch Spezialverfahren wie beispielsweise die Verödung von Nervenfasern der Nierenarterien (renale Ablation) oder das Einsetzen eines „Bluthochdruckschrittmachers“ an (Barostim neo).

Hierbei nutzen wir die Möglichkeiten als Klinikum der Maximalversorgung und arbeiten eng mit den Fachbereichen Angiologie, Gefäßchirurgie und Nephrologie zusammen.