Chronische Schmerzen – wir helfen Ihnen weiter

Schmerzen können im ganzen Körper auftreten oder lokal begrenzt sein – wie bei Rücken- oder Kopfschmerzen. Hier erläutern wir Ihnen die Schmerzformen, die wir in unserer Klinik behandeln.

Viele Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, häufig sind es Kopf-, Nerven- und Muskel-, Rücken- oder sogar Ganzkörperschmerzen. Oft haben die Betroffenen einen langen Weg vieler Behandlungsversuche hinter sich. Der Schmerz hat sich verselbständigt, beeinträchtigt den Alltag und die Lebensqualität– und wird alltagsbestimmend.  

Chronische Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat

Zu den häufigsten anhaltenden Schmerzen im Bewegungssystem zählen Rückenschmerzen. Verschleiß in der Wirbelsäule oder stark beanspruchte Muskeln und Bänder führen zu dauerhaften Schmerzen am Rücken. Nicht selten bestehen psychosoziale Risikofaktoren, die die Schmerzen unterhalten. Die Gründe für die Schmerzen herauszufinden und zu behandeln, ist das Ziel einer Schmerztherapie in unserer Klinik.  

Ebenso häufig sorgt der Gelenkverschleiß Arthrose für Schmerzen in  den Gelenken. Geht schützender Knorpel verloren, reibt Knochen auf Knochen – mit unangenehmen Folgen für Betroffene. 

Chronische Schmerzen des Nervensystems

Zu den chronischen Schmerzen des Nervensystems gehören Kopfschmerzen (z.B. Migräne, medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz, Clusterkopfschmerz), Gesichtsschmerzen (z.B. Trigeminusneuralgie), Nervenschmerzen wie Schmerzen nach einer Gürtelrose oder sog. Polyneuropathien, die im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus stehen können oder auch nach bestimmten Chemotherapien auftreten. Ebenso zählen Schmerzen im Rahmen von Muskelerkrankungen oder Neuroborreliose sowie Schmerzen nach Nervenverletzungen bis hin zu Phantomschmerz nach Amputationen zu unserem Behandlungsspektrum.

Das biopsychosoziale Modell des Schmerzes

Während es sich bei akutem Schmerz um ein Warn- und Alarmsignal unseres Körpers handelt, kann sich chronischer Schmerz im Laufe der Zeit verselbstständigen und zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickeln. Nicht nur der Körper, sondern auch das seelische Befinden und das soziale Umfeld der Patienten sind betroffen. Schmerz auf körperlicher Ebene kann zu einer Beeinflussung der Stimmung sowie Gefühlen von Angst und Hilflosigkeit führen, was sich wiederum nicht selten auch auf soziale Aspekte (Betroffenheit der Familie, Probleme am Arbeitsplatz usw.) auswirkt. Auch können wiederum bestehende psychische Erkrankungen wie bspw. Depressionen zu einer Veränderung der individuellen Schmerzwahrnehmung und -bewertung führen. Diese Wechselwirkungen positiv zu beeinflussen und den entstandenen Teufelskreis zu durchbrechen, ist Ziel unseres multimodalen Konzeptes.