Der Blick in den Körper: PET/CT-Untersuchungen

Die Kombination von zwei verschiedenen Methoden: Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) verbinden sich zu effizienter Diagnostik.

Die Fusion von Positronen Emissions Tomographie (PET) und Computer Tomographie (CT) kombiniert zwei unterschiedliche Bildgebungsverfahren zum PET/CT. Beide Geräte funktionieren auf unterschiedliche Art und Weise. Jedes liefert verschiedene Bilder und Informationen.  

PET

Ist ein nuklearmedizinisches Verfahren. Unsere Patienten bekommen eine kleine Menge radioaktiver Stoffe verabreicht. Die PET-Kamera kann die unterschiedliche Verteilung im Körper sichtbar machen. Eine normale Zelle wird als unauffälliger Hintergrund dargestellt. Krebszellen haben beispielsweise einen höheren Stoffwechsel und werden im PET als leuchtende Punkte gezeigt. Die radioaktiven Stoffe lagern sich hier besonders ein. Jedoch können bei diesem Verfahren die Körperstrukturen oder Organe schlecht abgebildet werden.

CT

Ist ein Röntgenverfahren, wobei der Patient mit Röntgenstrahlen von außen durchleuchtet wird. So können Körperstrukturen mit kontrastreichen Bildern erzeugt werden. Somit funktioniert das CT ganz anders als das PET. Gewebestrukturen, Knochen, Organe und Hohlräume können deutlich gezeigt werden.  

Die Fusion: PET und CT

Die Fusion beider Verfahren zum PET/CT bietet somit deutliche Vorteile für den Patienten aber auch für den Arzt. Mit einer Kamera und einem Untersuchungsdurchgang können beide Aufnahmen erzeugt und mittels einer Software zu einem Bild zusammengeführt werden.  Es wird eine PET-Aufnahme mit einem CT-Bild hinterlegt. Zellen mit hoher Stoffwechselaktivität werden deutlich sichtbar und genau einer Gewebestruktur oder einem Organ zugeordnet. Auf Basis dieser PET/CT-Aufnahme können auffällige Gewebestrukturen lokalisiert oder entfernt werden. Eine Kontrolle über den Erfolg einer ärztlichen Maßnahme lässt sich sehr gut darstellen. Das PET/CT bietet Ihnen und unseren behandelnden Ärzten einen deutlichen Mehrwert.

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Prof. Dr. med. Stefan Dresel

Chefarzt Klinik für Nuklearmedizin
Prof. Dr. med. Stefan Dresel

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