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Dank modernster Verfahren zur Diagnostik und Therapie sind Sie als Patient bei uns in Uelzen optimal versorgt.
Bei der Behandlung der Herzschwäche setzen wir am Helios Klinikum Uelzen auf ein individuelles Therapiekonzept – von der medikamentösen Einstellung bis zum Herzkatheterlabor.
Wenn die „Pumpe“ schwächelt
Das Herz ist die Pumpe des Körpers. Wenn es der geschwächte Herzmuskel nicht mehr schafft, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen, sprechen Mediziner von einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
Bei der Therapie einer Herzschwäche zielen wir in erster Linie darauf ab, die Lebensqualität unserer Patient:innen zu verbessern beziehungsweise die Lebenserwartung zu steigern. Wir lindern die Symptome der Herzschwäche, versuche die Belastbarkeit der Patient:innen zu steigern und ihnen Krankenhausaufenthalte möglichst zu ersparen.
Je nach Patient und Schwere der Erkrankung kann die Therapie mit verschiedenen Medikamenten erfolgen. Sind Gefäßverengungen Ursache der Herzschwäche, bieten wir Ihnen auch eine Untersuchung im Herzkatheterlabor an. Dabei versuchen wir die Gefäße zu erweitern oder mit einem Stent (Drahtstütze) zu versorgen. Auch ein Schrittmacher kann helfen, die Beschwerden des Patienten zu lindern.
Unsere Pulmologie am Helios Klinikum Uelzen ist auf die Diagnose und Therapie von COPD und Lungenentzündungen spezialisiert und bietet Ihnen dafür das gesamte Spektrum von Lungenfunktionstest bis Bronchoskopie.
COPD
Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind die Bronchien entzündet und die Atemwege verengt. Unsere erfahrenen Spezialisten bieten Ihnen verschiedene Therapiemöglichkeiten, um Ihre Symptome wie Luftnot zu lindern und Ihre Lebensqualität dauerhaft zu verbessern.
Diagnose
Nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen führen wir einen Lungenfunktionstest durch, um den Schweregrad der Erkrankung zu erkennen. Bei Bedarf kommen weitere Untersuchungen wie Labortests, Röntgenuntersuchungen oder eine Spiegelung der Lungen (Bronchoskopie) hinzu.
Therapie
Wichtigster Bestandteil einer medikamentösen Therapie ist das Inhalieren mit bronchienerweiternden Medikamenten. Es hilft, die Luftnot zu verringern. Im fortgeschrittenen Stadium verabreichen wir in manchen Fällen auch entzündungshemmendes Kortison.
Bei Bedarf leiten wir in Absprache mit Ihnen eine Sauerstofftherapie mit eventueller Einstellung auf eine Maskenbeatmung (NIV) ein.
Lungenentzündung
Lungenentzündungen (Pneumonien) gehören in Deutschland zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Bei unseren Ärzt:innen sind Sie auch bei schweren Krankheitsverläufen oder Komplikationen in sicheren Händen.
Diagnose
Ihr Hausarzt, Ihre Hausärztin diagnostiziert die Erkrankung in der Regel durch eine körperliche Untersuchung. Bei unklaren Befunden können wir durch spezielle Labor-Untersuchungen auf Bakterien oder Viren, Röntgenuntersuchungen, eine Computertomografie (CT), Untersuchungen mit dem Ultraschall oder durch eine Lungenspiegelung (Bronchoskopie) eine sichere Diagnose stellen.
Therapie
Um Ihre Beschwerden zu lindern, besprechen wir mit Ihnen eine gezielte Antibiotikatherapie. Bei schweren Krankheitsverläufen beobachten wir Sie auf unserer Überwachungsstation. Wenn sich Ihre Atmung oder das Herz-Kreislaufsystem verschlechtern, können wir Sie notfalls auch auf der Intensivstation behandeln.
Wissenswertes rund ums Herz
Damit Sie beruhigt in Ihre Behandlung gehen können, erklären wir Ihnen, was Sie bei einer Untersuchung im Herzkatheterlabor beachten müssen und wie diese abläuft.
Vor der Untersuchung
Vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen. Stündlich dürfen Sie aber ein Glas Wasser trinken. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen im Vorfeld genau besprechen.
Medikamente gegen Zuckerkrankheit sollten Sie ebenso wie blutverdünnende Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt absetzen beziehungsweise pausieren. Die gilt auch für Aspirin, Marcumar und die neuen oralen Antikoagulantien (NOACs). Auch hier befolgen Sie bitte die Hinweise Ihres Arztes aus dem Vorgespräch.
Sollte es erforderlich sein oder von Ihnen gewünscht werden, können wir Ihnen ein leichtes Beruhigungsmittel verabreichen.
Die Untersuchung
Nachdem Sie die örtliche Betäubung erhalten haben, ist die Untersuchung für Sie schmerzfrei. Sie können den Eingriff an Ihrem Herzen über Monitore mit verfolgen. Wenn wir Ihnen während der Untersuchung das Kontrastmittel spritzen, merken Sie davon nichts.
Die Herzkatheteruntersuchung führen wir in der Regel üblicherweise über die Schlagader am Handgelenk durch. In gleicher Weise können wir sie gegebenenfalls auch über die Leistenarterien durchführen.
Nachdem der Arzt Ihre Herzkranzgefäße untersucht hat, entscheidet er zusammen mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist – reicht eine medikamentöse Behandlung oder muss gegebenenfalls ein Stent oder eventuell ein Bypass gesetzt werden. Wir verwenden im Klinikum fast ausschließlich Medikamenten-beschichtete Stents (DES). Wenn notwendig, wird eine Herzbypassoperation erwogen.
Nach der Untersuchung
Nach der Untersuchung verklebt der Arzt die Punktionsstelle in Ihrer Leiste mit einem Verschlusssystem. Bei Bedarf legen wir Ihnen für einige Stunden einen Druckverband an. Bei Untersuchung über den Arm verschließen wir die Punktionsstelle mit einem Armband mit einem Luftkissen.
Anschließend verordnet Ihnen der Arzt in der Regel eine Bettruhe von zwei bis acht Stunden.Da Ihnen für die Untersuchung Kontrastmittel gegeben wurde, müssen Sie nach der Untersuchung etwa zwei Liter Flüssigkeit trinken.
Unser Pflegepersonal überwacht nach der Untersuchung in regelmäßigen Abständen Ihren Kreislauf und Ihre Punktionsstelle. Sollten Sie Beschwerden mit der Punktionsstelle haben, melden Sie sich bitte unverzüglich.
Einen Schrittmacher erhalten Menschen, deren Herz Pausen macht, die lebensgefährlich werden können. Oder weil sie Medikamente einnehmen müssen, die ihren Herzschlag verlangsamen. Wir erklären Ihnen, wie die kleinen Taktgeber für Ihr Herz eingesetzt werden und was Sie dazu wissen sollten.
Um einen Herzschrittmacher einzusetzen, ist keine offene Operation erforderlich. Ein kleiner Eingriff mit einer örtlichen Betäubung ist ausreichend. Meist können unsere Patienten schon am folgenden Tag das Krankenhaus wieder verlassen.
Was sollten Sie vor dem Eingriff beachten?
Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt früh genug informieren. Blut verdünnende Tabletten oder Zuckermedikamente beispielsweise dürfen Sie ein paar Tage vor der Operation nicht mehr einnehmen.
Wo und wie wird der Schrittmacher implantiert?
Der Herzschrittmacher wird Ihnen in einem unserer modern ausgestatteten Herzkatheterlaboren oder Operationssälen eingesetzt. Vor dem Eingriff erhalten Sie eine örtliche Betäubung und die Operationsstelle unterhalb Ihres Schlüsselbeins wird desinfiziert.
Der Operateur führt an der desinfizierten Stelle einen kleinen, etwa fünf Zentimeter langen Schnitt aus. Durch den Schlitz in der Haus und eine dort befindliche große Vene, schiebt der Arzt eine oder zwei dünne, biegsame Leitungen, sogenannte Elektroden, zum Herz vor.
Nun verbindet der Operateur die Elektrode(n) mit dem Schrittmacher. Anschließend wird der Schrittmacher unter die Haut gelegt und kann von außen durch einen aufgelegten Magneten programmiert werden. Der Hautschnitt wird vernäht.
Viele unserer Patienten können bereits am selben Tag wieder aufstehen. Nach der Schrittmacherimplantation sollten Sie den Arm auf der Seite des Schrittmachers in den ersten Tagen jedoch schonen. Die Fäden an der Operationsstelle werden nach etwa zwölf Tagen durch Ihren Hausarzt gezogen.
Was passiert noch im Klinikum?
Nach der erfolgreichen Operation fertigen wir ein Röntgenbild an und kontrollieren, ob der Schrittmacher passend für Sie eingestellt ist.
Sie erhalten von uns einen Schrittmacherausweis sowie ein Heft mit Hinweisen für Menschen mit implantierten Schrittmachern.
Kardio-MRT steht für „Herz-Magnetresonanztomographie“. Mit diesem Verfahren lassen sich Herzschäden über Magnetfelder frühzeitig nachweisen oder ausschließen – und das ganz ohne Belastung durch Röntgenstrahlen.
Die Untersuchung können wir in Zusammenarbeit mit dem Team der Radiologie und Neuroradiologie unseres Klinikums anbieten. Die Abteilung verfügt für eine umfassende Herzdiagnostik einen hochmodernen Magnetresonanztomographen (MRT). In dieser „magnetischen Röhre“ können wir kernspintomographische Untersuchungen des Herzens vornehmen.
Die Untersuchung liefert mit Hilfe von Computerberechnungen Bilder des Körpergewebes und der Blutflüsse, und damit Hinweise auf mögliche kardiologische Erkrankungen. Das Verfahren arbeitet mit starken, rasch wechselnden Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Impulsen. Somit sind Sie als Patient während der Untersuchung keiner schädlichen Röntgenstrahlung ausgesetzt.
Um die Weiterentwicklung zentraler Fachbereiche voranzutreiben, ordnet das Helios Klinikum Uelzen seine ärztliche Leitung neu. Dr. Wolfgang Mönch kehrt als Ärztlicher Direktor zurück, während Dr. Nicolas M. Haupt künftig als Stellvertreter agiert und sich intensiver dem Ausbau der Orthopädie und Unfallchirurgie widmet. Die neue Struktur verbindet Kontinuität mit strategischem Fortschritt. Davon profitieren vor allem die Patientinnen und Patienten.