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Von Frau zu Frau – Adipositas und Frauengesundheit

Im Gesundheitspodcast „Bitte freimachen!“ sprechen Expert:innen der Helios Kliniken Oberhausen, Velbert und Bonn. In der aktuellen Folge geht es um den Einfluss von krankhaftem Übergewicht auf die Gesundheit – besonders bei Frauen. 

04. Januar 2024

Krankhaftes Übergewicht ist ein Thema, das Sensibilität und Aufklärung braucht – unabhängig vom Geschlecht. Doch auch wenn Adipositas natürlich keine rein weibliche Krankheit ist und statistisch gesehen sogar mehr Männer adipös sind, gibt es viele Gründe, die Frauengesundheit in den Fokus zu stellen: Adipositas hat Einfluss auf den Hormonhaushalt, den Stoffwechsel und Zyklus, auf eine Schwangerschaft, und insbesondere darauf, wenn Frauen ungewollt kinderlos bleiben. Außerdem steigt bei Frauen mit Adipositas das Risiko für verschiedene gynäkologischen Erkrankungen – somit auch das Krebsrisiko.

Die Ursachen dafür sind vielfältig und beginnen manchmal schon in der Kindheit. Betroffene fühlen sich nicht mehr wohl, kommen psychisch und körperlich an ihre Grenzen. Aber ab wann werden aus einigen Kilos zu viel eine Krankheit? Und was können Betroffene tun? Das erklärt Dr. Barbara König, Leitende Ärztin Adipositaschirurgie in der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen, in der aktuellen Podcast-Folge „Von Frau zu Frau – Adipositas und Frauengesundheit“. 

Wenn eine Ernährungsumstellung und Sport erfolglos bleiben, kann eine bariatrische OP eine Möglichkeit sein, Gewicht zu verlieren. Leidtragenden Menschen eine zweite Chance zu geben und ihre Lebensqualität wieder zu verbessern, daran hängt Dr. Königs Herz: „Der Körper resettet sich durch den Gewichtsverlust“, erklärt die Expertin. „Das wirkt sich positiv auf die vielen Begleiterkrankungen aus, die oft mit Adipositas einhergehen.“ So sinkt der Bluthochdruck, Diabetes und Schlafapnoe werden reduziert und eine Schwangerschaft wird wieder wahrscheinlicher.