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Im Rahmen verschiedener Krankheiten können unterschiedlich starke Schmerzen auftreten. Auch kann der Schmerz chronisch und damit selbst zu Krankheit werden. So komplex und individuell Schmerz sein kann, so vielfältig sind auch die Ansätze, ihn zu bekämpfen. Mit unserer individuellen Therapie in unserer Schmerzklinik können wir durch gezielte Verfahren helfen, den Schmerz zu lindern.
Vor Ihrem Termin in unserer Schmerzambulanz senden wir Ihnen einen Schmerzfragebogen zu, den Sie bitte ausgefüllt zum Termin mitbringen. Bitte bringen Sie außerdem relevante Vorbefunde mit. Die ambulante Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung. Auf dieser Basis erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.
In unserer Klinik besteht die Möglichkeit, eine tagesstationäre Behandlung (auch „Tagesbehandlung“ genannt) durchzuführen. Dabei werden Sie im Rahmen der Multimodalen Schmerztherapie tagsüber im Krankenhaus behandelt, übernachten aber nicht im Krankenhaus. Der Aufenthalt dauert zwischen 10 und 15 Tagen (ohne Wochenenden) und Sie werden von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8 bis max. 17 Uhr in der Klinik sein. Wichtig: Nur, wenn Ihre Versorgung über Nacht sichergestellt ist, kann eine tagesstationäre Behandlung durchgeführt werden. Sofern Sie über Nacht nach Hause gehen und sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern sollte, besteht jederzeit die Möglichkeit, zurück ins Krankenhaus zu kommen. Sie haben Interesse? Sprechen Sie uns an!
Bei chronischen Schmerzen es gibt es die Möglichkeit, während eines stationären Aufenthalts zusammen mit dem Patienten ein individuelles Schmerzmanagement zu entwickeln. Dabei arbeitet unser Team mit unterschiedlichen Fachbereichen zusammen, um den optimalen Ansatz zu finden.
Während und nach Operationen kann durch eine gezielte Schmerztherapie (u. a. mit Schmerztherapiekathetern) Beschwerden vorgebeugt oder wirksam gelindert werden. Dabei arbeiten Pflegekräfte, eine sogenannte Pain Nurse, Anästhesisten, Operateure und Stationsärzte eng zusammen.
Wenn Medikamente beim neuropatischen Schmerzsyndrom (Nervenschmerzen) nicht mehr helfen, kann eine Rückenmark-Stimulationssonde (SCS für engl. Spinal Cord Stimulation) helfen. Dabei blockieren elektrische Impulse die Schmerzweiterleitung zum Gehirn. Das wenige Zentimeter kleine Gerät wird durch die erfahrenen Neurochirurgen unserer Klinik an der Wirbelsäule implantiert und sendet in festen Ruhe- und Stimulationsphasen. Je nach Intensität der täglichen Bewegung, kann man stufenweise die Stärke der Stimulation einstellen - bequem per App.
Auch nach dem stationären Aufenthalt wird die Weiterversorgung nahtlos fortgesetzt. Der Hausarzt wird über die aktuelle Schmerzmedikation informiert. Zusätzlich kann, wenn es erforderlich und gewünscht wird, die Weiterbetreuung bei einem Arzt für Spezielle Schmerztherapie vermittelt werden.
Zinep Djelili
0208 8508 3500