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Kniegelenk

Kniegelenkchirurgie

Der Bereich Knie-Endoprothetik ist ein Schwerpunkt der ENDO-Klinik Hamburg. Pro Jahr setzen unsere Ärzte mehr als 1700 Knie-Endoprothesen ein. 

Knieschmerzen - Wir sind für Sie da.

Schäden am Knie können starke Schmerzen verursachen und die Lebensqualität einschränken. Wir sind auf das Einsetzen und Auswechseln künstlicher Kniegelenke spezialisiert. Schmerzen werden dadurch gelindert und die Funktion des Knies wiederhergestellt. Seit der Gründung der ENDO-Klinik 1976 haben unsere Ärzte rund 37.500 Knieprothesen implantiert. 

Kontaktieren Sie uns!

Unser Team steht Ihnen gerne für alle Fragen und Terminvereinbarungen zur Verfügung.

 

Terminvereinbarung: (040) 3197-1225

 

Detaillierte Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie hier:

Unsere Operateure bieten Ihnen folgende Leistungen

Die Wahl des Implantates richtet sich bei einer Operation nach dem Ausmaß der arthrotischen Veränderungen (Verschleiß) und nach dem Zustand Ihrer Bänder und Muskeln. Dabei gilt: Je stabiler der Kapsel-Band-Apparat ist, desto weniger stabilisierend muss das Prothesensystem sein. Umgekehrt muss das Prothesensystem die Stabilisierung durch unterschiedliche Kopplungsmechanismen übernehmen, wenn die körpereigenen Strukturen instabil sind. Diesem Prinzip folgend, erhält jeder Patient die individuell für ihn geeignete Prothese. 

 

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei Knieendoprothesen: 

 

Die Teilprothese

Ist nur ein Teil des Gelenkes vom Verschleiß befallen, meistens die Innenseite, und der Bandapparat intakt, kann eine Schlittenprothese implantiert werden. Ist der Verschleiß ausgedehnter und betrifft zusätzlich die Außenseite des Gelenkes oder das Gleitlager der Kniescheibe (Femoropatellararthrose), so ist bei stabilem Bandapparat ein Oberflächenersatz (OFE) möglich.

 

Ist der Verschleiß ausgedehnter und zusätzlich der Kapsel-Band-Apparat geschädigt, sind teilgekoppelte oder gekoppelte Prothesensysteme erforderlich. Hierfür verwenden wir eine modulare Erweiterung der Oberflächenersätze oder komplett gekoppelten Modelle wie die Rotationsprothese und das reine Scharniergelenk.

 

Die Vollprothese

Wenn die Knorpelzerstörungen im Kniegelenk weiter fortgeschritten sind, sodass die Knorpelbeläge nicht nur auf der Innenseite, sondern auch auf der Außenseite des Kniegelenkes sowie im Bereich der Gleitbahn der Kniescheibe zerstört sind, wird der sogenannte Oberflächenersatz implantiert. Ein Einsatz einer Teilprothese, wie die beschriebene Schlittenprothese ist medizinisch in diesen Fällen nicht mehr möglich.

 

Der Oberflächenersatz ist aktuell die am häufigsten eingesetzte Knieerstprothese. Hierbei werden alle gelenkbildenden Anteile mit einer künstlichen Gelenkfläche überzogen. Entsprechend des Namens des Oberflächenersatzes wird nur die Oberfläche ersetzt und damit sehr knochensparend operiert. Der knieseitige Oberschenkel wird dabei mit einer metallenen Schalen-Prothese versorgt, welche mit Zement fixiert wird.

 

In den Unterschenkel wird eine Trägerplatte eingebaut, auf die ein hochvernetztes abriebstabiles Polyethylen-Inlay gesetzt wird, auf der die glattpolierte Fläche der Oberschenkelprothese frei gleiten kann. Das Prothesensystem basiert auf einem Baukastenprinzip, sodass jedem Patienten seine individuelle Größe intraoperativ angepasst werden kann. Die Prothese ist ungekoppelt, was bedeutet, dass die natürlichen Seitenbänder, die für die Stabilität erforderlich sind, erhalten bleiben.

 

Durch die Erkrankung der Arthrose verursachte Achsfehlstellungen werden durch die Operation regelhaft korrigiert, bestehende Bewegungseinschränkungen wieder ausgeglichen.

Zu unseren Behandlungsschwerpunkten gehören die Knorpelzelltransplantation, die Meniskuschirurgie, die Chirurgie der Kreuzbänder und die verschiedenen Stabilisierungsoperationen bei Kniescheibenluxationen („Ausrenken“ der Kniescheibe).

 

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Diagnostik und Korrektur primärer und sekundärer Verschleißerkrankungen durch Achsfehlstellungen wie beispielsweise X- und O-Beine. Besondere Bedeutung haben hier die verschiedenen Techniken von Ersatzplastiken des vorderen und hinteren Kreuzbandes z.B. in „All-Inside-Technik“ mit und ohne „Internal bracing“ (eine Technik, die sehr schnelle Rehabilitation zulässt), bei entsprechendem Befund auch banderhaltende Operationen (Refixation mit „Internal Bracing“) sowie verschiedene Techniken der Knorpeltransplantation.

 

Bitte vereinbaren Sie die Termine telefonisch über die unten angegeben Telefonnummern.

Ihre Experten für Kniearthroskopien
Maximilian Heitmann
Leitender Oberarzt Sportorthopädie | Helios ENDO-Klinik Hamburg
Dr. med.
Sprechzeiten:

Mo - Mi 09:00 bis 18:00

Do - Fr 09:00 bis 14:00

Sa 09:00 bis 12:00

Peter Wilhelm
Sektionsleiter ENDO Süd, Oberarzt | Helios ENDO-Klinik Hamburg
Dr. med.
Telefon:
Sprechzeiten:

Mo - Mi 09:00 bis 18:00

Do - Fr 09:00 bis 14:00

Sa 09:00 bis 12:00

Achim Preiss
Leitender Oberarzt, Orthopädische Chirurgie | Helios ENDO-Klinik Hamburg
Telefon: (040) 2783990
Dr. med.
Telefon:
Sprechzeiten:

Mo - Mi 09:00 bis 18:00

Do - Fr 09:00 bis 14:00

Sa 09:00 bis 12:00

Sehr große Erfahrungen haben wir in der Revisionsendoprothetik des Kniegelenkes. Ist der Austausch einer Kniegelenk-Endoprothese erforderlich, wird wie bei der Erstimplantation verfahren, wenn der Knochen nicht wesentlich beschädigt ist. Im Falle von Knochenverlust kann unter speziellen Verfahren der Knochen wieder aufgebaut werden oder über Spezialprothesen stabilisiert werden.

 

Bei aseptischen (kein Nachweis von Bakterien) Lockerungen wird eine Austauschoperation durchgeführt.  

 

Liegt eine periprothetische Infektion vor (Nachweis von Bakterien) bevorzugen wir einen einzeitigen Wechsel. Hierbei wird in einer Operation alles Fremdmaterial und das befallene Gewebe entfernt und ein neues Gelenk eingesetzt.  

Patientengeschichte

Knie-Prothese

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