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Patientengespräch Endoprothetik 2

Endoprothetikzentrum

Unsere Spezialistinnen und Spezialisten behandeln im Endoprothetikzentrum arthrotische Probleme, von Knorpel- bis Oberflächenersatz. 

Beweglichkeit erhalten
Unser Ziel ist es, Ihre Mobilität und Lebensqualität wiederherzustellen und langfristig zu erhalten – wenn möglich ohne Operation.
Martin Thaler
Chefarzt Klinik für Endoprothetik und Orthopädie | Leiter Muskuloskelettales Zentrum Oberbayern
Patientengespräch

Gerne beraten wir Sie persönlich

Sekretariat und Terminvereinbarung


Telefon: (08131) 76-372


Fax: (08131) 76-4775

Unsere Leistungen
Unsere Expertinnen und Experten sind auf die Behandlung sämtlicher Knie- und Hüftprobleme spezialisiert. Ziel ist es, die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Als minimalinvasive Verfahren werden chirurgische Eingriffe bezeichnet, welche den Bereich der Verletzung durch möglichst kleine Einschnittstellen erreichen.

 

Unsere Expertinnen und Experten im Endoprothetikzentrum München West verwenden dabei innovative Verfahren, um Sie möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen.

 

Muskelschonende Techniken

Direkt Vorderer Zugang - Bikini Schnitt für die Implantation der Hüftprothese

 

Für die Implantation der Prothese verwenden wir einen gewebeschonenden minimalinvasiven Zugangsweg (Direct Anterior Approach). Der Direkt Vordere Zugang ist der einzige Zugang zum Hüftgelenk, der sich in einer natürlichen Muskelspalte und in einer nervenfreien Zone befindet. Auf den Patienten individuell abgestimmt kann auch duch einen Bikini-Schnitt die Operation durchgeführt werden. Beide Varianten ermöglichen eine schnellere Mobilisierung und Erholung nach der Operation. Schmerzen Blutverlust, Operationszeit und das Risiko des Ausrenkens (Luxation) des künstlichen Hüftgelenks können dadurch verringert werden.

Sie können am Operationstag die ersten Schritte gehen. Gehhilfen benötigen Sie nur bis Sie ausreichend sicher gehen können und können schnell weggelassen werden. Ein Rehaaufenthalt nach der Operation ist nicht mehr unbedingt notwendig, kann aber gern für Sie organsiert werden. Die Weiterbehandlung planen wir individuell nach Ihren Wünschen.

Wissenswertes

Diese minimalinvasive Operationstechnik wurde vor 20 Jahren in der Orthopädie Innsbruck entwickelt und von Prof. Dr. Martin Thaler mit nach München gebracht. Prof. Thaler und sein Team führen seit 20 Jahren Operationskurse über diese spezielle Technik durch. Bis heute sind über 3.500 Chirurginnen und Chirurgen aus mehr als 50 Nationen der Welt bereits in dieser Technik ausgebildet worden.

Wechseloperationen bei künstlichen Knie und Hüftgelenken – Revisionsendoprothetik: Weichteil- und muskelschonendes Austauschen von Endoprothesen

 

Wechseloperationen am Hüftgelenk werden durchgeführt, wenn es zu Lockerung des künstlichen Hüftgelenks kommt oder bei einer Infektion eines Hüftgelenks. Eine weiterer Grund für eine Wechseloperation ist die Luxation (Ausrenkung) des künstlichen Hüftgelenks. Mit dem in der Orthopädie Innsbruck entwickelten minimalinvasiven Zugang zum Hüftgelenk sind diese Ausrenkungen allerdings sehr selten geworden.

Die Ursachen für eine Lockerung können ein Knochensubstanzverlust um die künstliche Prothese herum, eine akute oder chronische Infektion oder ein Bruch (Fraktur) im Bereich des Implantats sein. Die Zahl von Revisions- und Wechseloperationen steigen jedes Jahr aufgrund der erheblich gestiegenen Zahl von Primäroperationen stetig an.


Beschwerdebild

Obwohl Hüftprothesen und die chirurgischen Verfahren ständig weiterentwickelt wurden, ist die Haltbarkeit eines künstlichen Hüft oder Kniegelenks begrenzt.  Nach dieser Zeit kann es durch die Lockerung der Prothese zu zunehmenden Schmerzen im Bereich des Hüftgelenks kommen.  Diese Beschwerden beginnen meist mit Belastungsschmerzen bei starker Aktivität, später treten die Beschwerden bei Alltagstätigkeiten und in weiterer Folge auch bei Ruhe auf. Ähnlich wie bei der Arthrose des Hüftgelenks werden diese Schmerzen vor allem in der Leiste und an der Hüftaußenseite angegeben


Hintergrund und Ursache für Wechseloperationen

Der Grund für diese Lockerungen sind mikroskopisch kleine Abriebpartikel, die sich im Laufe der Zeit von der Oberfläche des Implantates lösen und im Gewebe zu einer Entzündungs- und Abwehrreaktion des Körpers führen. Diese Entzündungsreaktion spielt sich speziell an der Grenzfläche zwischen Knochen und Implantat ab. Durch den Einsatz von Abwehrzellen des Körpers gegen diese Entzündung und Bildung von Membranen an dieser Grenzschicht kommt es im Laufe vieler Jahre zu einer Prothesenlockerung.


Abklärung von Patienten mit künstlichen Gelenken

 

In der Regel kann mit Hilfe eines Röntgenbildes und einer genauen Untersuchung des Gelenks und Befragung der Patientin bzw. des Patienten festgestellt werden, ob es tatsächlich zu einer Lockerung eines Implantats gekommen ist. Manchmal ist zur weiteren Abklärung eine Blutabnahme, eine Knochenszintigrafie, eine Computertomographieuntersuchung oder eine Punktion (Probenentnahme) des Gelenks notwendig.


Minimalinvasiver Direkt Anteriore Zugang für die Wechseloperation der Hüftprothese

 

Für die Wechseloperation einer künstlichen Hüftprothese wird auf der Orthopädie Innsbruck ein gewebeschonenden minimalinvasiven Zugangsweg verwendet. Dieser Operationszugang ermöglicht die Operation in kürzerer Zeit, ohne Muskelverletzung und mit geringem Blutverlust durchzuführen. Dadurch sind für die Patientin bzw. den Patienten eine schnellere Mobilisierung und eine rasche Rückkehr in das alltägliche Leben möglich.

 

Operationsablauf

 

Prinzipiell lässt sich eine gelockerte Hüftendoprothese immer auswechseln. Es wird daher genau geprüft, welcher Prothesenteil locker ist oder nicht. Wenn nur ein Teil der Prothese locker ist (Schaft oder Pfanne), dann wird in der Regel auch nur dieser lockere Prothesenteil ausgetauscht. Der andere Prothesenteil kann dann meist belassen werden. Somit muss bei einer Revisionsoperation nicht immer das gesamte Gelenk austauscht werden, Das hat den Vorteil, dass die notwendigen Operationen für die Patientinnen und Patiente weniger belastend sind, weil sie so klein wie möglich gehalten werden. Bei der Operation wird darauf geachtet, dass eine optimale Verankerung der neuen Prothese gewährleistet ist und beide Beine möglichst gleich lang werden. Besteht ein ausgeprägter Knochenverlust im Bereich der Pfanne oder des Schaftes, so wird dieser Defekt behoben und ein neues Fundament mit Prothesensystemen und Knochentransplantaten aufgebaut. Im Bereich der Hüftgelenkspfanne wird dies beispielsweise mit einer Abstützschale erreicht, die mit Knochen unterfüttert wird. Dadurch bildet sich neuer Knochen im Bereich des Knochendefekts nach. Mit den zur Verfügung stehenden speziellen Prothesensystemen können Patienten auch mit einem Zweitgelenk davon ausgehen, dass sie wieder ohne Schmerzen und mit einer guten Funktion ihr Hüftgelenk belasten können.

Implantation von Hüftgelenk-Endoprothesen: Partieller oder kompletter Gelenkflächenersatz

Die Hüftgelenksarthrose, auch Koxarthrose genannt, ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenkes, der ein Verschleiß der Gelenkknorpel von Hüftpfanne und Oberschenkelkopf zu Grunde liegt. Mit zunehmendem Alter tritt sie häufiger auf, sie ist auch die häufigste Form der Arthrose beim Menschen. 


Beschwerdebild bei Hüftarthrose

Belastungsschmerzen sind bei einem Gelenkverschleiß oft die ersten Symptome. Diese treten anfänglich nach außergewöhnlichen Belastungen, in weiterer Folge auch bei Alltagstätigkeiten auf. Typisch sind auch ein Anlaufschmerz und eine zunehmende Gelenksteifigkeit im Hüftgelenk. Morgens nach dem Aufstehen oder bei den ersten Schritten nach längerem Sitzen sind die Beschwerden oft besonders ausgeprägt. Im späteren Verlauf sind Ruhe- und Nachtschmerzen typisch. Schmerzen werden vor allem in der Leiste und an der Hüftaußenseite angegeben. Patientinnen und Patienten berichten auch von Schmerzen im Bereich der Gesäßmuskulatur und sowie an der Vorderseite des Oberschenkels, welche zum Teil auch bis zu den Knien ausstrahlen können.


Abklärung von Leistenschmerzen – Koxarthrose

Wichtig ist hierbei, nicht nur orthopädische Krankheiten zu berücksichtigen. Es können auch eine Vielzahl anderer Erkrankungen des Beckens, im Bauchraum, der inneren Organe sogar Nerven- und Gefäßstörungen ähnliche Beschwerden verursachen. Manchmal kommt es auch zu Überschneidungen von Krankheitsbildern und Symptomen aus unterschiedlichen Fachgebieten.

 

Die Abklärung von Hüftschmerzen bei Verdacht auf Arthrose erfolgt neben dem ausführlichen ärztlichen Gespräch und der klinischen Untersuchung mittels Röntgenaufnahmen. In seltenen Fällen sind zusätzliche Untersuchungen wie z.B. eine Magnetresonanztomographie (MRT) notwendig.


Konservative Therapie der Koxarthrose

Zur Linderung der Symptome bei Patientinnen und Patienten mit Koxarthrose können entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente verwendet werden. Gewichtsreduktion, orthopädietechnische Maßnahmen zur Veränderung der Beinachse, Physikalische Therapie und intraartikuläre Injektionen können einem Arthrosepatienten ebenfalls empfohlen werden. Allerdings werden durch diese Maßnahmen nur die Symptome wie Schmerz und Bewegungseinschränkung gelindert, und nicht die Ursache für die Schmerzen behandelt: die Arthrose.


Operative Therapie der Koxarthrose

In vielen Fällen können auch gelenkserhaltende Eingriffe an der Hüfte durchgeführt werden. 

Wenn alle nicht-operativen und operativen Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind, regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen werden müssen, um den Schmerz erträglich zu halten, oder wenn eine deutliche Beeinträchtigung der alltäglichen Tätigkeiten besteht, so ist von einem hohen Leidensdruck auszugehen. In diesem Fall kann als operative Therapie die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks durchgeführt werden.

 

Für die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks verwenden wir muskelschonende Techniken.

Partieller oder kompletter Gelenkflächenersatz

 

Bei fortgeschrittener Kniegelenksabnutzung ist häufig lediglich der gesamte Ersatz des betroffenen Kniegelenkes möglich. Bei diesem Verfahren wird der gelenkstragende Teil des Ober- und Unterschenkels mit einem künstlichen Kniegelenk aus Metall ersetzt. Zwischen diesen beiden metallenen Gelenkpartnern wird ein Gleitlager aus Kunststoff eingesetzt. Je nach Stabilität des Bandapparates des Kniegelenkes können verschieden stark geführte Prothesentypen eingesetzt werden. Je nach Abnutzungsgrad der Kniescheibe kann deren Gelenkfläche zusätzlich durch eine spezielle Kunststoff-Gleitfläche ersetzt werden. Insbesondere die Seitenbänder bleiben bei dieser Operationstechnik erhalten.

 

Der stationäre Aufenthalt nach einer derartigen Operation beträgt meist vier bis fünf Tage. Im Anschluss kann eine ambulante oder stationäre Anschlussheilbehandlung erfolgen. Eine Entlastung an Unterarmgehstützen ist lediglich für die ersten Tage nach der Operation empfohlen, wobei eine stützfreie Mobilisation bereits am Tag der Operation möglich ist.

 

Teilgelenksersatz / Schlittenprothese

 

Bei einer auf eine Gelenkseite beschränkten fortgeschrittenen Arthrose (Abnutzung)  kann ein Teilgelenkersatz erfolgen. Voraussetzung hierfür sind hier stabile Bänder des Kniegelenks.

 

Bei dieser Operation werden die gelenktragenden Teile des Ober- und Unterschenkels mit einer Gelenkprothese ersetzt. Zwischen diesen beiden metallenen Gelenkpartnern wird ein Gleitlager aus Kunststoff eingesetzt. Die Bänder des Kniegelenkes, insbesondere die Kreuzbänder bleiben bei dieser Operationstechnik erhalten.

 

Der stationäre Aufenthalt nach einer derartigen Operation beträgt meist 2-3 Tage. Im Anschluss kann eine ambulante Anschlussheilbehandlung erfolgen. Eine Entlastung an Unterarmgehstützen ist lediglich für die ersten Tage nach der Operation empfohlen, wobei eine stützfreie Mobilisation bereits am Tag der Operation möglich ist.

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Das Team des Endoprothetikzentrums  hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.

Prof. Dr. Martin Thaler in der Bild-Zeitung


Helios Klinikum München West
Steinerweg 5
81241 München
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Fax: (089) 8892-2228