Frauen und Männer werden anders krank. Nicht nur bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen rückt die geschlechtersensible Medizin – auch Gendermedizin genannt – in den Fokus. Auch bei psychischen Erkrankungen wie Depression gibt es bedeutsame Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Eine Depression kann jede:n treffen. Allein in Deutschland erkrankt im Laufe eines Lebens etwa jede:r fünfte bis sechste Erwachsene einmal an einer Depression. Doch was steckt hinter der psychischen Erkrankung und wie sieht die Behandlung aus?
Verregnete Tage und lange, kalte Nächte. Wenn im Herbst und Winter die Tage kürzer werden, muss sich auch unser Körper darauf einstellen. Doch was genau heißt das? Wie man sich vor einer Winterdepression schützen kann, erklärt Dr. Alexander Romanowski, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Psychiatrie sowie der Schmerztherapie der Helios Kliniken Mansfeld-Südharz.
Psychische Erkrankungen treten auch im Alter auf. Die Gerontopsychiatrie bietet für Patient:innen ab dem 60. Lebensjahr gezielt altersspezifische Therapiemöglichkeiten an, um das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen.
Das Konzept der stationsäquivalenten Behandlung erweist sich in der Psychiatrie als großer Erfolg. Im Helios Park-Klinikum Leipzig kommt das Behandlungsteam zu den Betroffenen nach Hause.
Der Rückzug in das innere Ich geschieht völlig geräuschlos. Auch die folgende Wesensänderung der Kinder und Jugendlichen wird oftmals nicht wahrgenommen. Depressionen bei Heranwachsenden? Eine Thematik, der mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.
Corona hat uns viel abverlangt. Was macht eine Extremsituation wie die Viruspandemie mit der menschlichen Psyche? Und wie hängen Corona und Depression zusammen? Unsere Expertin hat die Antworten.
Andrea Hell* lebt auf einer Wellenbahn. Die Jahre vergehen in stetem Auf und Ab. Oben, sagt sie, lässt es sich gut aushalten. Aber im Tal wartet stets ein neuer Depressionsschub auf sie. Andrea ist eine von über fünf Millionen Menschen, die in Deutschland jährlich an einer depressiven Störung erkranken.
Trotz der Weiterentwicklung in der Psychopharmakologie und Psychotherapie gibt es immer noch einen hohen Anteil an Patient:innen, die von diesen Methoden nicht ausreichend profitieren oder Medikamente nur bedingt vertragen. Hirnstimulationsverfahren können ihnen helfen.