Bauchwand- und Nabelbrüche
14 Zentimeter kürzere Narbe

Bauchwand- und Nabelbrüche

In der Helios Klinik Müllheim werden sogenannte Bauchwandhernien mit einer speziellen Technik operiert. Das Ergebnis der sogenannten MILOS-Methode: wesentlich kleinere Narben, weniger Schmerzen und bessere Heilerfolge.

Illustration von Bäuchen mit OP-Narbe
Kleinere OP-Narben bei Bauchwand- und Nabelbrüchen | Illustration: Helios

„Das Verfahren ist noch nicht weit verbreitet und die Ergebnisse sind so überzeugend, dass unsere Patienten auch aus großen Entfernungen gezielt anreisen“, berichtet Dr. Jan-Rasmus Küster, Oberarzt in der Helios Klinik Müllheim. Bei herkömmlichen Operationsmethoden liegt die durchschnittliche Narbenlänge bei 20 Zentimetern, mit der MILOS-Methode bleiben gerade mal sechs Zentimeter Narbe.

Auch bei der neuen, minimalinvasiven OP-Methode wird den Patienten an der Bruchstelle ein Kunststoffnetz eingesetzt. Allerdings so, dass es nicht mit dem Darm in Kontakt kommt. „Damit schließen wir gefährliche Verwachsungen mit den Darmschlingen aus“, freut sich Dr. Küster. Außerdem treten bei der neuen Methode weniger Komplikationen auf und die Patienten sind schneller wieder mobil. Bereits nach spätestens zwei Wochen können sie sich wieder normal belasten.

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