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Leistungen

Schnellschnittdiagnostik

Bei einer Schnellschnittuntersuchung untersucht der Pathologe noch während einer laufenden Operation das vom Chirurgen entnommene Gewebe. So erhält der Chirurg entscheidende Informationen für die weitere Durchführung und den Verlauf der OP. Das Ziel ist, dem Patienten einen weiteren operativen Eingriff unter Narkose nach Möglichkeit zu ersparen.

Unser akkreditiertes Institut verfügt über ein voll ausgestattetes Schnellschnittlabor mit betriebsbereiten Kryostaten (Kühlgeräte, welche eine besonders niedrige Temperatur erreichen können).

Unsere Schnellschnitt-Annahme befindet sich auf Ebene 99 in der Pathologie, Raum 99-L-43 b (Probenannahme). Die Übergabe von Proben muss persönlich erfolgen.

Schnellschnitt-Untersuchungen dienen dazu eine pathologische Untersuchung innerhalb eines kurzen Zeitraums durchzuführen. Sie können Patientinnen und Patienten möglicherweise einen weiteren operativen Eingriff in Narkose ersparen - dazu untersucht ein Pathologe das vom Chirurgen entnommene Gewebe noch während der Operation:

  • Direkt aus dem Operationssaal wird das Gewebe an die Pathologie überreicht. Hier wird die Gewebeprobe tiefgefroren bei Minus 25 Grad Celsius. Im Anschluss fertigen unsere medizinisch-technischen Assistentinnen und Assistenten hauchdünne Gewebeschnitte an und färben diese ein.
  • Innerhalb von 20 Minuten nach Eintreffen des Materials begutachtet einer unserer Fachärzte das Präparat unter dem Mikroskop, erstellt eine vorläufige Diagnose und informiert den verantwortlichen Chirurgen.
  • Dieses Ergebnis hat direkten Einfluss auf den weiteren Behandlungsverlauf beziehungsweise den Operationsverlauf.

Das im Institut für Pathologie und Zytologie angewandte Verfahren richtet sich nach der DIN EN ISO/IEC 17020, Leitfaden zur Interpretation der Anforderungen und technische Kriterien für deren Anwendung zur AkkrAnwendung zur Akkreditierung in der Pathologie/ Neuropathologie.Anwendung zur Akkreditierung in der Pathologie/ Neuropathologie.