Leistungen

Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie ist eine der modernsten Untersuchungsmethoden in der diagnostischen Radiologie zur Erzeugung von Schnittbildern des Körpers.

Die Kernspintomographie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren zur Darstellung von Krankheitsprozessen. In der MRT kann ein besonders hoher Weichteilkontrast erzeugt werden - somit können der Schädel, die Wirbelsäule, der Oberbauch, das Becken, sowie die Gelenke der Extremitäten sehr gut dargestellt werden. Außerdem können spezielle Fragestellungen zum Herzen und Gefäßsystem beantwortet werden

Untersuchung ohne Strahlen

Die fehlende Strahlenbelastung macht das MRT zu einem hervorragenden diagnostischen Verfahren zur Untersuchung von Kindern. Auch bei Gefäßkrankheiten kann vielfach durch kernspintomographische Untersuchung eine klassische Katheterdarstellung der Gefäße vermieden werden. Grundsätzlich werden alle kernspintomographischen Untersuchungsverfahren zur Klärung neurologischer, rheumatologischer, gastroenterologischer und onkologischer Krankheitsbilder eingesetzt.

Unser Fachbereich verfügt über die längste kernspintomographische Erfahrung in Deutschland und führt auch MRT-Mammographien mit Spezialspulen durch. Ein wesentliches Charakteristikum des Fachbereichs ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kliniken, die regelmäßige Besprechung der Indikationen, Auswahl der Untersuchungsmethoden und Befundbewertung einschließt. In Kooperation mit dem Fachbereich Kardiologie können wir auch das Herz mit MRT darstellen.

Kontrastmittel

Kontrastmittel ermöglichen es uns, zusätzliche Informationen bei der Bildgebung zu gewinnen. Nicht selten wird die genaue Diagnose erst durch Gabe von Kontrastmittel möglich und die Sicherheit der Diagnose wird verbessert. Für die Untersuchung mit Kontrastmittel wird das Kontrastmittel über eine Armvene ins Blutgefäßsystem gespritzt. Bei speziellen Untersuchungen muss der Patient vorher abführende Flüssigkeiten trinken und am Tag der Untersuchung eine Flüssigkeit oral einnehmen, die langsam über einen Zeitraum zwischen 45-60 min getrunken werden soll. Das Kontrastmittel ist in der Regel sehr gut verträglich und kann auch bei einer Allergie gegen Röntgenkontrastmittel verwendet werden. Es ist nicht radioaktiv und wird mit dem Urin ausgeschieden.

Technische Grundlagen

Die Bildgebung in der Magnetresonanztomographie beruht in erster Linie auf Wasserstoffprotonen, die sehr häufig im menschlichen Körper vorkommen. Jene rotieren durch ihren Eigendrehimpuls, den sogenannten Kernspin. Vereinfacht kann die Drehbewegung des Wasserstoffprotons mit der eines Kreisels verglichen werden. Die jeweilige Ausrichtung des Kernspins parallel oder antiparallel zum Magnetfeld hängt vom äußeren Magnetfeld ab. Bei der Kernspin-Untersuchung wird der Körper unterschiedlich stark magnetisiert.

Zur Untersuchung wird der Patient in das Magnetfeld gebracht und anschließend werden Radiowellen (Hochfrequenzpulses) eingestrahlt. Der eingestrahlte Impuls bewirkt, dass die im Magnetfeld ausgerichteten Protonen willkürlich ihre Orientierung zum Magnetfeld ändern. Nach dem Abschalten des Hochfrequenzpulses senden die sich wieder in ihre Ausgangsstellung zurück orientierenden Protonen Impulse aus. Jene werden über die vor der Untersuchung angelegten Spulen gemessen. Durch den variablen Gehalt an Protonen entstehen unterschiedliche Bilddarstellungen der Gewebe, also Schnittbilder des menschlichen Körpers. Außerdem können verschiedene Körperfunktionen wie die Durchblutung der Gewebe, die Sauerstoffkonzentration und die Diffusion sowie die Aktivität des Gehirns gemessen werden.

So erreichen Sie uns

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