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Kompetente Behandlung bei Sprunggelenksverletzungen

Es ist leider sehr einfach, sich das Sprunggelenk zu verletzen: Eine falsche Bewegung, ein falscher Tritt und der Schmerz ist da. Doch viele Verletzungen lassen sich mit modernen Methoden schnell und effektiv heilen.

Unter Sprunggelenk wird meistens das obere Sprunggelenk verstanden. Medizinisch exakt unterscheidet man zwischen oberem und unterem Sprunggelenk. Vereinfacht ausgedrückt ist das obere Sprunggelenk für die Bewegung des Fußes nach oben und nach unten verantwortlich, während das untere Sprunggelenk für die Umbewegung des Fußes erforderlich
ist.

Bänderriss am Sprunggelenk

Bänderisse sind meist die Folge eines Umknickens mit dem Fuß beim Sport oder auch im Alltag. Nach den Leitlinien der modernen Medizin müssen Bänderrisse aber nur noch in den seltensten Fällen operiert werden. Meist genügt eine Ruhestellung, Schonung und Physiotherapie, um das Sprunggelenk heilen zu lassen.

Eine Operation kann notwendig werden, wenn neben den Bändern auch die knöchernen Anteile mitbetroffen sind.  Ist das Syndesmoseband beschädigt, wird das Sprunggelenk so instabil, dass eine operative Versorgung alternativlos ist, damit das Band in Ruhe heilen kann und die Stabilität dauerhaft wieder hergestellt ist. Sollte dies bei Ihrer Verletzung notwendig sein, beraten wir Sie individuell und besprechen mit Ihnen das für Sie beste Operationsverfahren.


Knorpelschäden am Sprunggelenk

Knorpelschäden am Sprunggelenk sind weit verbreitet. Sie entstehen durch Überlastung, meist infolge von Sport- oder anderen Verletzungen.-Doch durch einen kleinen Eingriff können unsere Patienten in den meisten Fällen das Gelenk schnell wieder belasten.
Patienten mit Sprunggelenksbeschwerden leiden häufig an einer Verletzung des Gelenkknorpels. Dieser entsteht zum Beispiel, wenn man mit dem Fuß stark umknickt. Aber auch lokale Durchblutungsstörungen können die Ursache sein. Um eine Knorpelschädigung einwandfrei diagostizieren zu können, muss Ihr Fuß zunächst geröntgt werden. Die weitere Behandlung hängt dann von in der Regel mehreren Faktoren ab:

  •  Das Lebensalter des Patienten
  • Art und Ausdehnung der Schädigung in Breite und Tiefe
  • Der Ort der Schädigung.

So heilt bei Kindern und Jugendlichen eine derartige Knorpelschädigung spontan ab. Bei Erwachsenen ist das allerdings in der Regel leider nicht der Fall. Dann müssen die beschädigten Knorpel- und Knochenfragmente operativ entfernt werden. Dies geschieht meist minimalinvasiv bei einer Arthroskopie. Durch den Eingriff bildet der Körper neues Gewebe, welches den Defekt nach und nach ersetzt.  Dies funktioniert aber nur bei kleinteiligen Schädigungen. Bei großflächigen oder tiefgreifenden Knorpelschaden ist eine offene Gelenkoperation oft leider unumgänglich.


Arthrose am Sprunggelenk

Durch eine Verletzung des Sprunggelenkes kann sich eine Arthrose, ein atypischer Verschleiß des Gelenkes entwickeln. So ist sie - anders als bei anderen Gelenken - nicht in der Regel altersbedingt, sondern die Folge von nicht oder unzureichend behandelten Beschwerden. Anders als noch vor einigen Jahren bedeutet eine Arthrose aber nicht die zwangsweise Versteifung des Gelenkes und die damit einhergehenden Einschränkungen.
Hier gibt es neben konservativen Optionen auch verschiedene Möglichkeiten der operativen Behandlung:

  • Sprunggelenksarthroskopie, um Knorpel- und Knochenfragmente zu entfernen
  • Korrektur-Operationen des Bandapparates
  • Umstellungsoperationen
  • Versteifungen
  • Einsatz von Prothesen (Künstliche Gelenke)


Welche Behandlungsmöglichkeit für Sie infrage kommt, hängt von Ihren individuellen Beschwerden ab. Daher besprechen unsere Experten die Behandlungsoptionen gerne persönlich mit Ihnen.