Unsere Leistungen im Überblick: Das bieten wir unseren Patienten

Für Kollegen und Ärzte: Hier finden Sie Informationen über unser Medizinisches Leistungsspektrum. Bei weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hier stellen wir Ihnen das medizinische Leistungsspektrum des Fachbereichs Kinder- und Jugendmedizin vor. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Mihatsch.

Prof. Dr. Walter Mihatsch

Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin
Prof. Dr. Walter Mihatsch

E-Mail

Telefon

(07231) 969-2401

Die Klinik für Kinder und Jugendliche ist gemeinsam mit der Klinik für Frauenheilkunde vom Krankenhausausschuss des Sozialministeriums Baden-Württemberg als
Perinatalzentrum (Level 1) anerkannt.Damit einher gehen folgende Leistungen:

Zusammenarbeit von Geburtshilfe und Neonatologie:

  • Regelmäßige Besprechungen und Fallkonferenzen
  • Beratung über die Betreuung von Hochrisikoschwangerschaften vor der Geburt
  • Gemeinsame Ultraschalluntersuchungen von Kindern bereits vor der Geburt bei Verdacht auf eine angeborene Fehlbildung
  • Neugeborenenerstversorgung durch einen Kinderarzt bei allen Risikogeburten
  • Beispiele: Kaiserschnitt, Mehrlinge oder frühzeitige Geburt
  • Kinderfachärztliche Vorsorgeuntersuchungen auf der Wochenstation (U2)
  • Bei Bedarf kinderärztliche Untersuchung (Konsil) rund um die Uhr auf der Wochenstation

Intensivstation der Kinderklinik: Räumliche und apparative Ausstattung der Behandlungsplätze:

  • die Intensivpflege und -behandlung von Neu- und Frühgeborenen
  • die Intensivbehandlung größerer Kinder und Jugendlicher
  • die weiterführende Betreuung für Neugeborene im Anschluss an die Intensivtherapie ("Intermediate Care")
  • Moderne Beatmungsgeräte, zentrale Monitorüberwachung
  • Aufenthaltsraum mit Kochnische für die Eltern

Pflege von Früh- und Neugeborenen:

  • "Minimal handling", d.h. Beschränkung pflegerischer und ärztlicher Maßnahmen, besonders schmerzhafter und belastender Eingriffe, auf das für eine sichere Behandlung des Kindes unerlässliche Minimum
  • Sanfte Pflege, z.B. durch Vermeidung ständiger Lichteinstrahlung, Abdunklung, Lärmverminderung, "Nest" für das Kind, Anpassung der Pflege an den Rhythmus des Kindes
  • Basale Stimulation, d.h. Nutzung pflegerischer Maßnahmen, um dem Kind Sinneseindrücke zu geben und eine räumliche Orientierung zu ermöglichen
  • Möglichst frühzeitige und uneingeschränkte Besuchsmöglichkeiten für die Eltern
  • Frühzeitiger Hautkontakt von Mutter / Vater und Kind durch Streicheln und die "Känguruhmethode" (auch bei stabilen beatmeten Kindern möglich)
  • Frühzeitige Einbeziehung der Eltern in die Pflege des Kindes zur Förderung der Eltern-Kind-Beziehung und Vorbereitung auf die Entlassung
  • Psychosoziale Hilfsangebote, z.B. durch die Krankenhausseelsorge in der Kinderklinik.
  • Gemäß dem Anhang der Anlage 1 der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschusses über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Neugeborenen sind die Perinatalzentren der Level 1 und Level 2 verpflichtet die Daten der frühen Ergebnisqualität zu veröffentlichen

Sektion Kinder und Jugendpsychosomatik

Unsere Sektion Kinder und Jugendpsychosomatik unterstützt mit ihren diagnostischen und therapeutischen Angeboten Kinder und Jugendliche, damit sie sich psychisch stabilisieren, eigene Stärken entdecken und sich Strategien zur Problembewältigung und zur besseren sozialen Integrationsfähigkeit aneignen.
Die 12 stationären Therapieplätze sind für Kinder und Jugendliche vom Kindergartenalter an bis zum Alter von 18 Jahren.