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Neue Therapie bei Hämorrhoiden

Neue Therapie bei Hämorrhoiden

Das Hämorrhoidalleiden ist in der westlichen Welt eine sehr häufige, jedoch weitgehend tabuisierte Krankheit. Erfahren Sie mehr über den minimal-invasiven Eingriff der Hämorrhoiden-Emboliastion.

Hämorrhoiden sind Gefäßpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut liegen und der Feinabdichtung des Afters dienen. Vergrößerte oder tiefer getretene Hämorrhoiden, die Beschwerden verursachen, werden als symptomatische Hämorrhoiden oder Hämorrhoidalleiden bezeichnet. Zu den typischen Symptomen gehören wiederholte anale Blutungen, Juckreiz und Schmerzen beim Stuhlgang.

Je nach Schweregrad kommt eine Vielzahl von Behandlungsmethoden zur Anwendung. Die Bandbreite der Methoden reicht dabei von einer veränderten Ernährung über die Verödung (Sklerosierung) und Gummibandligatur bis zur ultraschallgesteuerten Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur (HAL) und weiteren, chirurgischen Verfahren.

Als alternatives Verfahren bietet sich die Hämorrhoiden-Embolisation an, bei der wir die Endäste der Schlagadern des Enddarms, die zu den Hämorrhoiden führen, verschließen (embolisieren). Die verminderte Durchblutung der Hämorrhoiden bzw. die Druckminderung führt zur gewünschten Symptomlinderung, d.h. Rückbildung der Hämorrhoiden und ggf. Blutstillung.

Beratung Haemorrhoiden Embolisation
Gerne beraten unsere Experten Prof. Katoh und Dr. Feyen Sie persönlich. Sie erreichen uns telefonisch unter der 02151 32-2561.

Das Verfahren erfolgt unter Lokalanästhesie über einen Leistenzugang. Unter Röntgenkontrolle führen wir einen winzigen Schlauch (Katheter) mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter in die Schlagadern des Enddarms vor. Nach Sicherstellen der richtigen Lage des Katheters verschließen wir die blutversorgenden Gefäße durch extrem feine Metallfäden (sogenannte Coils). Der Patient liegt bei der etwa einstündigen Prozedur wach auf dem Rücken. Schmerzen treten nicht auf, da die Gefäße über keine eigenen Nerven verfügen.

Die Vorteile der Methode liegen insbesondere darin, dass die Schleimhaut im Bereich des Anus nicht irritiert wird und der Schließmuskel unversehrt bleibt. Komplikationen wie Fistel, Abszess, Fissur, Blutung, Harnverhalt, Schmerz, Stenose, Störung der Feinkontinenz und Inkontinenz sind nicht zu erwarten.

Wir bieten die Hämorrhoiden-Embolisation in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Allgemeinchirurgie als Ergänzung zu den dort bereits seit vielen Jahren etablierten Verfahren an.

Sprechzeit Hämorrhoiden-Embolisation

Telefon

(02151) 32-2561

Öffnungszeiten

Donnerstags 9:00 - 16:00 Uhr, nach Vereinbarung