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Leistung

Strahlentherapie bei Hautkrebs

Die Strahlentherapie ist eine der zentralen Säulen der Krebstherapie. Sie ist eine lokale Maßnahme, der tumorzerstörende Effekt wird millimetergenau auf das Krebsgewebe konzentriert.

Die Strahlentherapie kommt meist in Kombination mit einer Operation und/oder einer medikamentöser Therapie bzw. Chemotherapie zum Einsatz. Auch bei tumorbedingten Schmerzen und Bruchgefahr von Knochen durch Tumorabsiedlungen (Metastasen) setzen wir die Strahlentherapie erfolgreich ein, um Beschwerden zu lindern.

Ablauf einer Strahlentherapie

Ebenso wie bei einer Röntgenuntersuchung spüren Sie das Eindringen der Strahlen nicht. Die einzelne Bestrahlungssitzung dauert nur wenige Minuten, der größte Zeitanteil wird für das Einstellen der Geräte benötigt. Die Zahl der Bestrahlungen ist je nach Tumorart und Zweck der Bestrahlung unterschiedlich. Eine Strahlentherapieserie bei der Erstbehandlung dauert in der Regel zwischen 5 und 8 Wochen und wird an jedem Werktag durchgeführt, besteht also aus 25 bis 40 Einzelbestrahlungen.

Im Prinzip ist jede einzelne Bestrahlung gleich: Dosis, Körperhaltung und Eintrittsorte der Strahlen sind identisch. Öfters wird während einer Bestrahlungsserie das zu behandelnde Bestrahlungsfeld schrittweise verkleinert, also neue Bestrahlungsfelder eingezeichnet.

Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Strahlentherapie bauen sich langsam während des Therapieverlaufs auf und erreichen kurz nach Ende der Bestrahlungsserie ihren Höhepunkt. Art und Heftigkeit der Nebenwirkungen hängen, abgesehen von der Strahlendosis, stark von der bestrahlten Körperregion oder eventuellen zusätzlichen Erkrankungen, Körpergewicht u.a. ab.

Wir erklären Ihnen die Einzelheiten ausführlich im Aufklärungsgespräch. Dazu erhalten Sie ein Merkblatt, das auf die Körperregion abgestimmt ist, die bestrahlt werden soll.