Behandlungsspektrum

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease)

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische, meist progrediente und nicht vollständig reversible Atemwegs- und Lungenerkrankung. Sie geht einher mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis und/oder einem Lungenemphysem (Überblähung).

lungenerkrankungen

Kennzeichen der chronischen Bronchitis

  • dauerhafter Husten, in der Regel mit Auswurf (über mindestens ein Jahr)
  • permanente Atemwegsobstruktion mit oder ohne Lungenüberblähung
  • Charakteristikum des Lungenemphysems ist eine Abnahme der Gasaustauschfläche der Lunge.
  • Ausmaß von Obstruktion, Lungenüberblähung und Gasaustauschstörung können unabhängig voneinander variieren.

Symptomatik:
Typische Symptome sind morgendliches Abhusten vom Schleim (Sputum) mit belastungsabhängiger Luftnot (Dyspnoe) und Leistungsabfall. In 80 bis 90 Prozent aller Fälle ist das Rauchen von Zigaretten ursächlich. Eine länger bestehende COPD kann zu einer Erweiterung des rechten Herzens und damit zu einer Herzschwäche führen.

Die Diagnose COPD wird durch Anamnese, Lungenfunktionsprüfung und Röntgen-Thorax gestellt. Die Einteilung der COPD erfolgt nach Schwere der Symptomatik und Obstruktion.

Exacerbation:
Eine Exacerbation ist eine akute, mindestens zwei Tage anhaltende Verschlechterung der respiratorischen Symptome wie Atemnot, Husten und/oder Auswurf.

  • Notwendigkeit einer Intensivierung der COPD-Therapie
  • Häufigste Ursache: entzündlich bedingte, stärkere Bronchokonstriktion und/oder Schleimproduktion mit Überblähung
  • klinisch: Zunahme von Dyspnoe, Husten, Sputumvolumen und/oder Sputumpurulenz

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