Begnine Hämatologie: Spezielle Blutbildungsstörungen

Die benigne Hämatologie umfasst Störungen der Blutbildung, die nicht durch unkontrolliertes (malignes) Zellwachstum verursacht sind.

Hierunter zählen neben der Unter- oder Überproduktion von roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) und von Blutplättchen (Thrombozyten) auch Enzymdefekte, die zu einer Verminderung der Erythrozyten (Anämie) führen.

Daneben spielen Erkrankungen, die auf einer Fehlsteuerung der körpereigenen Abwehr beruhen (Autoimmunerkrankungen) und zu einem vermehrten Abbau der Thrombozyten (Immunthrombozytopenie) und / oder der Erythrozyten (autoimmunhämolytische Anämie) führen, eine große Rolle.

Blutbildveränderung in Schwangerschaft und Stillzeit

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Sprechstunden sind die Untersuchung, Beratung und Therapie von Blutbildveränderungen während der Schwangerschaft und Stillzeit, die Untersuchung und Behandlung von Eisenspeicherkrankheiten (heredi täre Hämochromatose), die Abklärung und Therapie eines Eisen- oder Vitamin B12-Mangels und die Diagnostik und Therapie einer krankhaft überschießenden Blutproduktion (myeloproliferative Neoplasien, insbesondere Polycythämia vera, essentielle Thrombozythämie und primäre Myelofibrose).

Diagnose und Therapie

Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen erfolgen in der Regel ambulant. Auch die Abklärung von Leukozytose und von Lymphknoten- oder Milzvergrößerungen wird selbstverständlich durchgeführt sowie die Nachsorge nach der Behandlung bösartiger Erkrankungen; ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Nachsorge von Patienten, die ihre maligne Erkrankung im Kindes- und Jugendalter durchgemacht haben.

Sprechen Sie uns gern an

Sollten Sie Fragen zu den beschriebenen Krankheitsbildern oder der Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in unserem Klinikum haben, melden Sie sich gern bei uns.

Kontakt

Prof. Dr. med. Bertram Glaß

Chefarzt für Hämatologie und Stammzelltransplantion
Prof. Dr. med. Bertram Glaß

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(030) 94 01-52100

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