Informationen zur aktuellen Situation  finden Sie hier

(033631) 7-0
Wissen

Schnupfen behandeln

Schnupfen behandeln

Ist der Schnupfen erst einmal da, hilft nur, ihn in seiner eigentlich sinnvollen Arbeit zu unterstützen. Dann sind Viren und Schnupfen bald wieder weg.

Schuld am Schnupfen sind Viren, meist so genannte Rhinoviren. Erkältungsviren werden in mikroskopisch kleinen Tröpfchen durch Hustenstöße oder Niesen nach außen gebracht und können auf Oberflächen tagelang überleben. Die Viren gelangen zum Nächsten durch direkten Kontakt oder von der eigenen Hand in Mund, Nase oder Augen. Die Symptome, wie eine verstopfte, laufende Nase, Husten, Niesen, Fieber und Kopfschmerzen dauern normalerweise nicht länger als 14 Tage. Wobei das gerade für Kinder eine unüberschaubar lange Zeit ist.

Effektive Behandlung

Die effektivsten Mittel zur Behandlung sind:

  • Ruhe
  • Schlaf
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch warme Tees und Suppen. 

Kochsalzhaltige Lösungen werden getropft, gesprayt oder inhaliert. Heißer Dampf oder stark aufgeheizte Luft sind bei Kindern aber unbedingt zu vermeiden, weil hier Verbrennungen und Verbrühungen auftreten können.

Tipp

Interessanterweise hat sich 1 Teelöffel (ca. 10 g) Honig vor dem zu Bett gehen in mehreren Studien als effektiv für die Hustenbehandlung erwiesen.

Von Erwachsenen häufig gebrauchte Medikamente wie abschwellende Nasentropfen, Hustenmittel, Vitamin C, Zink, Knoblauch, Echinacea oder Schleimlöser sind bei Kleinkindern alle ineffektiv. Im Gegenteil, sie können bei jungen Patienten Schaden verursachen. Deshalb gilt: Abwarten, Tee trinken und vielleicht ein wenig mit Mama und Papa kuscheln. Aber bitte nicht anstecken!