Wie läuft eine Operation ab?

Prämedikation, Aufklärung, Anästhesie, Operation und Aufwachraum sind nur einige Schlagworte, die Ihnen vor einer Operation begegnen. Gerne möchten wir Ihnen den allgemeinen Ablauf vorstellen und Ihre Ängste und Sorgen nehmen.

In unseren 10 Operationssälen wird in der Regel von 7:00-18:00 Uhr operiert. Unser spezialisiertes OP-Team trägt täglich Sorge dafür, dass für Ihre Operation alles bestmöglich vorbereitet ist.

Täglich werden durchschnittlich ca. 50 Operationen auf höchstem ärztlichen Niveau durchgeführt. Dafür stehen uns mit modernster Technik ausgestattete Operationssäle zur Verfügung.

In unserem Hybrid-OP können besonders komplizierte Eingriffe unter kontinuierlicher Röntgenkontrolle realisiert werden.

Bei Ihnen steht eine Operation an? In unserem Klinikum sind Sie in den besten Händen! Unsere speziell ausgebildeten Anästhesisten, neue Medikamente und moderne Geräte sorgen für Ihre Sicherheit.

Stichwort Operation:

Unsere speziell ausgebildeten Anästhesisten, neue Medikamente und moderne Geräte sorgen für Ihre Sicherheit. Doch bevor es soweit ist, sind noch einige Dinge zu klären. In einem Vorgespräch mit Ihrem Anästhesisten (auch als Narkosearzt bekannt) werden in der Anästhesie-Ambulanz individuell alle Details besprochen:

  • Für Sie am besten geeignete Narkoseform
  • Narkosetechnik und Medikation
  • Allergien und Vorerkrankungen, allgemeiner gesundheitlicher Zustand
  • Risiken und Nebenwirkungen der Narkose
  • Ängste, Sorgen, Fragen

Unser Anästhesist spricht vor Ihrem Eingriff ausführlich mit Ihnen und füllt einen Fragebogen aus. Dieser Bogen ist die Grundlage für die individuelle Medikation und die Planung einer besonders sicheren und schonenden Anästhesie.  

Unser Anliegen ist, dass wir möglichst früh ein Vertrauensverhältnis zu Ihnen aufbauen und Ihnen die individuellen Ängste und Sorgen vor einer Anästhesie nehmen. Wir sind jederzeit an Ihrer Seite!

Am Operationstag dürfen Sie sechs Stunden vor der Anästhesie nichts mehr Essen und keine trüben Flüssigkeiten trinken. Ein Glas Wasser oder eine spezielle Kohlenhydratlösung, die sie evtl. von uns erhalten, dürfen sie bis zwei Stunden, bevor es losgeht,  zu sich nehmen.

Bei Fragen nach der geplanten OP-Zeit wenden Sie sich bitte an die Schwester auf der Station. Im Vorgespräch wird auch besprochen, welche Medikamente sie am OP-Tag einnehmen sollten. Der Operateur markiert mit einem wasserfesten Stift die zu operierende Seite. Nachdem wir mit Ihnen alle organisatorischen Punkte besprochen haben, werden Sie am Operationstag in den OP-Saal gebracht. Unser speziell ausgebildeter Transportdienst bringt Sie liegend im Bett in den OP. Wenn Sie ambulant operiert werden, laufen Sie zu Fuß zu uns und werden in einem speziellen Ambulanz-Bereich weiter versorgt. Dort werden Sie auch umgekleidet.

Im OP-Bereich werden Sie auf einem OP-Tisch umgebettet.  Nachdem Sie im Operationssaal angekommen sind, werden Sie von unseren OP-Assistenten, Anästhesie-Pflegekräften und Fachärzten empfangen und nochmals in den Ablauf eingewiesen. Wir gehen mit Ihnen gemeinsam eine Checkliste durch.  Hier werden Sie nochmal nach Ihrem Namen, der geplanten Operation und wichtigen Begleiterkrankungen wie Allergien befragt. Dieses geschieht mehrfach und dient der größtmöglichen Sicherheit.  Kurz vor Beginn der Operation beginnen wir mit den Vorbereitungen und überwachen Ihre Herztätigkeit (EKG), Ihren Blutdruck und legen eine Infusion, den sogenannten Venentropf, in eine Ihrer Arm- oder Handrückenvenen. Ein kleines Messgerät an Ihrem Finger zeigt uns, wie hoch der Sauerstoffgehalt in Ihrem Blut ist.

Nun beginnt die Anästhesie – hier gehen wir so wie mit dem Anästhesisten besprochen, vor. Ihr Anästhesist bleibt für die gesamte Dauer Ihrer Operation bei Ihnen.

Bevor die Operation beginnt macht das gesamte Team ein sogenanntes „Team-Time-Out“. Hier werden äußerst sorgfältig alle wichtigen Punkte der Anästhesie und Operation mit allen Beteiligten besprochen. Über die Dauer des gesamten Eingriffes sind wir immer bei Ihnen und überwachen Ihre Körperfunktionen. Was passiert bei einem Stromausfall?

Bei einem Stromausfall übernehmen Notstromaggregate die Stromversorgung der Geräte und Überwachungsmonitore. Spezielle Vorkehrungen führen dazu, dass die Operation gefahrlos weiter durchgeführt werden kann.

Am Ende der Operation werden Sie noch im OP-Saal wieder wach. Anschließend werden Sie in den Aufwachraum gebracht. Hier steht Ihnen eine erfahrene Pflegekraft zur Seite, die Ihr Aufwachen überwacht. Je nach Anästhesieform kann die Aufwachphase unterschiedlich lange dauern. Unsere Pflegekräfte und Ärzte gewährleisten in der letzten Phase Ihrer Operation, dass Sie den Eingriff gut überstanden haben. Auch hier achten wir auf eine schmerzfreie Aufwachphase und können Ihnen gegebenenfalls zusätzlich Schmerzmittel geben.  Selten kommt es zu Übelkeit nach einer Anästhesie. Diese wird im Aufwachraum mit Medikamenten behandelt. Wenn Sie ausreichend wach sind und es wünschen, bieten wir Ihnen ein kleines Eis für die schnellere Genesung an. Anschließend werden Sie wieder auf die jeweilige Fachabteilung gebracht oder können – wenn der Eingriff ambulant durchgeführt wurde - eventuell sogar in Begleitung nach Hause entlassen werden.

Wir sind für Sie da!

Sollten Sie noch Fragen zum Ablauf haben, stehen wir sehr gerne für ein klärendes Gespräch bereit.

Dr. med. Stefan Wirtz

Chefarzt Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Dr. med. Stefan Wirtz

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(033631) 7-31 81

Ali Allam

Leitender Oberarzt, Leiter OP-Zentrum
Ali Allam

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