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Tränenwegschirurgie

Tränenwegschirurgie

Im Rahmen dieses Schwerpunkts der Augenklinik führen wir in Zusammenarbeit mit der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Behandlungen der Tränenwege durch.

Die Tränenproduktion findet zum großen Teil in der Tränendrüse statt, welche sich seitlich unter dem Oberlid befindet. Über kleine Gänge wird die Tränenflüssigkeit ausgeschieden.  Diese Flüssigkeit ist nötig, um das Auge bei jedem Lidschlag gleichmäßig zu benetzen.

Manchmal sind verschlossene Tränenwege, sogenannte Tränenwegsstenosen ursächlich für vermehrtes Tränen. Neben der gängigen Behandlung mittels diagnostischer Tränenwegsspülung und Röntgen-Kontrastmitteluntersuchung, um Lage und Ausmaß der Verengung zu erkennen, führen wir auch Tränenwegsendoskopien durch. Dabei handelt es sich um ein gering invasives Verfahren mit guter Darstellung des kranken Abflussweges. In den Tränenkanal wird ein feines optisches Instrument eingeführt, mit dessen Hilfe der Operateur unmittelbar die inneren Strukturen einsehen und beurteilen kann. Verengungen, Entzündungen und Tränengangssteine können direkt diagnostiziert und teilweise sofort behandelt werden, sodass die Tränenwege nach dem Eingriff wieder durchgängig sind. Entscheidend für das Behandlungsergebnis ist neben der Beseitigung von Hindernissen aber oftmals auch das Einbringen eines Silikonschlauchs als Platzhalter für etwa drei Monate.  

Häufig leiden auch Neugeborene an einer Verengung des Tränenkanals. Hier ist in der Regel die Öffnung des Tränenwegs durch eine kleine Membran verschlossen und hat sich nicht regulär nach der Geburt geöffnet. Sollte sich diese Membran nicht selbstständig zurückbilden, helfen Spülung und Sondierung der Tränenwege in Vollnarkose, damit sich diese dauerhaft  öffnen.

Unser Behandlungsspektrum:

  • Tränennasenwegssondierung und –Spülung
  • Silikonschlauchimplantation