Unser Team hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
Zentrales Chefarztsekretariat: 05371 87 - 1130
Zentrale Terminierung: 05371 87 - 1100
Einerseits können wir auf ein interdisziplinäres Team aus Spezialisten an unserem Standort und die Expertise starker Kooperationspartner in Niedersachsen zurückgreifen: die HELIOS Lungenklinik Diekholzen sowie die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Andererseits verfügen wir über modernste Technik, die eine schnelle und klare Diagnose gewährleistet. In einer interdisziplinären Tumorkonferenz wird eine individuelle Behandlungsstrategie festgelegt.
Während der Therapie benötigen die Patienten neben der medizinischen Hilfe auch die Unterstützung verschiedener Fachrichtungen: Hier bieten Physiotherapeuten, Sozialdienst sowie Atmungstherapeuten persönliche Unterstützung an.
Akutes und chronisches Lungenversagen
Wir setzen auf einen multiprofessionellen Behandlungsansatz, bei dem unsere Patienten neben der ärztlichen und pflegerischen Betreuung insbesondere auch von einer professionellen Atem- und Physiotherapie, logopädischen Übungstherapie sowie umfassenden Betreuung durch unseren Sozialdienst profitieren. Natürlich binden wir auch frühzeitig Angehörige und nahestehende Personen in das Behandlungskonzept mit ein. Zudem sind wir über unsere Klinik hinaus gut vernetzt, um eine weitere gute und sichere Betreuung außerhalb der Klinik – sei es im häuslichen Bereich, in einer Pflegeeinrichtung oder einer spezialisierten Reha-Einrichtung – zu gewährleisten.
Behandlung von Patienten mit Heimbeatmung bei chronisch-ventilatorischer Insuffizienz
Chronisch-ventilatorische Insuffizienz (CVI) wird auch als Hypoventilation bezeichnet. Hinter diesen Begriffen verbirgt sich eine Schwäche (Insuffizienz) der Atemmuskulatur, die über längere Zeit hinweg besteht und so eine Erhöhung des Kohlenstoffdioxidgehalts im Blut (Hyperkapnie) erzeugen kann. Es gibt verschiedene Krankheitsgruppen, die zu einer chronisch-ventilatorische Insuffizienz führen können, wie beispielsweise die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Zur optimalen Anpassung der Beatmung an den Patienten steht diesem eine kardiorespiratorische Polysomnographie zur Verfügung.
Zur Behandlung setzen wir in der Regel nicht-invasive Beatmung ein. Die speziellen Masken sind sehr unkompliziert in der Anwendung und erlauben es dem Patienten, mobil zu bleiben. Oft ist es ausreichend, die Maske nur zu bestimmten Zeiten, z. B. den Nachtstunden zu tragen.
Interstitielle Lungenerkrankungen betreffen die Bereiche zwischen den Bronchien. Hier befinden sich Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe. Der Grund für die Erkrankung ist keine Infektion, sondern ein struktureller Umbau in diesem Bereich. Es gibt hunderte Erkrankungen, die zu diesem Krankheitstyp gezählt werden, wie beispielsweise die Sarkoidose.
Unsere Experten klären auch ab, ob möglicherweise andere, seltene Lungenerkrankungen vorliegen. Gemein haben alle interstitiellen Lungenerkrankungen, dass die Betroffen unter zunehmender Atemnot leiden. Unser Ärzteteam wendet langzeitlich angelegte Therapien an, um die Symptome zu lindern.
Palliation ist eine Methode zur umfassenden Linderung von Beschwerden hinsichtlich ihrer körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Dimension. Deswegen sind in der palliativen Betreuung verschiedene Berufsgruppen tätig: Pflegekräfte, Ärzte, Sozialarbeiter, Seelsorger; aber auch Physiotherapeuten und Entspannungstherapeuten.
Von diesem Ansatz profitieren mittlerweile viele Menschen mit schwerer Krankheit. Wird bei einem Patienten eine medizinische Maßnahme durchgeführt, die nicht die Herstellung normaler Körperfunktionen zum Ziel hat, spricht man von einer palliativen Maßnahme.
In Anpassung an die physiologischen Besonderheiten des Patienten wird dessen Zustand stabilisiert und verbessert. Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Erhöhung der Lebensqualität steht im Vordergrund der Behandlung: die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten.
Die palliativmedizinische Einheit ist optisch sowie baulich eindeutig von der Normalstation abgetrennt, um eine möglichst wohnliche und intime Atmosphäre gewährleisten zu können.
Alle Patient:innen sind in einer angenehmen Wohneinheit untergebracht, welche durch sorgsam ausgewählte Einrichtungsgegenstände für ein angenehmes und wohnliches Ambiente sorgen. Für je zwei Patient:innenen steht ein Badezimmer mit Waschbecken, Dusche und WC zur Verfügung. Zudem gibt es zwei Einzelzimmer. Nutzen können die Patient:innen und ihre Angehörigen auch den gemütlichen Aufenthaltsraum mit Kaffeeautomat und (Getränke-) Kühlschrank.
Von der ersten Minute an werden alle palliativmedizinischen Patient:innen konsequent von unserem Sozialdienst begleitet, der den Aufenthalt bei uns auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse anpasst. Hierzu zählen beispielsweise physiotherapeutische Maßnahmen oder die Betreuung durch unsere Klinikseelsorgerin. Als Besonderheit bieten wir auf der palliativmedizinischen Einheit rhythmische Einreibungen an, die eine unterstützende Wirkung auf das seelische Wohlbefinden haben.
Alle Patient:innen können in ihren Zimmern kostenfrei eigene Fernseher oder WLAN mit eigenen Endgeräten nutzen. Kopfhörer werden selbstverständlich kostenfrei bei uns auf der Station ausgeteilt. An allen Betten finden Sie zudem ein Telefon, das an der Information im Erdgeschoss gebührenpflichtig freischaltet werden kann.
Ablauf auf Station
Die ärztliche Visite auf unserer Station findet wochentags in der Regel in der Zeit zwischen 9 und 10 Uhr statt.
Das Frühstück verteilen wir an Sie morgens ab 8 Uhr, das Mittagessen gegen 11.30 Uhr. Das Abendessen reichen wir Ihnen ab circa 17.30 Uhr. Nachmittags serviert Ihnen unser Team gegen 14 Uhr gerne Kaffee und Tee.
Als Patient auf der palliativmedizinischen Einheit können selbstverständlich Essenwünsche frei gewählt werden. Unsere Serviceassistentin nimmt montags bis freitags alle Wünsche gerne entgegen und versucht diese zu erfüllen.
(05371) 87-1224