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Wichtige Krebs-Auszeichnung für das Helios Amper-Klinikum Dachau

Gütesiegel in Corona-Zeiten: Die Deutsche Krebsgesellschaft hat gleich fünf Fachzentren des Amper-Klinikums zertifiziert – und damit die hohe Qualität bei der Diagnose und Therapie bestätigt. Die frühzeitige Umstellung auf Videokonferenzen im Zuge der Pandemie hat zur Sicherheit der Krebspatienten und Beschäftigten im Cancer Center beigetragen.
13. Oktober 2020

Diese Prüfung der Deutschen Krebsgesellschaft werden die Experten am Helios Amper-Klinikum so schnell nicht vergessen: Mitten in der Corona-Pandemie mussten sie unter erschwerten Bedingungen Zeugnis darüber ablegen, wie reibungslos die internen Abläufe und Prozesse in ihren Abteilungen funktionieren – und wie gut die Ergebnisse ihrer Behandlung sind. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation hatte die Deutsche Krebsgesellschaft Sonderregularien festgelegt, innerhalb derer sie die Strukturen und Versorgungsqualität detailliert überprüfte. Trotz des angepassten Verfahrens konnte das Helios Amper-Klinikum überzeugen: Alle fünf Fachzentren erfüllen die anspruchsvollen fachlichen Anforderungen. Hierzu zählen das Brust-, Darm-, Pankreaszentrum sowie das Kopf-Hals-Tumorzentrum und das Cancer Center Dachau. Sie alle wurden erneut zertifiziert und haben damit ihre anhaltende Professionalität unter Beweis gestellt.

Höchste Standards und perfekte Rahmenbedingungen trotz Corona
„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung für die exzellente Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. „Sie beweist, dass wir den Krebspatienten in unserem Klinikum die höchsten Standards und perfekte Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Behandlung bieten.“ Professor Dr. Axel Kleespies, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie, bekräftigt: „Diese Zertifizierung bestätigt nicht nur unsere fachlichen Qualifikationen – sie ist vor allem das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit unserer Ärzte, Pfleger, Therapeuten und Psychologen. Nur mit einem eingespielten Team können reibungslose Prozesse gewährleistet werden.“ Das perfekte Zusammenspiel habe sich gerade in der Hochphase der Pandemie und des Lockdown gezeigt: „In hoher Geschwindigkeit konnten wir unsere eingespielten Diagnose-, Entscheidungs- und Kontrollprozesse der neuen Situation anpassen. Keine einzige Tumorkonferenz musste vertagt oder aufgeschoben werden. Die Patienten wurden immer hervorragend versorgt“, so Professor Dr. Kleespies, der auch Leiter des Cancer Centers am Amper-Klinikum ist.

Digitalisierung erweitert den Wirkungskreis des Cancer Centers
Die frühzeitige und zügige Umstellung auf Videokonferenzen hat in den herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur zur Sicherheit der Krebspatienten und Beschäftigten im Cancer Center beigetragen – auch die Reichweite des Dachauer Zentrums wurde vergrößert. „Interessanterweise haben wir gerade in Corona-Zeiten neue Kooperationspartner hinzugewonnen, die nun vertrauensvoll und regelmäßig mit uns zusammenarbeiten“, berichtet Kleespies. „Aus verschiedenen Kliniken und Praxen, die mit uns kooperieren, werden nun vermehrt schwierige Fälle in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz und in unserem Molekularen Tumorboard vorgestellt.“ Das Molekulare Tumorboard wurde vor einem Jahr mit internationalen Spezialisten am Cancer Center Dachau eingerichtet, um anhand der molekularbiologischen Entschlüsselung der genetischen Codes von Tumorzellen eine maßgeschneiderte Therapieform für Patienten mit seltenen oder fortgeschrittenen Tumoren zu finden. „Diese Art der Vernetzung von Krebsspezialisten ist die Zukunft“, betont Professor Kleespies.

Mehr schwere Fälle vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie
Eine der Schattenseiten im Zuge der Corona-Pandemie: „Wir haben leider feststellen müssen, dass uns durch die gesamten Sommermonate hindurch vor allem Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen vorgestellt wurden“, so Kleespies. „Hier muss angenommen werden, dass die Pandemie zu einer Verzögerung der richtigen Diagnose geführt hat.“ Umso wichtiger sei es jetzt, dass alle Patienten ihre Termine zur Vor- und Nachsorge wahrnehmen und bei Beschwerden frühzeitig einen Arzt aufsuchen.

Wird Krebs frühzeitig erkannt, sind die Chancen auf eine Heilung entsprechend gut. In fachübergreifenden Teams begleiten die Mitarbeiter die Patienten in allen Phasen der Erkrankung – von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. In den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Krebszentren wird die bestmögliche medizinische Versorgung und psychoonkologische, physiotherapeutische und soziale Betreuung unter einem Dach angeboten. 


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 800 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den rund 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 90 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro. 

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

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