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Respirationstrakt, Anatomie, Lunge

Lungenzentrum München / Dachau

Im Lungenzentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau behandeln wir Erkrankungen der Lunge interdisziplinär und umfassend. Mit dem integrierten Lungenkrebszentrum besteht ein spezialisierter Schwerpunkt für die Diagnostik und Behandlung onkologischer Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs.

Wir sind für Sie da!
Im Lungenzentrum der Helios Kliniken Oberbayern versorgen wir unsere Patientinnen und Patienten an drei Standorten: am Helios Klinikum München West in Pasing, an der Helios Klinik München Perlach und am Helios Amper-Klinikum Dachau.
Levani Shoshiashvili
Sektionsleiter Thoraxchirurgie
Hannah Arnold
Oberärztin Thoraxchirurgie
Radu Braga
Chefarzt Klinik für Pneumologie
Michael Hagemann
Chefarzt Klinik für Pneumologie
Ihr Webinar zum Lungenkrebsscreening
Kostenfreies Webinar

Ihr Webinar zum Lungenkrebsscreening

In unserem kostenfreien Webinar erklärt Lungenspezialist Prof. Dr. med. Tim O. Hirche, was Sie darüber wissen sollten – vom Ablauf des Screenings bis hin zur Frage, was nach einem positiven Befund passiert.

Ihr Termin bei uns

Sekretariat Thoraxchirurgie (Helios Amper-Klinikum Dachau)

Telefon: 08131 76-544
Fax: 08131 76-4775
E-Mail: lungenzentrum.dachau@helios-gesundheit.de

 

Sekretariat Pneumologie (Helios Klinikum München West)

Telefon: 089 8892-2875
Fax: 089 8892-2447
E-Mail: lungenzentrum.muenchen-west@helios-gesundheit.de

Unser Behandlungsspektrum

Für die optimale Behandlung arbeiten unsere Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche eng zusammen. Ergänzend stehen Ihnen vielfältige unterstützende Angebote zur Seite. Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Therapie zu finden.

Lungenkrebs kann in verschiedenen Formen auftreten, zum Beispiel als nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) oder kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC). Für eine sichere Diagnose kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen und Computertomographie sowie Gewebeproben zum Einsatz.

 

Nach der Diagnosesicherung wird die Erkrankung anhand der TNM-Klassifikation genau eingeordnet. Anschließend besprechen Spezialistinnen und Spezialisten aus Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie jeden Fall gemeinsam in einem zertifizierten Tumorboard. So entsteht für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmter Behandlungsplan.

 

Je nach Tumorart und Krankheitsstadium kommen unterschiedliche Therapieverfahren infrage. Wenn eine Operation sinnvoll ist, können viele Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt werden. Dabei nutzen wir auch robotische Unterstützung mit dem da Vinci Xi.

 

Neben der medizinischen Behandlung bieten wir in unterstützenden Bereichen eine Vielzahl an Ansprechpartnern: Psychoonkologen, Palliativmediziner, Ernährungsberater, Physiotherapeuten, Seelsorger, Selbsthilfegruppen und sozialmedizinischer Dienst. Immer in unserem Fokus: die bestmögliche Therapie für unsere Patientinnen und Patienten.

Chronisch entzündliche obstruktive Atemwegserkrankung mit oft anfallsweise auftretender Luftnot

Die Freisetzung von sogenannten Mediatoren wie zum Beispiel Histamin, Prostaglandinen, Leukotrienen und Plättchen aktivierenden Faktoren führt zur Einengung der Luftwege (Bronchokonstriktion).
 

  • Exacerbation (akutes Asthma)
    Akut einsetzende Symptomatik, die sich fulminant innerhalb weniger Minuten ausbilden kann.
     
  • Status asthmatikus
    Vital bedrohlicher Asthma-Anfall mit einer Dauer bis zu 24 Stunden trotz adäquater Therapie.

 

Therapiemöglichkeiten
 

  • Allergenkarenz
  • Glukokortikosteroide (Entzündungshemmend): Dämpfung der bronchialen Hyperreagibilität, Reduktion der Schleimsekretion
  • Bronchodilatatoren sowie Inhibitoren der Mediatorenfreisetzung .

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische, meist progrediente und nicht vollständig reversible Atemwegs- und Lungenerkrankung. Sie geht einher mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis und/oder einem Lungenemphysem (Überblähung).

 

Kennzeichen der chronischen Bronchitis:

  • dauerhafter Husten, in der Regel mit Auswurf (über mindestens ein Jahr)
  • permanente Atemwegsobstruktion mit oder ohne Lungenüberblähung
  • Charakteristikum des Lungenemphysems ist eine Abnahme der Gasaustauschfläche der Lunge.
  • Ausmaß von Obstruktion, Lungenüberblähung und Gasaustauschstörung können unabhängig voneinander variieren.

 

Typische Symptome sind morgendliches Abhusten vom Schleim (Sputum) mit belastungsabhängiger Luftnot (Dyspnoe) und Leistungsabfall. In 80 bis 90 Prozent aller Fälle ist das Rauchen von Zigaretten ursächlich. Eine länger bestehende COPD kann zu einer Erweiterung des rechten Herzens und damit zu einer Herzschwäche führen.


Die Diagnose COPD wird durch Anamnese, Lungenfunktionsprüfung und Röntgen-Thorax gestellt.

Eine Hyperhidrose ist definiert als eine über den physiologischen Bedarf gesteigerte Schweißsekretion mit Krankheitswert. Die sogenannte idiopathische Hyperhidrose, welche nicht Folge einer anderen Erkrankung ist, tritt typischerweise fokal auf und betrifft meist Hände, Füße, Achseln oder das Gesicht. Die betroffenen Patienten fühlen sich bei gesellschaftlichen Kontakten erheblich eingeschränkt.

Bei einer interstitiellen Lungenerkrankung handelt es sich um einen chronischen Entzündungsprozess des Lungengewebes. Langfristig führt die chronische Entzündung zu einer Vernarbung im Bereich der Lungenbläschen, den sogenannten Alveolen. Durch die Vernarbung wir der Gasaustausch zunehmend eingeschränkt, es kommt zur sogenannten funktionslosen Wabenlunge.
 

Eine Lungenfibrose kommt häufig idiopathisch vor, also ohne bestimmten Auslöser. Ursachen einer nicht idiopathischen Lungenfibrose können chronische Infektionen, Medikamente, organische Stäube, Gase, Dämpfe, Nikotin und weitere Schadstoffe sein.


Therapiemöglichkeiten:

  • Bei bekannter Ursache erfolgt eine kausale Therapie, wie zum Beispiel eine antibiotische Therapie, das Absetzen auslösender Medikamenten oder die Vermeidung von inhalativen Noxen.
  • In individuellen Fällen kann die Einnahme von Kortikosteroiden und anderen immunsuppressiven Medikamenten zu einer Symptomverbesserung führen.

Bei einem Lungenemphysem kommt es zu einer irreversiblen Erweiterung der Lufträume distal der endständigen Bronchioli durch Zerstörung der Lungenbläschen mit Elastizitätsverlust des Lungengewebes. So entwickelt sich eine Lungenüberblähung und der Sauerstoffaustausch ist zunehmend eingeschränkt.
 

Häufige Ursache:

  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bei Nikotinabusus
  • Altersemphysem aufgrund altersbedingter Abnahme der Lungenelastizität
  • Narbenemphysem aufgrund chronischer Entzündungen und Atemwegsnoxen wie zum Beispiel das Rauchen von Zigaretten und Luft-Schadstoffe sein


Typische Beschwerdesymptomatik sind Husten, zunehmende Belastungs- bis dauerhafte Dyspnoe mit Leistungsabfall.

 

Ein Pleuraerguss ist eine Flüssigkeitsansammlung im Pleuraraum, dem Raum zwischen Lungenfell und Rippenfell mit infolge einer Kompression der Lunge.


Ursache:

unter anderem Tumorerkrankungen, Lungenentzündungen, Traumata oder Herzschwäche, Tuberkulose


Symptomatik:

Luftnot, begleitende Lungenentzündung, Hustenreiz, Husten mit atemabhängigen Schmerzen im Brustkorb

 

Therapie:

  • Punktion oder Drainageanlage mit Ablassen der Flüssigkeit 
  • Thorakoskopie (VATS) mit Probenentnahme und Verklebung des Pleuraspaltes (Pleurodese) bei wiederholt auftretenden Ergüssen
  • PleurX-Katheter: dauerhafte Silikondrainage, die unter der Haut nach außen ausgeleitet wird (Anlage unter Lokalanästhesie in ambulanter Sitzung)
  • Selbständiges Ablassen der Flüssigkeit mithilfe von Vacuumflaschen die Flüssigkeit zu Hause

Sarkoidose ist eine granulomatöse Systemerkrankung, welche in über 90 Prozent der Fälle eine pulmonale Beteiligung aufweist. In der frühen Phase zeigt sich die Sarkoidose oft symptomlos, häufig handelt sich um einen Zufallsbefund einer Thorax- oder CT-Untersuchung. In späteren Stadien entwickelt sich Reizhusten sowie Belastungsdyspnoe. Die Diagnose wird über einen histologischen Nachweis gestellt.

 

Therapie:

  • orale Kortisontherapie.
  • bei unzureichendem Ansprechen auf Kortison zusätzlich Immunsuppressiva

Tuberkulose wird durch das humanpathogene grampositive Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen/Aerosole.

 

Typische Symptome

  • ständige Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • trockener Husten
  • Fieber
  • Hämoptysen (Bluthusten)
  • Gewichtsverlust


Die Diagnose wird durch Tests wie zum Beispiel den Tine- oder Quantiferontest oder durch einen direkten Nachweis von Tuberkulosebakterien aus dem Untersuchungsmaterial /Auswurf gestellt.

 

Therapie

  • Die medikamentöse Therapie erfolgt durch sogenannte Tuberkulostatika wie zum Beispiel Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid, Ethambutol und Protionamid über mehrere Monate.
  • Bei starken Blutungen, die durch einen Tuberkuloseherd in der Lunge verursacht werden, kann auch eine operative Entfernung notwendig sein.
Surgical room in hospital with robotic technology equipment, machine arm surgeon in futuristic operation room. Minimal invasive surgical inoovation, medical robot surgery with 3D view endoscopy

Im Einsatz gegen Krebs: Unser Robotikzentrum Oberbayern

Komplexe Lungenoperationen werden unter anderem mit unserem OP-Roboter da Vinci Xi durchgeführt. Minimalinvasive Operationen im Brustkorb und an der Lunge können so noch präziser durchgeführt werden. 

Unser diagnostisches Spektrum

Die Bronchoskopie ist eine visuelle Untersuchung des Tracheobronchialsystems (Spiegelung der Luftwege), durch die beispielsweise unklare pulmonale Infektionen und Tumore diagnostiziert werden können. Eine Bronchoskopie sollte zur Abklärung von unklarem Husten oder blutigem Auswurf durchgeführt werden.

Mit einer endobronchialen Ultraschalluntersuchung, kurz EBUS, können Lymphknotenvergrößerungen und unklare Tumore entlang der Luftröhre und der großen Bronchien dargestellt und biopsiert werden. Ein EBUS ist eine minimal-invasive und effektive Untersuchungsmethode zur Abklärung vieler Erkrankungen im Mittelfeldraum sowie im Bronchialsystem.

Eine Lungenfunktionsmessung (Bodyplethysmographie/Spirometrie) ist die Messung atemabhängiger Volumenschwankungen an der Mundöffnung. Durch die Lungenfunktionstestung können bronchopulmonale Erkrankungen wie zum Beispiel obstruktive und restriktive Ventilationsstörungen, Lungenüberblähungen oder kombinierte Ventilationsstörungen erfasst werden. Außerdem ist die Lungenfunktionsprüfung wichtig zur Beurteilung des Operationsrisikos eines Patienten.

Eine Mediastinoskopie ist eine Spiegelung des Mediastinums (Mittelfellraums) über einen suprasternalen Zugang (oberhalb des Brustbeins). Sie dient zur Abklärung unklarer mediastinaler Erkrankungen wie zum Beispiel Sarkoidose oder mediastinaler Lymphknotenmetastasen.

Durch die Pleurasonografie (Ultraschall) können Erkrankungen der Lunge, der Brustwand, des Rippenfells (Pleura) und des Zwerchfells diagnostiziert werden. Durch ultraschallgesteuerte Punktionen und Biopsien können brustwandständige Prozesse histologisch untersucht werden.

Das Prinzip der Thorakoskopie ist eine direkte Inspektion der Pleurahöhle (des Brustkorbes) über kleine Schnitte an der seitlichen Brustwand. Dies ist eine minimal-invasive Methode. Mittlerweile können fast alle Operationen im Bereich des Brustkorbes über eine Thorakoskopie durchgeführt werden. So können neben kleineren Biopsien auch einzelne Lungenlappen mit benachbarten Lymphknoten, zum Beispiel bei Vorliegen eines Lungenkarzinoms, entfernt werden. Die Entfernung eines Lungenlappens über Thorakoskopie nennt man VATS-Lobektomie.

Blick über die Schulter einer Person auf ihren Laptopbildschirm. Person ruft auf ihrem Laptop das Bildportal mit ihren Röntgenbildern ab.

Helios Bilddatenportal

Upload von medizinischen Bildern

Hier können Sie Ihre medizinischen Bilddaten wie Röntgen, MRT- oder CT-Daten hochladen. Sollten Fragen auftreten, finden Sie auf unserer Supportseite Unterstützung.

Einblicke in unser Zentrum

Vereinbaren Sie einen Termin bei uns.

Das Team des Lungenzentrums hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.

Wir sind an diesen Standorten für Sie da

Helios Amper-Klinikum Dachau

  • Pneumologie (Station und Ambulanz)
  • Thoraxchirurgie (Station und Ambulanz)
  • Hämatologie, Onkologie und Onkologische
  • Tageskliniken (Prof. Dr. med. Dirk Hempel)
  • Onkologisches Zentrum (DKG)(Prof. Dr. med. Axel Kleespies)
  • Abteilung für Klinische und Interventionelle
  • Radiologie (Dr. med. Matthias Matzko)
  • Strahlentherapie Dachau (PD Dr. med. Markus Adam)
  • Klinik für Neurochirurgie (Prof. Dr. med. Thomas Westermaier)
Außenansicht Klinikum Dachau
Außenansicht Klinikum Dachau

Helios Klinikum München West

  • Pneumologie (Station und Ambulanz)
  • Thoraxchirurgie (Station und Ambulanz)
  • Klinik für Hämato-Onkologie (Prof. Dr. med.Dr. phil. MA, EMB, MBA Fuat Oduncu)
  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Prof. Dr. med. Ulrich Linsenmaier)
  • Strahlentherapie Pasing (Dr. med. Peter Stoll)
  • Institut für Pathologie
Das Pasinger Krankenhaus
Das Pasinger Krankenhaus

Helios Klinik München Perlach

  • Pneumologie (Station und Ambulanz)
  • Thoraxchirurgie (Station und Ambulanz)
  • MVZ Onkologie (Dr. med. Michaela Retzer-Lidl/Prof. Dr. Dirk Hempel)
Außenaufnahme Helios Klinik München Perlach
Außenaufnahme Helios Klinik München Perlach
Wir arbeiten interdisziplinär
Flyer für zuweisende Ärztinnen und Ärzte zum Download

Lungenzentrum Oberbayern

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Neues Ultraschallgerät für die Nothilfe in Dachau
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Unsere Stationen
Medizinisches Wissen und pflegerische Kompetenz: Auf unserer Station sind Sie bestens versorgt.
Station C1-01
Gebäude C1, 1. OG
Stationsleitung:

Sandra Majstorovic

Telefon:

(08131) 76-61000

Helios Amper-Klinikum Dachau
Krankenhausstraße 15
85221 Dachau
Kontakt
Tel: 08131 76-0
Fax: 08131 76-247