Suchen
Menü
Schließen
Achtung: Zufahrt geändert zum Campus Barmen

Aufgrund der Vollsperrung der Schönebecker Straße ist die Zufahrt zum Klinikum für den Auto- und Busverkehr geändert. Bitte beachten Sie die Schilder!

Female Patient Being Reassured By Doctor In Hospital Room

Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie

Medizin der inneren Organe und der hormonbildenden Drüsen
Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Diabetologie: Bei allen Erkrankungen der Verdauungsorgane, einschließlich der Bauchspeicheldrüse und der Leber, der Drüsen sowie bei Diabetes Mellitus I und II gewährleisten wir eine individuelle und umfangreiche Diagnostik und Behandlung.
Christian Prinz
Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie
So erreichen Sie uns:

Chefarztsekretariat Fr. Gilles:

TELEFON  (0202) 896-2288   |    FAX  (0202) 896-2740

E-MAIL   nicole.gilles@helios-gesundheit.de
 

Sprechzeit für Sonographien und Endosonographie:

TELEFON  (0202) 896-3622  

(erreichbar Do. 10:00-13:00 Uhr;  Endosonographien auch montags und dienstags vormittags)

 

Unsere Leistungen: Optimal versorgt

Prof. Prinz gilt als überregional bekannter Experte für die Eingriffe im Gallenwegsbereich, wie auch an der Bauchspeicheldrüse.


Nach fast 10-jähriger Leitung der Endoskopie im Klinikum rechts der Isar und der Initiierung von Schulungskursen zur Durchführung der ERCP bei Ärzten, ist er seit Anfang 2010 in Wuppertal tätig.


Mittlerweile hat sich die Klinik zu einem überregionalem Zentrum für die Durchführung schwieriger Interventionen im Gallenwegssystem, wie auch im Gang der Bauchspeicheldrüse etabliert und führt insbesondere Eingriffe durch, die von anderen Klinik als schwierig oder nicht machbar eingestuft wurden.


2016 wurde Prof. Prinz im Focus Gesundheit Ausgabe September/Oktober 2016, Seite 80, als besonderer Experte dargestellt neben den Standarduntersuchungen wie Endosonographie und MRCP führt die Klinik unter seiner Leitung, insbesondere die schwierige ERCP wie auch die PDCT und Cholangioskopie durch. Dabei hat Prof. Prinz auch selbstständig neue Endoskope entwickelt, mit denen ein direkter Blick in die Gallenwege möglich ist, z. T. sind dort auch therapeutische Eingriffe wie Tumorablationen möglich. Die neuen Einmal-Endoskope ersparen das Röntgen und können auch komplexe Steine zertrümmern.


Besonderes Kennzeichen der Klinik ist die geringe Komplikationsrate, die mit weniger als 0,5% im Bundesweiten Schnitt von etwa 85 Kliniken unter den TOP 3 Plätzen rangiert.

 

Unsere Schwerpunkte liegen in der Behandlung folgender Lebererkrankungen:  

  • Leberentzündung (virale und autoimmune Hepatitis), in enger Kooperation mit dem Helios MVZ Wuppertal Barmen, Am Werther Carree
  • Cholestatische Lebererkrankungen (z.B. PSC und PBC)
  • Fettleber (metabolische Lebererkrankungen)
  • Zystische Lebererkrankungen (gutartige Zyste, aber auch Echinokokkose)
  • Gutartige Lebertumore (z.B. Adenome, FNH)
  •  Bösartige Lebertumore (hepatozelluläres und cholangiozelluläres Karzinom)
  • Leberzirrhose (Schrumpfleber)  
     

Der Verlauf einer chronischen Lebererkrankung ist bei jedem Patienten anders. Wir beraten Sie dazu gerne persönlich. Bei Leberzirrhose kommt es häufig zu Folgeerkrankungen und Komplikationen wie:
 

  • Ausbildung von Bauchwasser (Aszites)
  • Blutungen von Krampfadern der Speiseröhe und des Magens (Varizen)
  • Zirrhose-assoziiertem Nierenversagen (hepatorenales Syndrom)
  • Auftreten von Konzentrations- und Bewußtseinsstörungen (hepatische Enzephalopathie)
  • Entwicklung von Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC)  
     

Bei Blutungen aus Krampfadern der Speiseröhre oder des Magens steht unser Endoskopie-Zentrum rund um die Uhr zur Verfügung. Als besondere Therapieverfahren bieten wir bei geeigneten Patienten die Implantation eines so genannten TIPS (transjugulärer intrahepatischer portosystemischer (Stent-) Shunt) in enger Zusammenarbeit mit dem Helios Klinikum Duisburg an. Die TIPS-Anlage ist eine neu geschaffene Verbindung zwischen der Pfortader und der Lebervene zur Senkung des Blutdruckes in den Bauchgefäßen.  Ebenso sind Verödungen von bestimmten Gefäßen, den Portalvenen, möglich, um Lebergewebe vor einer möglichen Resektion an anderer Stelle hypertrophieren zu lassen, um später eine erfolgreiche Entfernung von Tumoren durchführen zu können.
 

Die Klinik verfügt über ein innovatives 3D-Ultraschallgerät,  um die Lokalisation von Tumoren mit einer CT-Bildgebung besser abgleichen zu lassen,  sowie ein innovatives Gerät zur Bestimmung der Leberfunktion vor relevanten Operationen wie auch möglichen Transplantationen. Die Einführung und Auswertung der Befunde steht in enger Absprache mit unserem Helios Senior Consultant Prof. Guido Gerken, ein international renommierter Leberexperte.  Die Behandlung von Patienten mit Leberzellkarzinomen erfolgt zudem in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit und Beratung in unserem Leberzentrum in Kooperation mit  dem Transplantationsteam der Universitätsklinik Köln.
 

Die hoch spezialisierte Behandlung erfolgt in enger interdisziplinärer Abstimmung sowie in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den zuweisenden Haus- und Fachärzten. Prof. Prinz ist hier im Rahmen der spezialfachärztlichen Versorgung nach §116B SGB V ermächtigt und führt die ambulante Sprechstunde zur speziellen Sonographie und Endosonographie höchstpersönlich und regelmäßig durch.

Zentrum für diagnostische und therapeutische Sonographie und Endoskopie

Seit über 20 Jahren bietet unser Zentrum das komplette Spektrum der therapeutischen sonographischen, endoskopischen und endosonographischen Verfahren an, die einer permanenten Anpassung an den jeweils neuesten Stand unterliegen. Durch unsere breite Expertise können wir die verschiedenen Verfahren so kombinieren, dass sie am schonendsten und schnellsten zum diagnostischen oder Heilerfolg führen.

Wichtig ist uns während der Sonographie (Ultraschall) das begleitende Gespräch mit dem Patienten. Der Patient kann zum Beispiel auf Schmerzpunkte oder andere Besonderheiten aufmerksam machen; der untersuchende Arzt kann dem Patienten am Monitor in vielen Fällen bereits erste Befunde zeigen und das weitere Vorgehen besprechen.
 

Nach der Sonographie erfolgt gezielt die weitere Diagnostik, z.B. Endoskopie, sonographisch gezielte Punktion zur Gewebsgewinnung oder radiologische Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT).

Es besteht eine enge Koorperation mit der Klinik für Viszeralchirurgie und dem Zentrum für Radiologie, so dass spezielle Eingriffe auch gemeinsam durchgeführt werden können.
 

Die Qualität unserer Arbeit ist eine der tragenden Säulen unseres von der Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierten Viszeralonkologischen Zentrums, welches das Darmkrebszentrum und das Pankreaskarzinomzentrum umfasst.

Folgende Verfahren werden in unserer Abteilung angeboten:


Diagnostische Sonographie

  • B-Bild-Sonographie
  • Farbdoppler und gepulster Doppler
  • Kontrastmittelverstärkte Sonographie (Tumorcharakterisierung)
  • Scherwellen-Elastographie (Diagnostik der Leberfibrose)
  • 3D-Fusionssonographie mit CT- oder MRT-Befunden


Sonographische Interventionen

  • Sonographisch geführte oder assistierte Feinnadelbiopsien und Stanzbiopsien für die feingewebliche Untersuchung einschließlich molekularpathologischer Typisierung von Tumoren. Materialgewinnung für mikrobiologische oder laborchemische Untersuchung.
  • Ablation von Lebertumoren (z.B. perkutane Ethanol-Injektion)
  • Zystenverödung (z.B. symptomatische Leberzysten, Echinokokkuszyten)


Kombinierte Interventionen

  • Sonographisch-radiologisch kombinierte Interventionen:
  • Punktion und Drainage von Flüssigkeitsverhalten (z.B. Abszesse, Pseudozysten)
  • Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD)
  • Pfortaderembolisation vor Leberresektionen in Kooperation mit dem Zentrum für Radiologie


Diagnostische Endoskopie

  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD)
  • Koloskopie/Ileokoloskopie
  • Doppelballon-Enteroskopie des Dünndarmes
  • Kapselendoskopie des Dünndarms
  • Endoskopische retrograde Cholangio- Pankreatikographie (ERCP)
  • Chromoendoskopie zur Tumorfrüherkennung einschließlich virtueller Chromoendoskopie mittels FICE (flexible spectral imaging color enhancement) bzw. NBI (narrow band imaging)


Therapeutische Endoskopie

  • Blutstillungsverfahren

·                Unterspritzung

·                Clip- Applikation

·                Over-the-scope-clip (OTSC, „Bärenkralle“) bei arteriellen Massivblutungen 

·                Argon-Plasma-Koagulation (z.B. Beamerbehandlung von Angiodysplasien)

·                Gummibandligatur (Ösophagusvarizen)

·                Histoacrylinjektion (Fundusvarizen)

  • Resektion von Adenomen und Frühkarzinomen der Gastrointestinalwand

·                Polypektomie

·                Endoskopische Mukosaresektion (EMR)

·                Endoskopische Submukosadissektion (ESD)

·                Vollwandresektionen im Kolon (FTRD)

  • Verschluss von Perforationen/Anastomoseninsuffizienzen mit OTSC
  • Ballondilatation und Bougierung von Stenosen (z.B. Ösophagus, Darm)
  • Einlage von selbst expandierenden Metallstents bei Stenosen (z.B. Ösophagus, Duodenum, Kolon)
  • Endoskopische Einlage perkutane Ernährungssonden in den Magen oder Dünndarm (PEG, PEJ)

 

Therapeutische ERCP

  • Entfernung von Gallensteinen
  • Einlage von Plastik- oder Metallstents bei Stenosen
  • Ballondilatation von Gallengangsstenosen
  • Cholangioskopie, z.B. mit elektrohydraulischer Lithotripsie (EHL)
  • Perkutane Cholangioskopie mit Steinentfernung, ggf. elektrohydraulische Lithotripsie
  • Rendez-vous-ERCP perkutan sonographisch oder endosonographisch kombiniert
  • Doppelballon- enteroskopische ERCP bei operiertem Magen
  • Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie von Pankreasgangsteinen


Diagnostische Endosonographie

  • Diagnostische Endosonographie (z.B. biliopankreatisches System, gastrointestinale Wandtumoren)
  • Endosonographische Elastographie zur Charakterisierung  der Verformbarkeit/Härte von Tumoren
  • Staging von biliopankreatischen und Tumoren der Gastrointestinalwand
  • Kontrastmittelverstärkte Endosonographie
  • Farbkodierte Duplex-Endosonographie


Interventionelle Endosonographie

  • Endosonographische Punktion mit Histologiegewinnung einschließlich molekularpathologischer Charakterisierung  (mediastinale, mesenteriale, retroperitoneale Lymphknoten; Pankreas, linke Nebenniere, Milz, kleinste Leberherde). Materialgewinnung für mikrobiologische oder laborchemische Untersuchung.
  • Gastro-zystische oder duodeno-zystische Drainage von Pankreaspseudozysten mit Einlage von Plastik- oder Metallstents. Ggf. anschließende Entfernung von Pankreasnekrosen.
  • Markierung von Tumoren für die Strahlentherapie (Fiducial Marker)
  • Injektionsbehandlung ausgewählter Tumoren
  • Zöliakalganglien-  Verödung zur Schmerztherapie
  • Endosonographische Verödung von Fundusvarizen in Problemfällen

Kooperationspartner des DKG-zertifizierten Darmkrebszentrums. 

behandeln wir leitliniengerecht. Infos zu den Erkrankungen finden Sie in den "Themenwelten" weiter unten auf der Seite.

Die Volkskrankheit "Zucker" behandeln wir leitliniengerecht.  Infos zu der Erkrankung finden Sie in unserer Themenwelt Diabetes.

Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe. 

Diverse Fragestellungen rund um Magen und Speiseröhre, zum Beispiel bei Reflux, also Sodbrennen und seinen Folgen, diagnostizieren wir mit modernsten Methoden.

H2-Atemtests

Mit einem H2-Atemtest können wir messen, wie bestimmte Zuckermoleküle im Darm abgebaut und verstoffwechselt werden. Alle H2-Atemtests sind einfach durchzuführen und für die Patienten wenig belastend. Die Patienten müssen am Untersuchungstag nüchtern sein. Für die H2-Diagnostik genügt es, eine für die individuelle Fragestellung geeignete Zuckerlösung zu trinken. Anschließend muss in festgelegten Abständen in ein kleines Gerät gepustet werden zur Messung des Wasserstoff(H2)-Gehalts in der Atemluft.
 

Am Helios Universitätsklinikum Wuppertal in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Diabetologie und Endokrinologie führen wir die folgenden H2-Atemtests durch:
 

  • Laktose-H2-Atemtest

Der Laktose-H2-Atemtest ist ein Verfahren zum Nachweis einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktose: Milchzucker). Menschen, die unter dieser Beeinträchtigung leiden, verspüren vermehrt Blähungen, Durchfall und/oder Bauchschmerzen nach Genuss von Milch oder Milchprodukten, weil ihr Dünndarm den Milchzucker in der Nahrung nicht spalten und deshalb nicht aufnehmen kann. Der Milchzuckergelangt so in den Dickdarm und wird erst dort von Darmbakterien zersetzt – mit den beschriebenen unangenehmen Folgen für die Betroffenen. Der Test nutzt die Tatsache, dass bei dieser Zersetzung auch molekularer Wasserstoff (H2) entsteht, welcher abgeatmet wird.
 

  • Fruktose-H2-Atemtest

Mit diesem Verfahren stellen wir fest, ob Bauchbeschwerden – etwa Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen – auf eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit (Fruktose: Fruchtzucker) zurückzuführen sind. Betroffene leiden unter diesen Symptomen, weil ihr Dünndarm Fruchtzucker nicht vollständig aufnehmen kann, sodass er ungespalten in den Dickdarm gelangt und erst dort von Darmbakterien zersetzt wird. Auch hier wird die Tatsache genutzt, dass bei der Zersetzung molekularer Wasserstoff (H2) entsteht, welcher abgeatmet und gemessen werden kann.
 

  • Sorbitol H2-Atemtest

Mit einem Sorbitol-H2-Atemtest können wir klären, ob Bauchbeschwerden, vor allem Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen, durch eine besondere Sorbit-Unverträglichkeit ausgelöst werden. Sorbit wird als Zuckerersatz in vielen Diätprodukten verwendet, kommt aber unter anderem auch in Obst vor. Der Dünndarm kann nur eine begrenzte Menge an Sorbit aufnehmen, deshalb führt ein Übermaß dieses Stoffs bei allen Menschen zu Beschwerden. Manche Menschen vertragen allerdings besonders wenig Sorbit. Der Sorbitol-H2-Atemtest nutzt die Tatsache, dass bei der bakteriellen Zersetzung des überschüssigen Sorbits im Dickdarm auch molekularer Wasserstoff (H2) entsteht, welcher abgeatmet wird.
 

  • Glukose-H2-Atemtest

Dieser Test wird durchgeführt, wenn der Verdacht besteht, dass Darmbeschwerden auf eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms zurückzuführen sind. Traubenzucker (Glukose) wird vom Dünndarm dann nicht mehr vollständig aufgenommen, sondern bakteriell zersetzt. Dabei bildet sich molekularer Wasserstoff (H2), der abgeatmet wird und den wir mit dem Test nachweisen können.
 

  • Laktulose-H2-Atemtest

Laktulose ist ein künstlicher, unschädlicher  Zuckerstoff, den der menschliche Dünndarm nicht aufnehmen kann. Laktulose wird erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt. Dabei entsteht molekularer Wasserstoff (H2), der abgeatmet und damit messbar wird. Aus der Zeitspanne zwischen der Aufnahme des Zuckerstoffs bis zu dem Zeitpunkt, zu dem unter Testbedingungen vermehrt Wasserstoff abgeatmet wird, können wir schließen, ob der Transport vom Mund bis zum Dickdarm regulär oder auffällig verläuft.
 

  • 13C-Atemtest

Mithilfe von 13C-Atemtests können wir unkompliziert und für Sie als Patienten kaum belastend die folgende Funktion messen:

- Infektion des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori

 

  • 13C-Harnstoff-Atemtest

Mit diesem Test können wir eine Infektion des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori nachweisen. Dieses Bakterium ist die wichtigste Ursache für Geschwüre des Magens und des Zwölffingerdarms. Für den Test trinken unsere Patienten 13C-Harnstoff in Orangensaft gelöst. Diese Substanz wird nur bei Anwesenheit von Helicobacter pylori zu 13C-Kohlendioxid verstoffwechselt, das abgeatmet wird.  Ein deutlicher Anstieg der 13C-Konzentration in der Atemluft bestätigt zuverlässig den Verdacht auf eine Infektion mit Helicobacter pylori.

 

24-Stunden-pH-Metrie

Bei Patienten mit Sodbrennen, das sich nicht mit Säureblockern beheben oder auf ein gut erträgliches Maß reduzieren lässt, können wir den Ursachen der Beschwerden mit einer pH-Metrie (Messung des Säurewerts) auf den Grund gehen.

Bei einer pH-Metrie messen wir die Säurewerte in der Speiseröhre über einen Zeitraum von 24 Stunden. Gleichzeitig notieren die Patienten die während der Messung auftretenden Beschwerden. Für die pH-Metrie führen wir für einen Tag eine Sonde über die Nase in den unteren Abschnitt der Speiseröhre. Anhand der Untersuchungsergebnisse können wir zuverlässig klären, ob Beschwerden tatsächlich auf einer vermehrten Säurebelastung der Speiseröhre beruhen und eine optimal abgestimmte Therapie entwickeln.

 

Kombinierte pH-Metrie und Ösophagus-Impedanz-Messung

Mit dem Diagnoseverfahren der kombinierten pH-Metrie und Ösophagus-Impedanz-Messung (Messung der elektrischen Widerstände in der Speiseröhre) mittels einer Sonde über die Nase für eine Tag, können wir nicht nur saure, sondern jede Form von Flüssigkeit in der Speiseröhre präzise erfassen und damit die Ursachen besonders hartnäckiger Refluxbeschwerden ermitteln. Hierbei erlangen wir zuverlässige Daten darüber, ob trotz einer medikamentösen Behandlung mit einem Säureblocker weiter vermehrt Säure in die Speiseröhre zurückläuft oder ob die Säure zwar ausreichend unterdrückt ist, aber nicht-saurer Mageninhalt in der Speiseröhre hochläuft.

 

Ösophagusmanometrie

Mithilfe einer Ösophagusmanometrie (Messung der Druckverhältnisse in der Speiseröhre) können wir die individuellen Druck- und Bewegungsmuster Ihrer Speiseröhre exakt darstellen. Dieses Verfahren kann  in folgenden Situationen weiterhelfen:

  • bei einer Schluckstörung die durch eine Fehlfunktion der Speiseröhrenmuskulatur ausgelöst wird z.b. Achalasie
  • bei einer Refluxerkrankung (Beschwerden durch Rückfluss von Mageninhalt), die nicht auf medikamentöse Behandlungsmaßnahmen anspricht, vor allem bei Patienten, die uns zur operativen Behandlung (in Kooperation mit der viszeralchirurgischen Klinik) mittels Fundoplicatio (Eingriff, bei dem der gestörte Schließmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen wiederhergestellt wird) aufsuchen.
     

Bei einer Ösophagusmanometrie führen wir eine Sonde über die Nase in den Magen. Die eigentliche Untersuchung dauert etwa 15 Minuten.
 

Anhand der Untersuchungsergebnisse können wir erkennen, ob die Verschlussmechanismen der Speiseröhre zum Magen und zum Rachen hin normal funktionieren, ob die Speiseröhre den Nahrungsbrei normal transportieren kann und ob Krämpfe auftreten.

Unsere Stationen
Unsere Stationen verfügen über moderne medizinische Ausstattung und gewährleisten so die beste Versorgung.

An folgenden Zentren sind wir beteiligt:

Unser Fachbereich arbeitet interdisziplinär und ist an mehreren Zentren beteiligt.


Neuigkeiten
Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 01.06.2024
25 Jahre „Stroke-Unit“ in Wuppertal-Barmen

Johannes Rau weihte 1999 die erste Spezial-Station für Schlaganfall-Patienten in seiner Heimatstadt ein.

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 28.05.2024
Darauf möchte wirklich kein Mann verzichten

Wuppertaler Universitätsklinikum verhilft Mann nach Krebs durch Penis-Aufbau zu neuem Lebensgefühl

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 24.04.2024
Bewegungstherapie bei Adipositas im Blick

HUKW-Chefarzt ist Herausgeber des ersten deutschsprachigen Fachbuches zur Bewegungstherapie bei Adipositas. 

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 19.04.2024
Schrankenloses Parkraum-Managementsystem am Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen
Effizient und bequem – Künftig auch bargeldloses Zahlen möglich
Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 01.11.2023
Sportliche Ambitionen treffen auf medizinische Expertise: Helios Universitätsklinikum Wuppertal und SW Baskets Wuppertal gehen gemeinsame Partnerschaft ein
Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) ist offizieller Partner der Spielgemeinschaft Südwest Baskets Wuppertal. Diese sind in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) angekommen.
Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 12.10.2023
Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) feiert 10-jähriges Jubiläum als Uniklinikum in Partnerschaft mit der Universität Witten/Herdecke
Am 8. Juli 2013 wurde die Helios Klinik in Wuppertal zum Universitätsklinikum ernannt. Nun feiert die langjährige Partnerschaft mit der renommierten Universität Witten/Herdecke (UW/H) ihr zehnjähriges Jubiläum. „Seit einem Jahrzehnt nutzen wir stolz die Synergien zwischen medizinischer Forschung, Lehre und Patientenversorgung als akademisches Krankenhaus", erklärt Prof. Dr. med. Petra Thürmann, stellvertretende ärztliche Direktorin am Helios Universitätsklinikum Wuppertal und Vizepräsidentin an der Universität Witten/Herdecke.
Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 20.02.2020
Goldenes Siegel für Händehygiene am Helios Universitätsklinikum
Auszeichnung für das Wuppertaler Helios Universitätsklinikum: Das Krankenhaus erhielt von der „Aktion Saubere Hände“ das goldene Zertifikat für die stetige Verbesserung der Händehygiene bei seinen Mitarbeitern. Ziel ist, die Übertragung und Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden.

Veranstaltungen

Hier finden Sie Informations-Veranstaltungen des HUKW für Patient:innen, Angehörige und Interessierte, sowie Fortbildungsreihen für Ärzt:innen und andere Berufsgruppen am Haus. Diese sind häufig auch mit Fortbildungspunkten von der KV zertifiziert. Klicken Sie sich durch - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

JUN 20 2024
Pathologische Fortbildungen 2024
Die Fortbildungen finden im Hörsaal des Instituts oder in Raum 502 in Haus 32 am Standort Barmen statt.
12:00
Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen
JUN 24 2024
Patiententag Lunge

Am 25. Juni 2024 werden die Expertinnen und Experten des Lungenkrebszentrums ihre Behandlungsmöglichkeiten von der Früherkennung über die Chirurgische und onkologische Therapie bis hin zur „Personalisierten Medizin“, der neusten Methode der individuellen Behandlung vorstellen. Von 17:00 bis 19:00 Uhr stehen die Türen des Konferenzzentrums im Torbogen am Campus Barmen, Heusnerstraße 40, 42283 Wuppertal, für alle Interessierten offen. Zwischen den Vorträgen wird Zeit für Fragen sein.

 

Programm

17.00 Uhr         Früh entdeckt bedeutet gute Therapie
                        Prof. Dr. med. K. Rasche, Direktor der Klinik für Pneumologie


17.25 Uhr         Risikogruppe? So hilft das Screening des Lungenkarzinoms
                        T. Jahnke, Radiologische Gemeinschaftspraxis Alter Markt, Wuppertal


17.45 Uhr         Neues aus der Onkologie: Was kann die „Personalisierte Therapie“?
                        Dr. med. O. Schmalz, Chefarzt der Abteilung für Onkologie/Palliativmedizin


18.05 Uhr         Heilsam und nebenwirkungsarm: Strahlentherapie bei Lungenkrebs
                        Dr. med. J. Abu Jawad, Leitender Oberarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie

18.25 Uhr         Operieren durch das Schlüsselloch – neue OP-Techniken bei Lungenkrebs
                        Priv.-Doz. Dr. med. C. Biancosino, Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie

 

Für Ihre Fragen stehen unsere Experten bei einem kleinen Imbiss zur Verfügung.

17:00
Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen

Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen
Heusnerstraße 40
42283 Wuppertal