Prof. Dr. med. Jan Marek Jauß, Neurologe und Palliativmediziner, betont: „Mit der neuen Station machen wir die letzte Lebensphase medizinisch sicherer und menschlich reicher. Unser Ziel ist es, Leid zu lindern, Lebensqualität zu fördern und Wünsche respektvoll umzusetzen.“ Gemeinsam mit Dr. med. Wolfgang Mönch (Gastroenterologe und Palliativmediziner) übernimmt Prof. Dr. Jauß die ärztliche Leitung. Die pflegerische Leitung liegt bei Verena Ploss.
Die Station bietet helle, barrierefreie Ein- und Zweibettzimmer in ruhiger Lage mit wohnlich gestaltetem Aufenthaltsbereich – Raum für Gespräche, Ruhe und Nähe. Im Mittelpunkt stehen individuelle Bedürfnisse, Werte und Ziele der Patientinnen und Patienten; sie geben die Richtung der Behandlung vor.
Ein interdisziplinäres Team aus Pflegefachkräften, Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Neuropsychologie und Sozialdienst begleitet die Patientinnen und Patienten kompetent und zugewandt. Fachübergreifende ärztliche Unterstützung aus den klinikinternen Abteilungen sorgt für kurze Wege und eine lückenlose Behandlung.
Die Palliativversorgung richtet sich an Menschen mit onkologischen und nicht-onkologischen Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium z. B. bei Tumorerkrankungen ohne kurative Optionen, schweren chronischen Leiden oder neurologischen Krankheitsbildern. Jede Maßnahme wird sorgfältig am Nutzen fürs Wohlbefinden ausgerichtet und in enger Abstimmung mit Patientin oder Patient und den Angehörigen geplant.
Mit den sechs neuen Palliativbetten stärkt das Helios Klinikum Uelzen die flächendeckende, menschlich zugewandte Versorgung in der Region – verlässlich, qualitätsgesichert und nah am Leben.
ubiläum im Kreißsaal: Die kleine Niza hat am Freitag, 10. April 2026, um 6:21 Uhr als 100. Baby des Jahres 2026 im Helios Klinikum Uelzen das Licht der Welt erblickt. Das Mädchen war bei seiner Geburt 52 Zentimeter groß und wog 4.265 Gramm. Mit den Eltern Tamta Lomidze und Otar Amiridze freuen sich die beiden großen Schwestern Vika und Maiko – und natürlich das gesamte Team der Geburtshilfe. „Wir wünschen Niza, ihren Eltern und ihren Geschwistern von Herzen alles Gute für die Zukunft!“, sagt Chefarzt Thomas Köster.