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PVI-Untersuchung

Kardiologie

Am Helios Hanseklinikum Stralsund untersuchen und behandeln wir Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Unser Herzkatheterlabor ist rund um die Uhr für Sie einsatzbereit.

Leitung
Ob geplante Untersuchung oder akuter Notfall: Unser Team ist gerne für Sie da.
Mathias Busch
Chefarzt Kardiologie
Ihr Termin in unserer Klinik

Termine vereinbaren Sie telefonisch über unser Sekretariat oder online über das Patientenportal

 

Sekretariat / Koordinierungsstelle: 03831 35-2700

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Unsere Leistungen

In der Kardiologie am Helios Hanseklinikum Stralsund untersuchen und behandeln wir Erkrankungen von Herz und Kreislauf – vom EKG und Herzultraschall bis zum Eingriff per Herzkatheter. Unsere drei Herzkatheterlabore sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Auf unserer Station 2C behandeln wir jedes Jahr rund 4.500 Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen.

Viele Herzerkrankungen lassen sich ohne Eingriff erkennen. Dafür bieten wir Ihnen folgende Untersuchungen an:

 

  • Herzrhythmus und Blutdruck: EKG, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
  • Belastbarkeit und Lunge: Belastungs-EKG (Ergometrie), Spiroergometrie – ein Belastungstest, bei dem zusätzlich Ihre Atmung gemessen wird – und Lungenfunktionsprüfung
  • Ultraschall des Herzens (Echokardiographie): auch unter Belastung (Stressechokardiographie), über die Speiseröhre („Schluckecho“, transösophageale Echokardiographie) und als dreidimensionale Darstellung (3-D-Echokardiographie)

Bei einer Herzkatheter-Untersuchung führen wir einen dünnen Schlauch (Katheter) über die Leiste oder das Handgelenk bis zum Herzen. Unsere drei Herzkatheterlabore sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit.

 

Untersuchung

Mit Kontrastmittel und einer kurzen Röntgendurchleuchtung erkennen wir Verengungen oder Verschlüsse der Herzkranzgefäße. Mit dem Links- und Rechtsherzkatheter untersuchen wir außerdem Erkrankungen der Herzklappen und Bluthochdruck im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie).

 

Behandlung von Engstellen

Verengte Herzkranzgefäße weiten wir auf und halten sie mit Gefäßstützen (Stents) offen. Das geschieht direkt im Anschluss an die Untersuchung, sodass Sie meist keinen zweiten Termin brauchen. Bei Bedarf schauen wir uns das Gefäß zusätzlich mit Ultraschall von innen an (intravaskulärer Ultraschall, IVUS). Stark verkalkte Engstellen tragen wir mit einem feinen rotierenden Bohrkopf ab (Rotablation). Seit 2026 setzen wir zudem den Koronarsinus-Reducer ein. Er ist für Menschen mit fortgeschrittener koronarer Herzkrankheit gedacht, bei denen die bisherigen Behandlungen ausgeschöpft sind und die weiter unter Brustenge und Luftnot leiden.

 

Wenn eine Operation nötig ist

Ist eine herzchirurgische Behandlung nötig, besprechen wir Ihren Fall im Heart-Team mit den Herzchirurg:innen unseres Kooperationspartners.

Manche Erkrankungen betreffen den Aufbau des Herzens, etwa eine undichte Herzklappe oder eine Öffnung in der Scheidewand zwischen den Vorhöfen. Viele davon behandeln wir per Katheter, ohne Operation am offenen Herzen.

 

Undichte Mitralklappe: MitraClip®-Verfahren

Die Mitralklappe liegt zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer. Schließt sie nicht mehr richtig, fließt bei jedem Herzschlag Blut zurück. Beim MitraClip®-Verfahren führen wir einen Katheter über eine Vene in der Leiste bis zum Herzen und fassen die beiden Klappensegel mit einer kleinen Klammer zusammen. So schließt die Klappe wieder besser.

 

Verschluss mit einem „Schirmchen“

Bestimmte Öffnungen im Herzen verschließen wir per Katheter mit einem kleinen Schirmchen:

 

  • Offenes Foramen ovale (PFO): eine kleine Verbindung zwischen den beiden Vorhöfen, die sich nach der Geburt nicht vollständig geschlossen hat
  • Vorhofseptumdefekt (ASD): ein Loch in der Scheidewand zwischen den beiden Vorhöfen
  • Herzohr (Vorhofohr-Verschluss): eine Ausbuchtung des linken Vorhofs, in der sich bei Vorhofflimmern Blutgerinnsel bilden können. Der Verschluss kann vor einem Schlaganfall schützen, wenn blutverdünnende Medikamente nicht infrage kommen

Bei einer Herzschwäche pumpt das Herz nicht mehr genug Blut durch den Körper. Sie kann plötzlich auftreten oder sich über längere Zeit entwickeln.

 

Diagnostik

Wir klären die Ursache Ihrer Beschwerden gründlich ab und beginnen früh mit der passenden Behandlung. Dabei arbeiten wir eng mit Ihrer Hausarztpraxis und mit niedergelassenen Kardiolog:innen zusammen.

 

Therapie

Eine Herzschwäche geht oft mit einer Nierenschwäche einher. Deshalb behandeln Kardiologie und Nephrologie bei uns gemeinsam. Auf unserer Station 2C versorgen wir jedes Jahr mehr als 4.500 Patient:innen mit Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen.

 

Akute Herzschwäche und kardiogener Schock

Versagt das Herz plötzlich (kardiogener Schock), versorgen wir Sie auf der Intensivstation. Bei akuter Herzschwäche oder Herzklappenfehlern können wir das Herz vorübergehend mit einer kleinen Herzpumpe (Impella®) unterstützen.

 

Nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand: unser Cardiac Arrest Center

Bringt der Rettungsdienst Patient:innen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu uns, versorgen wir sie in unserem Cardiac Arrest Center. Dort arbeiten Kardiologie, Intensivmedizin und Zentrale Notaufnahme eng zusammen. 

Manche Herzrhythmusstörungen lassen sich mit einem EKG nicht sicher klären. Dann untersuchen wir das Herz von innen: Bei der elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) führen wir unter örtlicher Betäubung feine Elektrodenkatheter über eine Vene in der Leiste bis zum Herzen und leiten dort ein EKG direkt ab. Treten die Rhythmusstörungen während der Untersuchung nicht auf, können wir sie gezielt auslösen und anschließend wieder beenden.

 

Ablation

Finden wir den Auslöser, veröden unsere Kardiolog:innen ihn meist noch in derselben Untersuchung mit einem Spezialkatheter. Grundsätzlich kann eine Ablation bei fast allen Herzrhythmusstörungen ein Behandlungsansatz sein. So behandeln wir unter anderem:

 

  • Vorhofflimmern und Vorhofflattern
  • Vorhoftachykardien
  • angeborene zusätzliche Leitungsbahnen im Herzen (WPW-Syndrom)
  • AV-Knoten-Reentrytachykardien
  • Kammertachykardien

 

2025 haben wir 457 Ablationen durchgeführt.

 

Bei Vorhofflimmern: Pulmonalvenenisolation (PVI)

Bei Vorhofflimmern trennen wir die Mündungen der Lungenvenen elektrisch vom übrigen linken Vorhof (Pulmonalvenenisolation). Dafür setzen wir drei Verfahren ein:

 

  • Pulsed-Field-Ablation (PFA): mit sehr kurzen elektrischen Impulsen
  • Kälteablation (Cryoablation): mit Kälte
  • Hochfrequenzablation (RF): mit Wärme. Dabei erstellen wir mit dem CARTO-Mappingsystem eine dreidimensionale Karte Ihres Herzens.

 

Vor jedem Eingriff besprechen wir mit Ihnen alle Fragen und Risiken.

Schlägt das Herz zu langsam oder setzt es aus, kann ein Herzschrittmacher helfen. Bei gefährlichem Herzrasen oder Kammerflimmern schützt ein eingesetzter Defibrillator (ICD) vor dem plötzlichen Herztod.

 

Der Eingriff bei uns

Wir setzen das Gerät während Ihres Aufenthalts unter örtlicher Betäubung ein. Es kommt in der Regel unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut oder unter den Brustmuskel. Ein bis drei dünne Elektroden verbinden das Gerät mit dem Herzen. In besonderen Fällen setzen wir auch Kapselschrittmacher ein. Sie kommen ohne Elektroden aus und werden direkt im Herzen platziert.

 

Resynchronisation bei Herzschwäche (CSP, CRT-P, CRT-D)

Bei bestimmten Formen der Herzschwäche sorgen wir mit einer zusätzlichen Elektrode für die direkte Erregung der linken Herzkammer. So arbeiten die Herzkammern wieder abgestimmt zusammen. Oft verbessert das die Belastbarkeit.

Einblicke in unsere Klinik

Wir arbeiten interdisziplinär

Bei einem Herzinfarkt oder Herzstillstand muss es schnell gehen. Deshalb arbeiten wir eng mit unserer Zentralen Notaufnahme zusammen, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sie da ist. Gemeinsam mit Anästhesie und Intensivmedizin versorgen wir wiederbelebte Patient:innen in unserem Cardiac Arrest Center, das vom Deutschen Rat für Wiederbelebung zertifiziert ist.

Unsere Station
Auf unserer Station behandeln wir jährlich rund 4.000 Patienten mit Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen.
Station 2C - Kardiologie
Ebene 2, Servicepunkt C
Stationsleitung:

Heike Zilz

Telefon:

(03831) 35-3031

Neuigkeiten
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Neue Therapieoption bei koronarer Herzerkrankung: Stralsunder Kardiologen setzen erfolgreich „Sanduhr-Stent“ ein

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Helios Hanseklinikum Stralsund - am Sund
Große Parower Straße 47-53
18435 Stralsund
Kontakt
Fax: (03831) 35-2005