Sekretariat: Franziska Pietz
Telefon: (02336) 48-6450
Erreichbar Montag bis Freitag von 07:00-14:00 Uhr (außer an Feiertagen)
Endoprothetik: Dr. Marques (Senior Hauptoperateur)
Sprechstunde dienstags von 08:00-12:00 Uhr (nach entsprechender Terminierung)
Wenn „der Schuh mal drückt“ benötigen Betroffene besonders erfahrene und professionelle Hilfe. Die Qualität dafür hat das Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie Schwelm/Wuppertal durch ein Zertifikat bescheinigt.
Das Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie ist durch ClarCert als Zentrum der Maximalversorgung im Helios Klinikum Schwelm zertifiziert. Die Auszeichnung belegt eine exzellente medizinische Qualität sowie eine hohe Patientenorientierung. Das Zentrum für Fuß- Sprunggelenkchirurgie, bestehend aus den Spezialisten des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie des Helios Klinikums Schwelm und der OGAM Orthopädie Wuppertal, erhielt dafür die Bestätigung der D.A.F (Deutsche Assoziation für Fuß- und Sprunggelenk e. V.) für die erfolgreiche Teilnahme.
Unsere Füße tragen uns ein Leben lang. Deshalb brauchen sie eine gute Pflege, die schon in der Kindheit beginnt. Doch was, wenn „der Schuh mal drückt“? Dann benötigen Betroffene besonders erfahrene und professionelle Hilfe. Die Qualität dafür hat das Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie Schwelm/Wuppertal durch ein Zertifikat bescheinigt. Kontinuierlich werden die Strukturen und Prozesse, aber auch die Mitarbeiter des Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie im Helios Klinikum Schwelm geprüft. Alle Vorgaben der Deutschen Assoziation für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie D.A.F. werden als Zentrum der Maximalversorgung erfüllt.
Die Zertifizierung belegt eine exzellente medizinische Qualität sowie eine hohe Patientenorientierung. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass mit der älter werdenden Bevölkerung auch die Zahl von Fußerkrankungen unterschiedlichster Art zunimmt – auch darauf hat sich das Zentrum eingestellt. Je nach individuellem Fall wird konservativ-orthopädisch und/oder operativ behandelt. Aber auch die postoperative Nachsorge und die Planung von Rehabilitationsmaßnahmen gehören zum ganzheitlichen Angebot des Zentrums. Zu den häufigsten chirurgischen Leistungen, die von den Spezialisten erbracht werden, gehört z. B. das gesamte Spektrum erworbener Fußdeformitäten wie Hallux valgus (Ballenzeh). Zu 90 Prozent sind Frauen davon betroffen. „Doch nicht immer ist der neu gekaufte Schuh Schuld“, beruhigt Dr. med. Jörn Dohle. Zudem gehören degenerative Erkrankungen des Fußes und weitere unfallbedingte Fuß- und Sprunggelenkverletzungen mit zu den häufigsten Behandlungen.
Das Zentrum für Fuß- Sprunggelenkchirurgie, bestehend aus den Spezialisten des Zentrums für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie des Helios Klinikums Schwelm sowie der Abteilung für Orthopädie - mit der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Alter Markt (OGAM) in Wuppertal - wurde 2018 durch ClarCert (Internationales Zertifizierungsinstitut für Management) zertifiziert und erhielt dafür die Bestätigung der D.A.F (Deutsche Assoziation für Fuß- und Sprunggelenk e. V.) für die erfolgreiche Teilnahme.
Verantwortliche sind als Zentrumsleiter und sog. „Senior-Hauptoperateure“ Dr. med. Jörn Dohle (Leitender Arzt der Orthopädie) und Dr. med. Antonio Marques (Leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie) sowie die Hauptoperateure Tobias Busch (Leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie), Uljana Kuchar (Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie; Schwerpunkt Fußchirurgie), Jörg Franzen (Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie) und Dr. med. Simon Brück (Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie).
Schmerz besiegen – Beweglichkeit erhalten – Lebensqualität gewinnen! Von operativen und konservativen bis zu spezialisierten Verfahren: Orthopädie ist für uns mehr als die Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskulatur oder Sehnen.
Bestimmte Gelenkerkrankungen können mit einer arthroskopischen Operation behandelt werden. Bei dem schonenden Eingriff wird der Gelenkinnenraum während der Behandlung mit einer Kamera gefilmt.
Bei einer arthroskopischen Operation wird eine nur wenige Millimeter große Kamera durch einen kleinen Schnitt in Ihr Schulter-, Knie- oder OGS-Gelenk eingeführt.
Durch einen zweiten Schnitt werden chirurgische Arbeitsgeräte eingebracht, so dass der Operateur den Gelenkinnnenraum während der Behandlung am Bildschirm betrachten kann (Gelenkspiegelung).
Einsatzgebiete der arthroskopischen Behandlung
In der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie am HELIOS Klinikum Schwelm behandeln wir unter anderem folgende Erkrankungen durch einen arthroskopischen Eingriff:
- Meniskusverletzungen des Kniegelenks
- Osteochondrosis dissecans (Erkrankung der Gelenkfläche)
- Erkrankungen des Gelenkknorpels
- Schwellungen und Entzündungen der Gelenkschleimhaut bei rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis
- Gelenkinfektionen
Eine arthroskopische Operation ist deutlich schonender als eine offene Operation. Zumeist dürfen Patienten das operierte Bein am ersten Tag nach der Gelenkspiegelung wieder voll belasten. So können Sie das Krankenhaus in der Regel bereits wieder nach wenigen Tagen verlassen.
In unserer Klinik bringen wir Sie mit moderne Therapie- und Operationsverfahren wieder auf die Beine und verhelfen Ihnen zu Mobilität und Schmerzfreiheit.
Jeder Mensch legt im Laufe seines Lebens rund 120.000 Kilometer auf seinen Füßen zurück. Pro Tag müssen die Füße 1.000 Tonnen Belastung aushalten. Verständlich, dass jedem Menschen irgendwann einmal die Füße schmerzen.
Viele Menschen leiden unter Fußfehlstellungen wie Spreiz- oder Ballenfüße sowie Hammer- oder Krallenzehen. Auch Fußbeschwerden als Folge einer Diabeteserkrankung oder einer degenerativen Erkrankung wie der Gelenkarthrose sind weit verbreitet.
Wie wichtig die Füße für unser Wohlbefinden sind, merken wir oft erst, wenn die ersten Beschwerden auftreten. Häufig lassen sie sich mit gezielter Einlagenversorgung und Fußgymnastik lindern. Verschlechtern sich die Erkrankung jedoch, dann können korrigierende Operationen die Fehlstellungen beseitigen und eine normale Belastungsfähigkeit zurückbringen.
Ein krankes Hüftgelenk kann Sie in Ihrer Lebensqualität stark einschränken. Gerade bei fortgeschrittener Degeneration des Gelenks ist dann ein Gelenkersatz alternativlos. Hier bieten wir Ihnen eine individuell angepasste Endoprothese und ein rundumabgestimmtes Behandlungskonzept, damit Sie schnell wieder mobil werden und mobil bleiben.
Häufigste Ursache für Schäden an Gelenken ist ihr Verschleiß (Arthrose). Dieser entsteht durch Aufbrauchen des Gelenkknorpels am Hüftkopf und der Hüftgelenkspfanne. Reaktionen am Knochen wie Zysten oder knöcherne Anbauten am Hüftkopf oder der Pfanne (Osteophyten) beeinträchtigen dann die Beweglichkeit der Gelenke.
Folgen sind Gelenkschmerzen, vor allem in der Leiste und an der Oberschenkelvorder- und -innenseite. Die Beweglichkeit des Hüftgelenks nimmt immer mehr ab.
Wir arbeiten mit allen modernen Implantatformen, um unseren Patienten die je nach Alter, dem Ausmaß des Verschleißes und dem jeweiligen Anspruch an die Belastung individuell bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Hüftprothesen - zementfrei und zementiert
In der Regel verwenden wir eine zementfrei Prothese, bei der sich die raue Oberfläche des Prothesenschafts stabil mit dem umgebenden Knochengewebe verbindet. Dies geschieht durch eine natürliche Heilungsreaktion des Körpers. Wenn aber die Knochenqualität des Patienten nicht ausreicht, kann als Bindeglied zwischen der Prothesenoberfläche und dem umliegenden Knochen auch ein biologisch gut verträglicher Klebstoff- der sog. Knochenzement - zum Einsatz kommen. Welche Methode für den Patienten in Frage kommt, wird ganz individuell besprochen und entschieden.
Prothesenwechseloperationen der Hüfte
Wir nehmen bei uns auch sämtliche Wechseloperationen vor, wenn Endoprothesen teilweise oder komplett ausgewechselt werden müssen. Das kann notwendig werden, wenn sich künstliche Gelenke lockern oder verschleißen. Rund jeder vierte Eingriff im Rahmen einer Hüftprothese ist bei uns inzwischen eine Wechseloperation.
Wechseloperationen der Hüfte sind zumeist aufwendiger, da bei der Implantation bereits Knochenteile zum Einbringen der Prothese entfernt wurden. Große Knochendefekte werden dabei mit Knochentransplantaten aus der eigenen Knochenbank aufgefüllt, um so eine Knochenregeneration zu unterstützen. Die Knochenbank wird nach den Vorschriften des Arbeitskreises Knochentransplantation der DGOOC geführt. Die teilweise sehr ausgedehnten Knochendefekte an der Hüftpfanne benötigen häufig die Beckenverstärkung durch eine Pfannenstützschale (Reintitan), die als Standardimplantat aber auch als individuelle Anfertigung Verwendung findet. Bei Wechseloperationen des Kniegelenks sind zudem oft gekoppelte Formen von Endoprothesen erforderlich, die je nach individueller Anforderung verlängert werden können (modulare Verlängerung).
Schäden am Knie können starke Schmerzen verursachen und die Lebensqualität einschränken. Wir sind auf das Einsetzen und Auswechseln künstlicher Kniegelenke spezialisiert. Schmerzen werden dadurch gelindert, und die Funktion des Knies wiederhergestellt.
Das Knie besteht aus Femur (Oberschenkelknochen), Tibia (Schienbein) und Patella (Kniescheibe). Der Meniskus, ein weicher Knorpel zwischen Femur und Tibia, dient als Polster und ermöglicht die reibungslose Bewegung des Gelenks.
Schäden am Knorpel, etwa durch Verschleiß (Arthrose) oder Verletzungen, verursachen starke Schmerzen und schränken Beweglichkeit sowie Lebensqualität von Betroffenen stark ein.
Durch Implantation eines künstlichen Kniegelenks können wir Schmerzen lindern und die Funktion des Knies wiederherstellen. Bei dem chirurgischen Eingriff werden die abgenutzten oder beschädigten Oberflächen des Kniegelenks entfernt und durch künstliche Teile ersetzt.
Implantate, die natürliche Körperstrukturen wie Gelenke ersetzen und in der Regel dauerhaft im Körper verbleiben, nennt man allgemein ‚Endoprothesen‘, ein künstliches Kniegelenk entsprechend ‚Kniegelenk-Total-Endoprothese (Knie-TEP).
Ursachen für Gelenkversagen
Häufigste Ursache für Gelenkschäden ist ihr Verschleiß (Arthrose). Er entsteht durch das Aufbrauchen des Gelenkknorpels. Reaktionen am Knochen wie eine Verdickung, Zysten oder knöcherne Anbauten an den Gelenkrändern (Osteophyten) beeinträchtigen dann die Beweglichkeit der Gelenke.
Folgen sind Gelenkschmerzen und eine Abnahme der Beweglichkeit, bis das Knie nicht mehr gebeugt und gestreckt werden kann. Häufig bildet sich ein O-Bein heraus, das Kniegelenk wird instabil.
Weitere mögliche Ursachen:
- Fehlstellungen der Beinachse wie O-und X-Beine
- Rheumatische Erkrankungen (rheumatoide Arthritis)
- Spätfolgen nach Verletzungen (z. B. Kreuzbandriss) oder Brüchen im Bereich des Kniegelenks
- Spätfolgen nach Erkrankungen des Kniegelenks wie Meniskusriss, Osteochondrosis dissecans
- Spätfolgen bei Stoffwechselerkrankungen (z. B. Gicht)
Computernavigation
Seit mehr als zehn Jahren werden im HELIOS Klinikum Schwelm Hüft- und Knieendoprothesen mittels einer Computernavigation einsetzt. Damit wird der Einsatz des Ersatzgelenks mittels Computertechnik schon vorher ganz individuell geplant und die Implantation dann millimetergenau durchgeführt. So erhalten wir ein optimales Ergebnis mit der geringstmöglichen Belastung unserer Patienten.
Wechseloperationen
Wir nehmen bei uns auch sämtliche Wechseloperationen vor, wenn Endoprothesen teilweise oder komplett ausgewechselt werden müssen. Das kann notwendig werden, wenn sich künstliche Gelenke lockern oder verschleißen.
Wechseloperationen sind zumeist aufwändiger, da bei der Implantation bereits Knochenteile zum Einbringen der Prothese entfernt wurden. Darum werden dabei der Wechseloperation oft größere Implantate (Revisionsimplantate) verwendet, um die knöchernen Defekte zu überbrücken.
Bei Wechseloperationen des Kniegelenks sind zudem oft gekoppelte Formen von Endoprothesen erforderlich, die je nach individueller Anforderung verlängert werden können (modulare Verlängerung).
(02336) 48-6742
(02336) 48-6744
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