„Brennpunkt Speiseröhre: Was tun bei Sodbrennen?“
Pressemitteilung

„Brennpunkt Speiseröhre: Was tun bei Sodbrennen?“

Uelzen

Starkes, saures Aufstoßen oder ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein – Krankhaftes Sodbrennen betrifft in Deutschland rund acht Prozent der Bevölkerung. Treten die Beschwerden nur gelegentlich auf, besteht kein Grund zur Sorge. Wenn sie sich häufen, kann das allerdings ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Beim Themenabend am Mittwoch, 17. April 2019, informiert Dr. Wolfgang Mönch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Gastroenterologie am Helios Klinikum Uelzen, über die Ursachen des Sodbrennens, zeigt Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten auf, und thematisiert, welche Rolle die Ernährung spielt. Der kostenlose Vortrag beginnt um 19 Uhr.

Sodbrennen gehört zu den häufigsten Beschwerden des Magen-Darm-Traktes und tritt vor allem nach einer üppigen Mahlzeit oder Alkoholgenuss auf. „Beim Sodbrennen fließt Magensäure zurück in die Speiseröhre und reizt dort die Schleimhaut. Der Rückfluss, der auch Reflux genannt wird, löst das unangenehme Gefühl aus, das mitunter bis in den Rachen hinaufsteigt“, sagt Dr. Wolfgang Mönch.


Gelegentliches Sodbrennen ist in der Regel nicht gefährlich. „Oft hilft es bereits, auf fetthaltige, säurereiche und stark gesalzene Speisen sowie süße und alkoholische Getränke zu verzichten. Diese Lebensmittel reizen den Magen und können Sodbrennen auslösen“, weiß der Chefarzt.


Wer jedoch häufiger unter Sodbrennen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen und den Hintergrund der Beschwerden abklären lassen. „Die Ursachen für Sodbrennen sind vielfältig. Häufig ist ein erschlaffter, undichter Schließmuskel am Mageneingang der Auslöser. Bei krankhaftem Sodbrennen kommt es vor, dass Betroffene nachts hustend aufwachen, weil Mageninhalt in die Atemwege oder die Lunge gelangt. Außerdem kann die Erkrankung zu einer Entzündung der Speiseröhre führen. Auch Medikamente kommen als Ursache des Sodbrennens infrage“, sagt Dr. Wolfgang Mönch.


Neben einem ausführlichen Anamnesegespräch und einer umfassenden körperlichen Untersuchung kommen je nach Schweregrad der Erkrankung individuelle Diagnoseverfahren und schonende Behandlungsmethoden zum Einsatz.  Oft kann die Einnahme von säurebindenden Medikamenten helfen. Die medikamentöse Therapie zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern, indem die Säureproduktion der Magenschleimhaut vermindert wird.


Unter dem Motto „Gemeinsam besser“ stellen Ärzte des Helios Klinikums Uelzen bei den Themenabenden in zum Teil fachübergreifenden Vorträgen die Zusammenarbeit der Abteilungen in den Mittelpunkt. Noch bis zum 24. April lädt das Helios Klinikum Uelzen immer mittwochs zu Vorträgen ein – Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen zu den Themenabenden finden Interessierte auch unter www.helios-gesundheit.de/uelzen

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Sonja Mengering
Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon: (0581) 83-1006
E-Mail: sonja.mengering@helios-gesundheit.de