Der Dünndarm ist ein besonders langes Organ und entzieht sich normalerweise der Diagnostik. Durch die sogenannte Kapselendoskopie und die Ballonendoskopie können wir bei speziellen Fragestellungen dennoch diagnostische Erkenntnisse gewinnen.

Bei der Kapselendoskopie schluckt der Patient eine kleine Kapsel, die bei der Passage des Dünndarms Fotoaufnahmen an ein Empfangsgerät sendet. Diese Aufnahmen werden dann am Computer analysiert. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise entzündliche Veränderungen bei einer chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Blutverluste, die offensichtlich im Bereich des Dünndarms gelegen sind, abklären.

Haben wir eine entsprechende Blutungsursache mit der Kapselendoskopie lokalisiert, können wir mit der Ballonendoskopie auch therapeutisch wirksam werden.  Mit dem speziellen hochflexiblen Endoskop können wir direkt im Dünndarm mittels Argonbeamer-Behandlung die Blutung beheben.

Die Argon-/Plasmakoagulation ist ein relativ häufig eingesetztes Verfahren, das meist dazu verwendet wird, kleine Blutschwämmchen im Bereich des Magens oder des Dickdarms zu veröden.

Bauarbeiten

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