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Sechs Fakten rund um den Schlaf

Sechs Fakten rund um den Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist Gold wert und wichtig für unser Wohlbefinden. Hier haben wir sechs Fakten rund um die Nachtruhe zusammengestellt.

  1. Wir schlafen nie durch

    Selbst wenn wir morgens ausgeruht aufwachen und glauben, die ganze Nacht tief und fest geschlafen zu haben, wachen wir in der Nacht bis zu 28 Mal auf. Die Gründe hierfür sind nicht genau geklärt, vermutet wird aber eine Art Schutzfunktion des Körpers. Diese Phasen dauern aber nur wenige Minuten, so dass wir uns am Morgen meist nicht daran erinnern. 

  2. Weder mit vollem noch mit leerem Magen lässt sich gut schlafen.

    Daher besser drei Stunden vor dem Schlafen die letzte Mahlzeit zu sich nehmen und abends auf leichte Kost wie beispielsweise Fisch und Gemüse setzen.

  3. Warum wir nach Alkoholgenuss oft schnarchen

    Alkohol wirkt zunächst wie ein Einschlafmittel, führt aber meist zu einer unruhigen zweiten Nachthälfte. Zum einen hält der Prozess des Giftabbaus den Körper „auf Trab“, zum anderen kommt es unter Alkoholeinfluss zu einer vermehrten Muskelerschlaffung im Rachen. Die Rachenwände vibrieren dann bei der Atmung, was als Schnarchen hörbar wird.
  4. Das Schlafzimmer ist zum Schlafen da

    Computer oder Fernseher sind hier fehl am Platz. Der Raum sollte Ruhe ausstrahlen, das Zimmer zudem lärmgeschützt und dunkel sein. Eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius ist optimal.

  5. Nicht jeder Mensch muss acht Stunden schlafen.

    Die durchschnittliche Schlafdauer liegt in Deutschland bei etwa sieben Stunden. Allerdings kann das individuell stark schwanken: So fühlen sich einige schon nach fünf Stunden gut erholt, andere benötigen bis zu zehn Stunden. Unser Schlafbedürfnis ist übrigens erblich festgelegt und kann nicht umtrainiert werden!

  6. Großmutters Tipp wirkt tatsächlich

    Warme Milch mit Honig hilft beim Einschlafen. Der Eiweißbestandteil Tryptophan in der Milch  wird im Körper für die Produktion des Schlafförderers Serotonin benötigt. Schlaftabletten sind nur in Ausnahmefällen und auch nur vorübergehend eine Lösung. Denn sie unterdrücken die Symptome und beheben nicht die Ursache. Besonders gefährlich sind dabei Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine, die schnell abhängig machen.

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