Baden mit Kindern - die wichtigsten Tipps für den Urlaub am Strand

Baden mit Kindern - die wichtigsten Tipps für den Urlaub am Strand

Endlich angekommen, raus an den Strand und rein ins Wasser, - hach, wie schön! Ein bisschen Vorbereitung ist aber doch nötig, damit der Urlaub von Anfang bis Ende gelungen ist.

Sonnenschutz: Das A und O im Sommer!

Vor dem Strandbesuch und dem Baden muss der Sonnenschutz stehen. Am besten cremt man sich noch in der Ferienunterkunft ein, und noch besser: alle großen und kleinen Urlauberinnen und Urlauber tragen ein UV-Shirt oder Surfshirt, das schützt vor der Sonne im Wasser und am Strand. Darüber hinaus trocknet die spezielle Kleidung auch rasch. Für das Strandburgenbauen ist dazu ein Sonnenhut unerlässlich.

Babys sollten am besten gar nicht in die pralle Sonne. Sonnencremes für Babys sind mit Mineralien angereichert, die wie ein Schutzschild die Sonne abwehren. Babys brauchen immer einen Sonnenhut.

Auch wenn Sie es schon oft gehört haben: Viel Sonnencreme benutzen, überall eincremen und immer wieder nachcremen.

Baden nur mit Aufsicht

Nicht nur mit kleinen Kindern ist es gut, einen bewachten Strand zu wählen. Dort steht im Notfall auch Erste Hilfe zur Verfügung. Pro Nichtschwimmer und Erstschwimmer muss ein guter Schwimmer mit ins Wasser gehen, vertrauen Sie nicht allein auf Schwimmhilfen. Bitte bürden Sie älteren Geschwistern nicht die Verantwortung auf, ihre kleinen Geschwister, die nicht schwimmen können, zu beaufsichtigen.

Wenn die Kinder in kleinen Wasserbecken spielen oder am Wasser Sandburgen bauen, muss ein Erwachsener in der Nähe bleiben und zusehen. Bei Wind sollten Sie Kindern und Jugendlichen, auch wenn sie gute Schwimmer sind, nicht erlauben, mit Luftmatratzen oder Schwimmtieren auf ein offenes Gewässer zu gehen.

Strand-Snacks und Wasser zur Erfrischung

Nehmen Sie genügend Getränke mit an den Strand - am besten Wasser. Kleiner Tipp: frieren Sie eine große Plastikwasserflasche abends ein, die über den Tag am Strand auftaut. Die Flasche kann wiederverwendet werden. Gewaschenes Obst (z.B. Weintrauben oder Apfelstücke) in verschließbaren Frischhaltedosen oder auch Tomaten, Möhren und Gurken schmecken gut und überbrücken die Zeit bis zum nächsten Eis.

Vorsicht Quallen und Seeigel!

Wenn eine schmerzhafte Berührung mit einer Qualle erfolgt ist, nutzen Sie trockenen Sand, den Sie dann abkratzen, als Erste Hilfe. Damit können unsichtbare Quallennesseln, die noch nicht geplatzt sind, beseitigt werden. Essig eignet sich auch zur Nachbehandlung. Informieren Sie sich am besten schon zu Hause, ob an Ihrem Urlaubsort giftige Quallen zu erwarten sind und wie die Behandlung erfolgen sollte.

Badeschuhe oder Badesandalen sind unerlässlich an Stränden mit scharfen Steinen oder Seeigeln. Ist man in einen Seeigel getreten, kann häufig abgewartet werden. Im Zweifelsfall lassen Sie die Erste Hilfe einen Blick darauf werfen.

Schattenplätze sichern

Schaffen Sie am Strand einen Schattenplatz auch zum Schlafen oder Ruhen, besonders für Kinder. Manche kostengünstigen Strandmuscheln sind allerdings bei praller Sonne etwas stickig und bieten wenig effektiven Sonnenschutz. Achten Sie beim Kauf auf Belüftungsschlitze und vor allem den Lichtschutzfaktor (LSF).

Was tun bei Sonnenbrand?

Ist es doch zu einem Sonnenbrand gekommen, kann die gerötete Haut mit Panthenol (als Spray oder Lotion) gepflegt werden, und es sollte eine Sonnenpause bis zur Abheilung eingelegt werden.

Bei Schmerzen kann kurzfristig Ibuprofen eingenommen werden. In jedem Fall besteht ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf. Ist eine große Fläche betroffen oder entstehen Blasen, sollte insbesondere bei Kindern zügig medizinische Hilfe aufgesucht werden.

Packliste für den Sommer-Sonne-Badeurlaub

Für den Strand:

  • Surfshirt oder UV-Shirt (idealerweise langärmlig und mit hohem Kragen)
  • Sonnenschutz als Creme, Spray oder Lotion (wasserfest, LSF mindestens 30. Für Babys und Kleinkinder mineralisiert)  
    Rechnen Sie mit ungefähr 10 ml Sonnencreme bei Kindern und ca. 20 ml bei Erwachsenen pro Tag und Person je nach Größe. Kaufen Sie die Sonnencreme am besten bereits zu Hause.
  • Basecap, Sonnenhut (bei empfindlicher Haut mit breiter Krempe oder Nackenschutz)
  • Surferschuhe oder Badeschuhe (bei steinigem Badeufer)
  • Badetuch und Badelatschen (für den Weg zur Toilette)
  • Strandmuschel oder Sonnenschirm (auf LSF achten!)
  • Sonnenbrille (auch für kleine Kinder)
  • Trinkflasche und Frischhaltedosen (für z.B. Obst)
  • Mückenspray (für abends oder den Urlaub am See)

Für die kleine Reiseapotheke:

  • Ibuprofen (Saft oder Tabletten)
  • Abschwellendes Nasenspray
    (ab dem 1. Geburtstag für jedes Alter geeignet: Nasenspray für Kleinkinder)
  • Coolpacks (am Urlaubsort in den Kühlschrank legen)
  • Arnika-Globuli, Arnika-Salbe
  • Desinfektionsspray für Wunden
  • Halsschmerztabletten
  • Panthenolsalbe für kleine Abschürfungen
  • Juckreizstillendes Gel für Insektenstiche
  • Kleine Menge Verbandsmaterial (Kompressen, elastischer Verband)
  • Pflaster (normal und wasserfest, schmal und etwas größer)
  • Blasenpflaster
  • Fieberthermometer
  • Pinzette für kleine Splitter
  • Zeckenzange (z.B. Tick Twister)