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Bei Prostata- oder Nierenkrebs sind Sie bei uns in erfahrenen Händen. In unserem zertifizierten uroonkologischen Zentrum begleiten wir Sie mit moderner Diagnostik, individueller Therapie und persönlicher Betreuung durch alle Phasen der Behandlung.
Eine präzise Diagnose ist die Grundlage für die optimale Behandlung uroonkologischer Erkrankungen. Bei Verdacht auf Krebs der Prostata, Harnblase oder Niere setzen wir moderne Untersuchungsverfahren ein, um die Erkrankung sicher zu erkennen und das Tumorstadium genau zu bestimmen.
Für die Diagnostik von Prostatakrebs nutzen wir unter anderem die Magnetresonanztomographie (MRT) sowie die MRT-Ultraschall-fusionsgestützte Prostatabiopsien. Liegt bereits eine Krebserkrankung vor, können weitere Untersuchungen wie die PSMA-PET-CT erforderlich sein, um die Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen.
Nierentumoren werden häufig zufällig im Rahmen einer Ultraschall-, CT- oder MRT-Untersuchung entdeckt. Zur weiteren Abklärung und Behandlungsplanung können zusätzliche bildgebende Untersuchungen notwendig sein. Wird ein Nierentumor früh erkannt, bestehen oft sehr gute Behandlungschancen.
Alle Befunde werden sorgfältig ausgewertet und bilden die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung.
Jede Krebserkrankung ist individuell. Hierbei spielen die Eigenschaften des Tumors, z.B. biologische Aggressivität und Ausdehnung, wie auch individuelle Faktoren des Patienten, z.B. Alter und Fitness, eine entscheidende Rollen. Deshalb werden alle Patientinnen und Patienten im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. Hier besprechen Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam die Untersuchungsergebnisse und entwickeln eine individuelle Therapieempfehlung.
Durch die enge Zusammenarbeit von Urologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie und weiteren Partnern stellen wir sicher, dass alle Behandlungsoptionen berücksichtigt werden.
Nicht jeder Protstata-Tumor muss sofort behandelt werden. Bei bestimmten, langsam wachsenden Prostatakarzinomen kann die sogenannte Aktive Überwachung eine geeignete Behandlungsstrategie sein. Ziel ist es, eine mögliche Übertherapie zu vermeiden und die Lebensqualität zu erhalten.
Im Rahmen der Aktiven Überwachung wird die Erkrankung regelmäßig kontrolliert. Dazu gehören unter anderem PSA-Kontrollen, bildgebende Untersuchungen sowie bei Bedarf erneute Gewebeentnahmen. Sollte sich die Erkrankung verändern, kann jederzeit eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.
Unsere Spezialistinnen und Spezialisten prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob die Aktive Überwachung für Ihre individuelle Situation infrage kommt.
Operative Eingriffe sind bei vielen uroonkologischen Erkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Unser Zentrum bietet moderne Operationsverfahren an, die individuell auf die Erkrankung und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden.
Bei lokal begrenztem Prostatakrebs stellt die radikale Prostatektomie eine wichtige Behandlungsmöglichkeit mit dem Ziel der vollständigen Tumorentfernung dar.
Auch bei Nierentumoren ist die Operation häufig die wichtigste Behandlungsmaßnahme. Wann immer medizinisch und technisch möglich, wird dabei gesundes Nierengewebe erhalten.
Viele Eingriffe können minimalinvasiv und roboterassistiert mit dem DaVinci-Operationssystem durchgeführt werden. Die hochmoderne Technik ermöglicht besonders präzise Bewegungen und unterstützt eine schonende Behandlung. Dadurch können häufig kleinere Schnitte, eine schnellere Erholung und eine geringere Belastung für die Patientinnen und Patienten erreicht werden.
Auch bei anderen uroonkologischen Erkrankungen setzen wir moderne und möglichst schonende Operationsverfahren ein. Ziel ist es, die Behandlung effektiv durchzuführen und gleichzeitig die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten.
Prostatakrebs
In unserem uroonkologischen Zentrum bieten wir das gesamte Spektrum moderner Strahlentherapien bei Prostatakrebs an. Je nach Erkrankung kommen die Bestrahlung von außen (perkutane Strahlentherapie) oder die Bestrahlung von innen (Brachytherapie) infrage. Moderne bildgeführte Verfahren ermöglichen dabei eine präzise und schonende Behandlung.
Je nach Tumorstadium können zusätzlich Hormontherapien oder weitere medikamentöse Behandlungen erforderlich sein. Die Therapie wird individuell auf die Erkrankung und die persönliche Situation abgestimmt.
Nierenkrebs
Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen stehen moderne medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten wie Immuntherapien und zielgerichtete Therapien zur Verfügung. Ergänzend bieten wir umfassende Diagnostik, unterstützende Behandlungen und psychoonkologische Begleitung an. Alle Therapieschritte werden individuell geplant und eng zwischen den beteiligten Fachbereichen abgestimmt.
Für weitergehende Informationen über Ihre Krebserkrankung empfehlen wir die Patientenleitlinien der deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe sowie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien
Unser uroonkologisches Zentrum vereint die Expertise verschiedener Fachrichtungen für die Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen der Prostata, Harnblase und Niere. Durch die enge Zusammenarbeit unserer Spezialistinnen und Spezialisten stellen wir sicher, dass jede Patientin und jeder Patient eine individuell abgestimmte Behandlung nach aktuellen medizinischen Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen erhält.
Regelmäßige interdisziplinäre Fallbesprechungen, abgestimmte Behandlungswege und die Zusammenarbeit mit weiteren spezialisierten Partnern tragen dazu bei, eine hochwertige Versorgung sicherzustellen.
Über das Netzwerk unseres uroonkologischen Zentrums und die Allgemeine Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) arbeiten wir eng mit niedergelassenen Urologinnen und Urologen sowie Onkologinnen und Onkologen zusammen. Dadurch sind Diagnostik, Behandlung und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt und wichtige Informationen können schnell zwischen allen Beteiligten ausgetauscht werden.
Praxis für Strahlentherapie Hattingen
Dr. med. Daniel Metzler (ohne DKG-Zertifikat)
August-Bebel-Str. 8-10, 45525 Hattingen
Tel. 02324 5944800
info@strahlentherapie-hattingen.de
MVZ Onkologie und Hämatologie Velbert
Dr. med. Werner Langer
Friedrichstraße 311, 42551 Velbert
Tel. 02051 31 25 11
info@onkologie-velbert.de
Praxis für Urologie
Dr. med. Axel Schindler
Blumenstraße 3, 42551 Velbert
Tel. 02051 806 830
praxis@urologie-schindler.de
MVZ Urologie Velbert GmbH
Dr. med. Maxim Janowski
Offerstraße 29, 42441 Velbert
Tel. 02051 555 22
info@urologie-velbert.de
Überörtliche Gemeinschaftspraxis „Urologie Neandertal“
Dr. med. Philipp Spiegelhalder
Adlerstraße 1, 40822 Mettmann
Tel. 02104 - 24302
mettmann@urologie-neandertal.de
„Verbesserung der Versorgungsqualität durch standardisierte Dokumentation“ des Interessenverbands zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland e.V. (VERSUS-Studie)
Im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Interessenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland e.V. („d-uo“) beteiligen wir uns an der Registerstudie zur „Verbesserung der Versorgungsqualität durch standardisierte Dokumentation“, der sog. VERSUS-Studie. Dies ist eine prospektive Versorgungsforschungs-Studie für alle urologischen Tumorerkrankungen, in unserem Fall beabsichtigen wir zunächst, unsere Patienten mit Nierenkrebs einzuschließen. Es werden Informationen zur Erkennung, Behandlung und Nachversorgung der Krebserkrankung dokumentiert und ausgewertet, um die realen Alltagsbedingungen der Patientenversorgung zu untersuchen und zu verbessern.
Weitere Informationen: https://d-uo.de/studien/
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs
Die Selbsthilfegruppe „Prostatakrebs“ lädt interessierte Männer zum nächsten Treffen in die Räumlichkeiten der Selbsthilfegruppen in der Robert-Koch-Str. 12 ein. Jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19 Uhr besteht die Möglichkeit allgemeine Informationen, Hilfe zur Alltagsbewältigung und einen Austausch miteinander zu erhalten.
Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e. V.
Das Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e. V. unterstützt Betroffene und Angehörige mit Informationen, Austauschmöglichkeiten und persönlichen Erfahrungswerten. In Selbsthilfegruppen, Gesprächen und Online-Angeboten finden Erkrankte Orientierung und Unterstützung auf ihrem Weg.
Selbsthilfegruppe Blasenkrebs
Die Deutsche ILCO e.V. ist die Solidargemeinschaft von Menschen mit Stoma bei künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung sowie deren Angehörigen.
Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Betroffene mit Stoma bei einer Darmkrebserkrankung und/ oder Blasenkrebserkrankung zu unterstützen, sodass sie ein selbst-bestimmtes und selbständiges Leben in Familie, Beruf und Gesellschaft führen können.
Jede Woche finden eine uroonkologische und eine interdisziplinäre Tumorkonferenz statt. Zuweisende Ärzt:innen können ihre Patient:innen zur prätherapeutischen Konferenz anmelden und auf Wunsch (auch online) teilnehmen.