Helios gratuliert Professor Ralf Kiesslich zur neuen Position und Aufgabe
Berufung zum Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin Mainz

Helios gratuliert Professor Ralf Kiesslich zur neuen Position und Aufgabe

Wiesbaden

Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Medizinischer Klinikgeschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Helios Kliniken Wiesbaden-Taunus, ist zum Vorstandsvorsitzenden und Medizinischen Vorstand der Universitätsmedizin Mainz berufen worden. Er wird die neue Position und Aufgabe im Januar 2024 übernehmen. Entsprechende Mitteilungen der Universitätsmedizin Mainz werden heute veröffentlicht.

„Diese Personalie erfüllt uns mit großem Bedauern – und zugleich mit großem Stolz. Wir gratulieren Professor Kiesslich herzlich und freuen uns mit ihm!“, sagt Sven Axt, Kaufmännischer Geschäftsführer der Helios Kliniken Wiesbaden-Taunus. „Ohne Zweifel ist dies ein großartiger Schritt in seiner Karriere, die auf seiner herausragenden Leistung als Arzt, Ärztlicher Direktor und Klinikmanager fußt. Es erstaunt nicht, dass sich der Aufsichtsrat der Universitätsmedizin Mainz im Zuge des umfassenden personellen Neustarts und angesichts der bevorstehenden finanziellen und baulichen Herausforderungen für eine nicht nur medizinisch hoch anerkannte, sondern auch in Klinik- und Baumanagement erfahrene Persönlichkeit wie Professor Kiesslich entschieden hat“, so Axt. „Gleichzeitig sagen wir sehr schweren Herzens Adieu. Denn eben genau diese Persönlichkeit hat die HSK über neun Jahre geprägt - mit seiner Entscheidungs- und Motivationskraft, seiner Freude an Innovationen und seiner ansteckenden lebensbejahenden Ausstrahlung.“

Helios Regionalgeschäftsführer Florian Aschbrenner und Medical Consultant Dr. Olaf Kannt gratulieren ebenfalls sehr herzlich und konstatieren: „Mit Professor Kiesslich geht eine herausragende Persönlichkeit, die die Helios HSK, die Region und auch Helios geprägt und stets vorangebracht hat. Mit seiner ihm innewohnenden „Das-Glas-ist-halbvoll“-Mentalität, bei der Herausforderungen gleichzeitig immer Chancen sind, hat Professor Kiesslich große Projekte zum Erfolg geführt und die Kliniken, das Unternehmen, also die Menschen um ihn herum, bewegt. Dass seine praktischen und wissenschaftlichen Kenntnisse als Mediziner, aber eben auch die bei Helios gesammelten Erfahrungen als Klinikmanager, als Clustergestalter und als Mitentwickler eines großen Klinikneubaus an der Universitätsmedizin Mainz gebraucht werden, ist angesichts der dort anstehenden enormen Aufgaben geradezu zwingend und freut uns letztlich auch bei Helios.“

Professor Kiesslich begann 2014 an den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken als Direktor der Klinik für Innere Medizin II und ist seit 2016 zudem Ärztlicher Direktor der HSK. Bis 2021 bildete er als Chefarzt für Innere Medizin der Helios Klinik Idstein die erste Klammer zwischen den Fachabteilungen beider Kliniken – der frühe Beginn der Zusammenarbeit im und als Cluster. Seit 2021 leitet Professor Kiesslich als Medizinischer Geschäftsführer gemeinsam mit Sven Axt als Kaufmännischem Geschäftsführer das neugeschaffene Helios Klinikcluster Wiesbaden-Taunus. In der COVID-19-Krise übernahm er die Koordination der medizinischen Versorgung im Versorgungsgebiet 5 des Landes Hessen und spannte ein enges trägerübergreifendes Versorgungsnetz zwischen den dazugehörigen 18 Kliniken von Wiesbaden bis Limburg.

In seiner Zeit als Ärztlicher Direktor und medizinischer Geschäftsführer trieb Professor Kiesslich gemeinsam mit den beteiligten Abteilungen die Zertifizierung der Helios HSK als Onkologisches Zentrum voran, etablierte universitäre Kooperationen in der Kinderchirurgie und der Hebammenkunde und gründete mit der Klinik für Geriatrie und der Klinik für plastische Chirurgie zwei neue Fachabteilungen. Gleichzeitig war Professor Kiesslich maßgeblich an der Gestaltung des Neubaus beteiligt. Es war ihm ein langersehntes Anliegen, der „großartigen modernen Medizin endlich ein modernes Gesicht zu geben“, so seine Worte. Auch als Klinikmanager hat er eine Vielzahl von Projekten und Themen angepackt und zum Erfolg geführt, zum Beispiel die Einführung der elektronischen Patientenakte an der HSK, die Etablierung neuer Arbeitszeitmodelle, die Gründung einer neuen MTR-Schule oder die Mitarbeit an der Helios-weiten Digitalisierungsstrategie.

Professor Kiesslich geht, wie er sagt, „mit dem berühmten weinenden und lachenden Auge. Eine Uniklinik zu führen, hat einen besonderen Reiz für mich. Ich kann damit noch stärker Verantwortung für Forschung und Lehre übernehmen und den medizinischen Fortschritt insbesondere auch dort vorantreiben, wo es bisher noch keine Lösungen gibt. Mainz ist zudem meine private Heimat - ich lebe mit meiner Familie dort. Und es ist auch meine berufliche, da ich an der Uni Mainz bereits zwölf Jahre tätig war. Der Wechsel nach Mainz ist also eine Rückkehr an meine ehemalige Wirkungsstätte. Auf der anderen Seite macht mich schon jetzt der Abschied von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern traurig, denn ich schätze unseren konstruktiven Austausch und den persönlichen Dialog sehr“, betont Professor Kiesslich und ergänzt: „Ich bedauere zudem, dass ich den Umzug in den Neubau nicht miterleben werde. Es wird sicher ein großartiger Moment sein, wenn Sie alle den Neubau in Betrieb nehmen. Positiv stimmen mich die vielen Dinge, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Die HSK hat ganz sicher eine sehr gute Zukunft! Und ich bin sehr dafür, die Verbindungen zwischen Wiesbaden und Mainz weiter auszubauen.“