Besuchsverbot - ab 1. September

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden per Allgemeinverfügung ab dem 1. September 2020 ein neues Besuchsverbot für die Wiesbadener Krankenhäuser verhängt.

Alle Infos zu den Ausnahmeregelungen finden Sie hier: Besuchsverbot und Ausnahmeregelungen

Erfolgreiche Zertifizierung des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie als interventionelles Ausbildungszentrum
Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) bestätigt Qualifizierung

Erfolgreiche Zertifizierung des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie als interventionelles Ausbildungszentrum

Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie der Helios HSK Wiesbaden ist mit Erhalt der Urkunde nun offiziell als Ausbildungszentrum für die interventionelle Schlaganfallbehandlung nach DeGIR zertifiziert. Die Anerkennung als Ausbildungszentrum bestätigt die hohe fachliche Expertise und Qualität des Instituts auf dem Gebiet der minimal-invasiven Therapie.

Die erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) berechtigt zur Ausbildung von Fachärzten der Radiologie und Neuroradiologie in der interventionellen Schlaganfalltherapie. Die spezialisierte Ausbildung erfolgt am Institut durch drei auch jeweils bereits individuell von der DeGIR speziell zertifizierten Ärzte mit langjähriger Erfahrung und hoher Fachexpertise auf diesem Gebiet. Die Helios HSK ist damit das einzige Klinikum in Wiesbaden mit einer derartigen Qualifizierung und einem solchen umfassenden und hochspezialisierten medizinischen Behandlungs- und Ausbildungsangebot.

"Diese Zertifizierung freut uns sehr. Sie ist eines der Ergebnisse der sehr erfolgreichen, dynamischen und konsequenten Entwicklung des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie an den Helios HSK in den letzten Jahren. Mit diesem Zertifikat haben wir einen Nachweis über höchste Qualität an unserer Einrichtung erhalten", so Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt, Direktorin des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie. "Diese Auszeichnung berechtigt uns, den Titel als Ausbildungszentrum zu tragen und damit nicht nur unsere eigenen Ärzte, sondern auch Ärzte aus anderen Kliniken bei uns am Institut in unseren interventionellen Behandlungsmethoden auszubilden".

Von dieser nachgewiesenen Qualifikation profitieren natürlich insbesondere auch die Patienten an den Helios HSK. Modernste Therapien und Techniken stehen für eine umfassende minimal-invasive Behandlung am Institut für Radiologie und Neuroradiologie zur Verfügung.

Mit der Zertifizierung verleiht die DeGIR ein Gütesiegel für hohe interventionell-radiologische Expertise an Kliniken mit entsprechend ausgerichteten Instituten. Zur Erreichung der Zertifizierung sind verschiedene Voraussetzungen notwendig. So müssen beispielsweise eine hohe Qualität in der Durchführung interventioneller Eingriffe, ein umfassendes Qualitätsmanagement, eine aktive Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen, beispielsweise durch Therapiefestlegung in interdisziplinären Fallkonferenzen, und kontinuierliche Verbesserungsprozesse nachgewiesen werden. Ebenfalls muss die Bereitstellung der zur Behandlung erforderlichen Ressourcen rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres sichergestellt sein.

„Wir freuen uns sehr, dass das radiologische Institut an unserem Klinikum als einzige Klinik in Wiesbaden die Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Zertifizierung erfüllt. Unser Institut für Radiologie und Neuroradiologie präsentiert sich damit als hochattraktive Ausbildungsstätte für Ärzte in Weiterbildung auf diesem Gebiet und bietet den Patienten in Wiesbaden und Umgebung die bestmögliche Schlaganfallbehandlung“, sagt Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Ärztlicher Direktor der Helios HSK.

Behandlungsmöglichkeiten der Interventionellen Neuroradiologie

Die Interventionelle Neuroradiologie spielt unter anderem bei der Diagnose und Behandlung von Schlaganfällen eine sehr wichtige Rolle. Durch den Einsatz moderner, kleinster Katheter können Blutgefäße im Gehirn, die durch ein Blutgerinnsel akut verschlossen sind und somit einen Schlaganfall verursachen, minimal-invasiv wiedereröffnet werden. Auch die präventive Erweiterung von Engstellen und die Implantation von Gefäßstützen in den hirnversorgenden Gefäßen, das sog. „Carotis Stenting“ ist mit dieser interventionellen Methode möglich. Darüber hinaus werden auch akute Gehirnblutungen, der sog. „hämorrhogische Schlaganfall“ z.B. verursacht durch eine Aneurysmablutung, durch die neuroradiologischen Spezialisten am Institut mit modernster Kathetertechnik minimal-invasiv therapiert.

Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein Foto unseres Behandlungsteams des Instituts für interventionelle Radiologie und Neuroradiologie zur Verfügung.