Anästhesie-Team fördert mit Kaffee und Espresso das Wohlbefinden der Patienten nach einer Operation
Pressemitteilung

Anästhesie-Team fördert mit Kaffee und Espresso das Wohlbefinden der Patienten nach einer Operation

Uelzen

„Dürfen wir Ihnen eine Tasse Kaffee anbieten?“ – Diese Frage, die in Cafés und Restaurants unzählige Male am Tag gestellt wird, hören jetzt auch die Patienten des Helios Klinikums Uelzen nach einer Operation im Aufwachraum. Mit dem neuen Angebot, das neben Kaffee auch Espresso umfasst, möchte das Anästhesie-Team nicht nur das Wohlbefinden und den Komfort der Patienten steigern, in erster Linie sind medizinische Gründe ausschlaggebend. Zur Zubereitung der Getränke wurde eigens ein moderner Kaffeeautomat angeschafft.

„Eine Tasse Kaffee oder ein Espresso bedeutet für die Patienten zunächst einmal ein angenehmes Sinneserlebnis. Kaffee hat einen intensiven Geruch und einen vertrauten Geschmack, mit dem wir die Patienten nach der OP schnell in die Normalität zurückführen möchten. Gleichzeitig fördern wir damit in der Aufwachphase die Zurechtfindung der Patienten nach der Narkose“, sagt Dr. Uli-Rüdiger Jahn, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin.


Auch wenn es zunächst banal klingt: Das Trinken einer Tasse Kaffee oder eines Espresso bedarf einer zielgerichteten komplexen, manuellen Handlung. Die Patienten müssen die Tasse greifen, mit ruhiger Hand zum Mund führen, den Kaffee schlucken und die Tasse wieder abstellen oder bis zum nächsten Schluck in den Händen halten. Gleichzeitig werden ihre Sinne angeregt, denn sie riechen und schmecken den Kaffee und sie nehmen die Temperatur des Getränks mit den Händen und der Zunge wahr. Chefarzt Dr. Jahn ergänzt: „Erste wissenschaftliche Daten deuten darauf hin, dass gerade nach bauchchirurgischen Eingriffen durch Kaffee auch das in Gang kommen der Darmtätigkeit gefördert wird.“


Bereits seit mehr als zweieinhalb Jahren bietet das Team der Anästhesiepflege den Patienten im Aufwachraum außerdem Eis in verschiedenen Geschmackssorten an. „Unsere Patienten nehmen das kühlende Eis und den erfrischenden Geschmack in der Aufwachphase als sehr angenehm wahr. Auch beim Eis geht es uns medizinisch um die Förderung der Zurechtfindung und die komplexen, zielgerichteten Handlungen zur Wiederherstellung von Normalität“, sagt Dr. Uli-Rüdiger Jahn.

---                                                                                                                                                                       Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Sonja Mengering
Referentin Unternehmenskommunikation
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E-Mail: sonja.mengering@helios-gesundheit.de