Hilfe bei Lungenfibrose

Hilfe bei Lungenfibrose

Velbert

Am Dienstag, den 12. September, informiert Dr. Markus Leidag, im Rahmen des Medizinforums, um 18 Uhr im HELIOS Klinikum Niederberg über die seltene Erkrankung Lungenfibrose und mögliche Behandlungswege.

Zu einer Lungenfibrose können eine Vielzahl von über 100 Lungenerkrankungen führen. Dabei kommt es zu einer Veränderung des Lungengerüsts. „Die Patienten mit einer Lungenfibrose beklagen, dass sie nicht frei atmen können“, sagt Dr. Markus Leidag, Chefarzt der Klinik für Pneumologie am HELIOS Klinikum Niederberg. Das gebildete Bindegewebe verhärtet und vernarbt dann. Seltene Erkrankungen haben häufig den Nachteil, dass die Betroffenen in vielen Fällen erst nach zahlreichen Arztbesuchen eine gesicherte Diagnose erhalten oder dass es teilweise keine speziellen Medikamente gibt. Darüber hinaus haben Patienten und Angehörige Probleme, an Informationen zu gelangen oder Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen zu finden.

Genau aus diesem Grund laden das HELIOS Klinikum Niederberg und die Selbsthilfegruppe „Lungenfibrose e.V.“ zu einem Informationsabend im Rahmen des Medizinforums ein. Dr. med. Markus Leidag und Dagmar Kauschka, Bundesvorsitzendes des Vereins, werden über das Krankheitsbild der Lungenfibrose sowie die Behandlungs- und die Versorgungsmöglichkeiten sprechen.

„Wenn wir einen Verdacht auf eine Lungenfibrose haben, machen wir oft ein Spiegelung der Lunge, eine sogenannte Bronchoskopie“, sagt der Pneumologe. Auch ist im Vorfeld eine hochauflösende Computertomographie notwendig. Bereits vorhandene Vernarbungen der Lunge lassen sich nicht mehr rückgängig machen.  Eine Lungenfibrose ist daher nicht heilbar. „Unser Ziel ist es, Erkrankungen schon im Frühstadium zu erkennen und die optimale Behandlung für die Patienten zu finden, damit das Fortschreiten der Vernarbung gestoppt oder zumindest verlangsamt wird“, ergänzt der Chefarzt.

Am 12. September 2017 informiert der Mediziner um 18:00 Uhr im HELIOS Klinikum Niederberg, SiZi I und II über die Lungenfibrose. Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch der Verein ist vor Ort und stellt seine Arbeit vor. Geplant ist außerdem, dass sich in Velbert eine Selbsthilfegruppe gründet. Aus diesem Grund sind Betroffene und auch Angehörige herzlichen zu diesem Termin eingeladen.

Die Patienten mit einer Lungenfibrose beklagen, dass sie nicht frei atmen können.

Dr. med. Markus Leidag, Chefarzt der Klinik für Pneumologie
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