Hernienchirurgie

Schenkelbruch

Während der Leistenbruch primär Männer trifft, kommt es bei weiblichen Patientinnen in der Leistenregion häufiger zum Schenkelbruch. Das Einklemmungsrisiko ist höher als bei anderen Hernien, eine OP sollte daher nicht unnötig lange hinausgezögert werden.

Der Schenkelbruch bezeichnet eine vergleichsweise seltene Hernie, die am Oberschenkel unmittelbar unterhalb des Leistenbandes auftritt. Besonders häufig sind Frauen im höheren Lebensalter betroffen, viele Patient:innen sind übergewichtig.

Die für den Leistenbruch typische Vorwölbung zeigt sich beim Schenkelbruch nur selten, weswegen die Hernie oftmals lange unerkannt bleibt. Gleichzeitig ist das Risiko einer gefährlichen Einklemmung aufgrund der kleinen Bruchlücke besonders hoch. Um eine Notfall-Situation zu vermeiden, sollte ein diagnostizierter Schenkelbruch also zeitnah behoben werden. Schenkelhernien werden in der Regel minimal-invasiv bzw. endoskopisch operiert, offene Eingriffe sollten nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Eine Schenkelbruch OP zieht einen Krankenhausaufenthalt von einem bis drei Tagen nach sich. Patient:innen sind nach dem Eingriff schnell wieder auf den Beinen.

Weiterlesen? Mehr über Schenkelhernien, Ursachen, typische Symptome und OP-Verfahren erfahren Sie auf der Seite unseres Kooperationspartners Hamburger Hernien Centrum unter dem Stichwort Schenkelbruch.