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Schlafstörungen bei Kindern

Schlafstörungen bei Kindern

Auch Kinder leiden unter nächtlicher Unruhe, die Ursachen reichen dabei von Entwicklungsstörungen über körperliche Fehlstellungen bis zu Übergewicht. Kombiniert mit ihrem erhöhten Schlafbedarf machen sich die Folgen oft noch schneller bemerkbar. In unserem Schlaflabor gehen wir den Ursachen dafür auf den Grund.

Innere Unruhe, körperliche Probleme oder Angst Schlafprobleme bei Kindern und Jugendlichen können je nach Alter und Entwicklungsstadium sehr unterschiedliche Formen annehmen. Genau deshalb muss die Therapie auch genau auf die entsprechende Situation und das Umfeld abgestimmt sein. Medizinisch unterscheidet man deshalb folgende Formen von Schlafstörungen:

Zentrale Schlafapnoe

Bei Früh- und Reifgeborenen können die Atemwege oder die zentrale Atemsteuerung im Gehirn noch nicht vollständig ausgebildet sein. Diese verzögerte Entwicklung kann zu nächtlichen Atemaussetzern führen, die zum Teil mehr als 10 Sekunden anhalten. 

Die kurzfristige mangelnde Luftzufuhr senkt den Sauerstoffgehalt im Blut massiv ab, der Körper reagiert mit einem starken Atemreiz, das Baby schnappt nach Luft. Auf Dauer verhindert das einen erholsamen Schlaf und es können mehr oder weniger ausgeprägte Entwicklungsstörungen, wie Konzentrationsschwierigkeiten oder motorische Defizite, die Folge sein. 

Behandelt wird die zentrale Atemapnoe oft mit einem Heimmonitoring und unterstützdenden, gering dosierten Medikamenten für die Babys.

Obstruktive Schlafapnoe

Die Ursachen liegen hier bei körpereigenen „Übeltätern“: vergrößerte Mandeln oder Polypen in Rachen und Nase können die Atemwege dauerhaft verengen. Auch ein zu kleiner Kiefer, Allergien oder Übergewicht können das Luftholen erschweren. Die Folgen solcher unruhiger Nächte unterscheiden sich zum Teil von denen erwachsener Patienten, denn Kinder werden bei Schlafmangel im Alltag zunächst oft unruhig, zappelig und unkonzentriert. Meist vermuten Eltern dann eine Aufmerksamkeitsstörung. Erst nach einiger Zeit zeigen sie eine Art Tagesmüdigkeit und damit einhergehend einen starken Leistungsabfall.

Ein kleiner Eingriff an Mandeln oder Polypen kann die Probleme möglicherweise beheben. Nützt das nichts, können Medikamente oder sogar eine Heimbeatmung zum Einsatz kommen. Bei letzterem trägt das Kind im eigenen Bett eine angepasste Maske, die mit einem speziellen Gerät verbunden ist, dass die Atmung unterstützt.

Seelischer Stress

Eine weitere Form der Schlafstörungen basiert auf seelischem Stress, unter dem auch Kinder schon leiden können. Ärger in der Schule, Mobbing, Leitungsdruck oder starke Ängste können ihnen das Ein- oder Durchschlafen in fast jeder Nacht unmöglich machen. Die Diagnostik ist dabei nicht immer einfach. Manchmal kann es helfen, einen Therapeuten hinzuzuziehen, der sich gemeinsam mit den Eltern auf Ursachenforschung begibt und Techniken entwickelt, die dem Kind helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.


Mögliche Ursachen können in unserem klinikeigenen Schlaflabor abgeklärt werden. Ein eigens für unsere kleinen Patienten eingerichtetes Instrumentarium sorgt für zielgenaue Messungen und Therapien.

Unser Schlaflaborplatz für Kinder

Unser Schlaflaborplatz für Kinder

In unserem klinikeigenen Schlaflabor haben wir extra einen kindgerechten Laborplatz eingerichtet. Dort werden unsere kleinen Patienten umfassend von Schlafexperten der Kinder- und Jugendmedizin betreut.

Weitere Infos rund ums Schlaflabor finden Sie hier.