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Lungenkrebszentrum Wiesbaden

In unserem interdisziplinären Lungenkrebszentrum in Wiesbaden begleiten wir Sie vertrauensvoll von der Diagnose über die Therapieplanung bis zur Behandlung mit modernster Medizin und persönlicher Betreuung.

Ihre Ansprechpartner
Tim O. Hirche
Direktor der Klinik für Pneumologie
Wolfgang Blau
Direktor der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin, Leiter des onkologischen Zentrums
Alessandro Marra
Direktor der Klinik für Thoraxchirurgie
Ihr Termin in unserer Klinik

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Stationäre Aufnahme

Telefon: 0611 43-9623 oder 0611 43-9622

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Unsere Leistungen

Eine Lungenkrebsdiagnose stellt das Leben auf den Kopf. Umso wichtiger sind Klarheit, Sicherheit und ein verlässliches Behandlungsteam. Im Lungenkrebszentrum Wiesbaden an der Dr. Horst Schmidt Klinik begleiten wir Sie von Anfang an mit medizinischer Kompetenz und persönlicher Zuwendung. 

Wir sorgen für eine schnelle und präzise Diagnostik und entwickeln gemeinsam mit allen beteiligten Fachdisziplinen einen individuell abgestimmten Therapieplan.

 

Dabei stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt: Wir informieren verständlich über alle Befunde, besprechen mögliche Behandlungswege offen und beziehen Sie aktiv in jede Entscheidung ein.

 

In wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenzen beraten erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten gemeinsam über Ihre optimale Therapie. Durch die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten stellen wir eine durchgängige Betreuung sicher – von der ersten Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge. Unser Anspruch ist eine moderne, leitliniengerechte Medizin auf höchstem Qualitätsniveau – und eine Begleitung, bei der Sie sich gut aufgehoben fühlen.

Unter dem Begriff Lungenkrebs wird eine Vielzahl von verschiedenen Tumorarten zusammengefasst. Bei der Verdachtsdiagnose und vor einer Lungenkrebsbehandlung müssen daher unterschiedliche Fragestellungen beantwortet werden, damit wir uns ein möglichst komplettes Bild von der Erkrankung machen können.

Was beinhaltet das Staging?

In der Regel wird eine Krebsdiagnose durch eine Lungenbiopsie bestätigt . Dabei entnehmen wir eine Gewebeprobe, um diese unter dem Mikroskop untersuchen zu können. Als Verfahren kommen zum Einsatz:

 

  • die Punktion des Knotens mit einer Nadel durch die Brustwand
  • eine Bronchoskopie
  • eine Operation mit dem Ziel einer Gewebeprobe

 

Bestätigt sich der Verdacht, bestimmen wir die Art und den feingeweblichen Typ des Tumors. Insbesondere ist es wichtig zu wissen, ob ein kleinzelliges oder ein nicht-kleinzelliges Karzinom vorliegt?

Zusätzliche molekularer Tests geben uns genaue Informationen zum genetischen Profil des Tumors.

Ebenso untersuchen wir, ob der Tumor auf die Lunge begrenzt ist oder ob er bereits Metastasen gebildet hat (Einteilung in Tumorstadien). Entsprechende Untersuchungen sind beispielsweise eine PET-CT, eine MRT oder CT vom Kopf, eine Skelettszintigraphie oder gezielte Röntgenuntersuchungen.

 

Individuelle und schnelle Diagnostik

Durch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen und den Lungenfachärzten unseres Lungenkrebszentrums kann die notwendige Diagnostik hervorragend koordiniert und rasch durchgeführt werden.

So erhalten wir eine umfangreiche Entscheidungsgrundlage und können für jeden Patienten entsprechend der Krankheitsausdehnung und seiner individuellen Symptomatik die bestmögliche Therapie-Strategie im Rahmen unserer Tumorkonferenz festlegen.

Unser gesamtes Team – Pneumologie, Onkologie, Thoraxchirurgie und weitere Spezialdisziplinen – stimmt Ihren individuellen Behandlungsplan gemeinsam ab. In regelmäßigen Tumorkonferenzen prüfen wir alle medizinischen Befunde und entwickeln ein optimal abgestimmtes Therapiekonzept, das zu Ihrer Situation passt. So vermeiden wir Doppeluntersuchungen, verkürzen Wartezeiten und bieten Ihnen direkte Ansprechpartner auf Augenhöhe.

Tumorkonferenz: Zusammenarbeit von Experten

Die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Therapiewege machen die Lungenkrebstherapie sehr komplex. Ein einzelner Arzt kann diesen Anforderungen nicht mehr in ausreichendem Maße gerecht werden. Die Strategie zur Behandlung jedes einzelnen Patienten legen wir daher im Rahmen einer sogenannten Tumorkonferenz (Tumorboard) fest.

 

Dabei finden sich alle an der Behandlung beteiligten Experten einmal wöchentlich zusammen und betrachten jeden Patienten individuell. Allen voran zählen hierzu unsere Lungenfachärzte (Pneumologen), Thoraxchirurgen, Strahlentherapeuten, internistische Onkologen, Pathologen und Radiologen.

 

Die Tumorkonferenz findet wöchentlich statt und kann auch zur Zweitmeinung genutzt werden.

 

Unterstützende Angebote

Neben der bestmöglichen Medizin integrieren wir möglichst viele Aspekte Ihrer Gesundheit in die Therapie. Spezielle therapeutische Angebote, die richtige Ernährung oder der Anschluss an eine Selbsthilfegruppe gehören ebenso dazu wie eine Rehabilitation. Unsere Psychoonkologen helfen Ihnen, die Diagnose zu verarbeiten und Kraft zu finden, Gutes für sich zu tun.

 

Sprechen Sie von Anfang an Ihre persönlichen Sorgen im Gespräch mit Ihrem Arzt an. So können wir dafür Sorge tragen, die Krebstherapie individuell auf Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten eines Lungenkrebses sind vielfältig. Wir sind mittlerweile in der Lage, sehr spezifische Therapieverfahren anzuwenden, die genau auf die persönliche Symptomatik des Patienten zugeschnitten sind.

Die Operation ist ein wesentlicher Therapiebaustein in der Behandlung von Lungenkrebs – oft begleitet durch eine Bestrahlung und Chemotherapie. Die vollständige Entfernung des Tumors ist oft Voraussetzung für eine vollständige Heilung.

Wann kann operiert werden?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist das Tumorstadium und der Tumortyp: Bei einem nicht-kleinzelligen Tumor in einem frühen Stadium kommt eine Operation in Frage. Nicht-kleinzellige Tumoren machen dabei einen Anteil von 80 Prozent an allen Lungentumoren aus.

 

Wird ein Tumor in einem späteren Stadium diagnostiziert, kann eine medikamentöse Therapie einer Operation vorgeschaltet werden, um so den Tumor zu verkleinern und damit die Operation zu erleichtern oder erst möglich zu machen. Wir sprechen hier von einer neoadjuvanten Therapie.

 

Spezialisierte Operateure

Teil unseres Lungenkrebszentrums ist die Klinik für Thoraxchirurgie, die zu den ausgewiesenen Behandlungszentren gehört und sowohl minimalinvasive als auch konventionelle Möglichkeiten der Tumorentfernung anbietet. Im ausführlichen Gespräch entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, wie operiert wird.

Kleinzellige Tumoren können im Ausnahmefall operativ entfernt werden. In der Behandlung greifen wir vor allem auf systemische, also medikamentöse Therapien, und die Bestrahlung zurück.

Neben der Chemotherapie gibt es neuartige medikamentöse Therapien: Hierzu zählen zielgerichtete Therapieansätze und die Immuntherapie. Bei all diesen Therapieformen dringen spezielle Wirkstoffe in die Blutbahn ein und zerstören oder bekämpfen den Lungentumor.

Chemotherapie

Bei der Chemotherapie werden sogenannte Zytostatika eingesetzt, die das unkontrollierte Zellwachstum des Tumors stoppen sollen. In einzelnen Fällen kann sie der Operation vorangestellt sein, damit der Tumor besser operiert werden kann. Man spricht dann von einer neoadjuvanten Therapie.

Nach der Operation kommt meistens eine Chemotherapie zum Einsatz, um möglicherweise unerkannt im Körper verbliebene Tumorzellen zu zerstören. Wir sprechen hier von einer adjuvanten Therapie, also einer zusätzlich unterstützenden Behandlung nach operativer Entfernung des Tumors.

Eine erfolgreiche  Behandlung kann aber auch aus einer Kombination von Bestrahlung und Chemotherapie bestehen. Insbesondere bei kleinzelligen Tumoren in einem frühen Stadium können wir Patienten mit einer Radio-Chemotherapie gut behandeln.

 

Zielgerichtete Therapien – Vielversprechende neue Therapieformen

Je nach dem genetischen Profil des Tumors, stehen heutzutage spezielle Medikamente zur Verfügung, die zielgerichtet auf bestimmte genetische Veränderungen (Treibermutationen) des Tumors wirken. Sie greifen in die Stoffwechselschritte  des Tumors ein und bewirken, dass der Tumor abstirbt. 

 

Patienten, bei denen das Tumorgewebe solche molekularbiologischen Besonderheiten aufweist, profitieren von einer zielgerichteten Therapie. Einem Teil der Lungenkrebspatienten, die nicht operiert werden können, können wir solche personalisierten Therapien anbieten. Hierzu zählen beispielsweise sogenannte Tyrosinkinasehemmer bei Mutation des Wachstumsrezeptors, auch EGFR-Rezeptor genannt.

 

Immuntherapie - Die Körpereigene Abwehr einsetzen

Schwerpunkt der medizinischen Entwicklung ist zudem die Immuntherapie. Spezielle Medikamente beziehungsweise Antikörper regen dabei das körpereigene Immunsystem so an, das es den Tumor erkennt und ihn zerstört. Zur Verstärkung kann die Immuntherapie durch eine Strahlentherapie ergänzt werden.

Für die strahlentherapeutische Behandlung kooperiert das Lungenkrebszentrum Wiesbaden mit der RNS Gemeinschaftspraxis Strahlentherapie am St. Josefs- Hospital Wiesbaden. Je nachdem, welche Ausgangssituation beim Patienten vorliegt, wird die Strahlentherapie mit einer anderen Therapieform kombiniert. Meist kommt die Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Einsatz.

Hauptbehandlungspartner:

Prof. Dr. med. Henrik Hauswald

 

Ansprechpartner: 

Dr. med. Kai Ansorg

Dr. med. Iris Breidert

Dr. med. Frederik Crasselt

Dr. med. Iris Mehring

Dr. med. Eva Schlehuber

Dr. med. Fabian Schunn

 

Tel. 0611 - 56589-1500

 

https://www.rns.de

 

Bestrahlung von außen – perkutane Strahlentherapie

Mithilfe moderner Techniken können Lungentumoren wesentlich genauer und präziser bestrahlt werden, als noch vor wenigen Jahren. Für die stereotaktische Bestrahlung steht ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation bereit. Das Gerät ermöglicht eine millimetergenaue Feldeinstellung, um den Tumor punktgenau aus mehreren Raumrichtungen zu bestrahlen.

 

Gesundes Gewebe schonen

Durch Nutzung entsprechender Planungsprogramme wird für jeden Patienten die optimale Bestrahlungsdosis berechnet. Oberstes Ziel ist es, den Behandlungserfolg der Bestrahlung zu maximiert und dabei das umliegende Gewebe bestmöglich zu schonen.

 

Radio-Chemotherapie

Bei Vorliegen von ausgedehnten Lymphknotenmetastasen wird eine sogenannte multimodale Behandlung eingesetzt – also eine gleichzeitige Behandlung mit einer Chemo- und einer Strahlentherapie. Mit dieser Methode können meist gute Behandlungserfolge erzielt werden.

An unserem Zentrum bieten wir Lungenkrebspatienten die Teilnahme an Studien mit neuen Medikamenten gegen Lungenkrebs an.

Aktuelle Studien

Studien bieten dem Patienten die Gewähr, dass die neuesten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden eingesetzt werden. Detaillierte Informationen zu klinischen Studien erhalten Sie z.B. auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft. Unter den Informationsbroschüren der Deutschen Krebshilfe finden Sie eine informative Broschüre über Klinische Studien. Auch der Krebsinformationsdienst informiert breit über viele Fragen zu Klinischen Studien.

Die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken bieten, wie auch andere Mitglieder des Onkologischen Zentrums Rhein Main Taunus, eine Reihe klinischer Studien an. Auf dieser Internetseite erhalten Sie einen Überblick über die aktuell offenen Studien.

 

Sollten Sie an einer Studienteilnahme interessiert sein oder weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns jederzeit an!

Innovative Diagnostik – roboterassistierte Bronchoskopie

Unsere Lungenspezialist:innen nutzen – als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland – ein roboterassistiertes Verfahren (Ion), mit dem kleinste Gewebeveränderungen besonders präzise und schonend erreicht werden können. Das ermöglicht eine frühere und sicherere Diagnose.

Für unsere Patient:innen

Herzlich willkommen in unserem Zentrum. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, die Ihnen den Aufenthalt und die Behandlung bei uns so angenehm wie möglich machen.

Für jeden Menschen ist die Diagnose Krebs ein tiefer Lebenseinschnitt. Um Patienten dabei zu unterstützen, die Erkrankung besser zu bewältigen, bieten wir neben der medizinischen Behandlung zahlreiche unterstützende Angebote an.

Patientenservicecenter

Die Mitarbeiter des Patientenservicecenters beraten und unterstützen Sie in allen psychosozialen und sozialmedizinischen Aspekten der Krankheit – zum Beispiel rund um die Themen Anschlussheilbehandlung, häusliche Versorgung oder Selbsthilfe.

 

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Psychoonkologische Betreuung

Um die psychische Situation einer Krebserkrankung besser bewältigen zu können, bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit zur psychoonkologischen Begleitung und Beratung an – vor, während und nach einem stationären Aufenthalt.

Sollten Sie noch nicht aktiv angesprochen worden sein oder möchten Sie ein fortführendes Gespräch, können Sie Ihr Anliegen jederzeit an Ihren behandelnden Arzt richten.

 

Ernährungsberatung

Eine Krebserkrankung geht sehr häufig mit einem ungewollten Gewichtsverlust einher. Viele Faktoren wie Appetitlosigkeit, Störungen des Schlucktraktes, Entzündungen, Mundtrockenheit und andere Begleiterkrankungen können die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme beeinträchtigen und die Nährstoffbilanz verschlechtern. Im Rahmen einer Krebstherapie ist die individuelle Ernährungsberatung und -therapie daher eine wichtige Maßnahme zur Steigerung der Lebensqualität und Vorbeugung von Komplikationen im Behandlungsverlauf.

 

Physiotherapie

Nach einer großen Operation, während eines langen Krankenhausaufenthalts mit Bettlägerigkeit oder bei Beeinträchtigung des Gleichgewichts, ist es wichtig, schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Hierfür steht Ihnen an unserem Onkologischen Zentrum ein großes Therapeutenteam zur Seite. Unsere Physiotherapeuten begleiten Sie schon während Ihres Aufenthaltes bei uns und geben Ihnen Übungen mit an die Hand, die Sie auch zuhause durchführen können.

 

Weitere Infos unter Physiotherapie

 

Schmerztherapie

Während der Krebstherapie legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Behandlung und Bekämpfung von Schmerzen. Hierfür steht Ihnen ein spezialisiertes und erfahrenes Team von Schmerztherapeuten zur Seite. Schmerzfreie Patienten können sich besser körperlich bewegen und damit die Lungen besser belüften. Sie ernähren sich besser, weil sie mehr Appetit haben, und auch am sozialen Leben können sie besser teilhaben. Sollten Sie Schmerzen haben, sprechen Sie bitte unbedingt ihren behandelnden Arzt an.

 

Abteilung für Phoniatrie / Logopädie

Bei einer Krebserkrankung im Kopf-Hals Bereich können je nach Ort und Größe des Tumors Probleme beim Essen, Trinken und Sprechen auftreten. Unsere Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie bietet in diesem Fall eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Rehabilitation an. Sie umschließt die frühzeitige Beratung und Behandlung im akutstationären und/oder ambulanten Bereich. Je nach Erkrankungsfall erlernen Sie Stimm-, Sprech- und Schlucktechniken, die Ihnen im Alltag helfen, oder werden im Umgang mit Trachealkanülen und Stimmprothesen geschult. In der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie steht Ihnen hierfür ein Team aus spezialisierten Ärzten und Logopäden zur Verfügung.

 

Seelsorge

In  manchen Situationen hilft am besten ein vertrautes Gespräch. Mit unseren geschulten Seelsorgern finden Sie Menschen, die zuhören und Hilfestellungen bei persönlichen Fragen und Problemen anbieten. Selbstverständlich bleiben die Gespräche absolut vertraulich und sind an keine Konfession gebunden. 

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Ein kosequenter Rauchverzicht kann den Verlauf einer Lungenerkrankung - auch bei bestehendem Lungenkrebs - positiv beeinflussen. Wir unterstützen Sie bei der Rauchentwöhnung mit einer strukturierten, medizinisch begleiteten Rauchentwöhnung. 

In einer Selbsthilfegruppe können Patienten mit Lungenkrebs detaillierte Tipps und Tricks zum Umgang beispielsweise mit Nebenwirkungen erhalten oder hilfreiche Hinweise in sozialrechtlichen Fragen bekommen.

 

Der Austausch mit Menschen, die ebenfalls an Krebs erkrankt sind, kann befreiend wirken. Zu sehen, dass andere Patienten oft ähnliche Erfahrungen machen und die eigenen Ängste und Sorgen teilen, zeigt: Ich bin nicht allein, meine Gedanken und Gefühle sind ganz normal.

 

Aber auch die Möglichkeit, über Sorgen und Ängste zu sprechen, die man im familiären Umfeld nicht äußern möchte, kann hilfreich sein. Darüber hinaus bietet eine Selbsthilfegruppe Raum für Aktivitäten, bei denen der Krebs nicht im Mittelpunkt steht, beispielsweise bei gemeinsamen Unternehmungen oder in speziellen Sportgruppen.

 

In Wiesbaden kooperiert unser Lungenkrebszentrum mit dem Verein „Mit uns im Leben e.V.“ Ziel des Vereins ist, neben Förderung des sozialen Kontakts und Austauschs, insbesondere die Steigerung körperlicher Aktivität von Patienten mit bestehender oder überstandener onkologischer Erkrankung. Die Aktivitäten des Vereins sind in besonderer Weise geeignet, die Leistungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein, sowie die Lebensqualität von Tumorpatienten zu verbessern.

 

Im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken ist neben lokalen Aktivitäten der Selbsthilfegruppen auch ein intensiver Austausch auf digitalem Weg möglich. Für Patienten mit Lungenkrebs und deren Angehörige bietet der Bundesverband Selbsthilfe Lungenkrebs e.V. (https://www.bundesverband-selbsthilfe-lungenkrebs.de/) u.a. Informationen zur Erkrankung, persönliche Erfahrungsberichte, Veranstaltungshinweise, und Buchtipps an. Auf der Seite finden Sie auch eine Online-Selbsthilfegruppe.

 

Die bundesweiten und lokalen Selbsthilfegruppen bieten für Krebskranke und deren Angehörige ein breites Unterstützungsangebot. Betroffene können sich unverbindlich an die Selbsthilfen wenden und Gruppen- bzw. Einzelgespräche, Telefon- und Online-Beratung sowie vielfältiges Informationsmaterial kostenlos in Anspruche nehmen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Die Struktur unseres Lungenkrebszentrums

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Gut zu wissen

Wir arbeiten interdisziplinär

Wir arbeiten Hand in Hand und fachübergreifend zusammen - für die optimale Behandlung der uns anvertrauten Patient:innen.

Weitere Ansprechpartner:innen

Privatsprechstunde Pneumologie

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Chefarztsekretariat Melanie Wittich: (0611) 43-3132

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Privatsprechstunde Thoraxchirurgie

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Chefarztsekretariat Anika Zaschke: (0611) 43-9622

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  • Hotline Pneumologie für Ärzt:innen: (0611) 43-9660
  • Hotline Thoraxchirurgie für Ärzt:innen: (0611) 43-9670

Dr. Alexander Grebe, Thoraxchirurgie. E-Mail senden

 

Florian Ohliger, Beauftragter Qualitätsmanagement, E-Mail senden

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SEP 30 2026
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„Diagnose Lungenkrebs – und was kommt jetzt?"

17:00
Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
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Ludwig-Erhard-Str. 90
65199 Wiesbaden
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