Abseits des schulischen Alltags bot das Ferienhaus den passenden Rahmen, um sich mit den emotionalen und fachlichen Aspekten des Themas zu beschäftigen. Durch die Aufteilung in zwei Gruppen war ein offener Austausch über persönliche Erfahrungen und Gefühle in einem geschützten Raum möglich.
Neben theoretischen Inhalten lernten die Auszubildenden auch praktisch, wie sie verschiedene Situationen in ihrem Berufsalltag handhaben können. Themen wie Sterbe- und Trauerphasen, das Arbeiten auf einer Palliativstation sowie die Kommunikation mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen wurden umfangreich behandelt. Filme, praktische Übungen und Gruppenarbeitsphasen regten sowohl emotionale als auch fachlich fundierte Diskussionen an.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Aromatherapie. Die Auszubildenden lernten, wie ätherische Öle eine positive Wirkung auf die Gefühle der Patient:innen haben können. So haben bestimmte Düfte eine beruhigende Wirkung, können Ängste lindern, aber auch die Stimmung aufhellen. In einer praktischen Übung stellten die Auszubildenden anschließend eine eigene Duftmischung zusammen und erfuhren, wie solche Anwendungen unterstützend in der Pflege eingesetzt werden können.
Die angehenden Pflegefachkräfte erzählten, dass der Besuch des Krematoriums und eines Bestattungsinstituts in Flensburg für sie sehr interessant war. „Es war eine emotionale und ungewohnte Situation, aber dennoch lehrreich“, berichteten sie rückblickend.
Neben dem fachlichen Wissen wuchs während der gemeinsamen Tage auch die Gruppe enger zusammen. Beim gemeinsamen Kochen und bei Gesprächen am Abend entstand ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Es wurde viel geredet, Erfahrungen geteilt und auch persönliche Geschichten fanden ihren Platz.
In ihren Abschlussarbeiten bedanken sich die Auszubildenden bei ihrer Lehrerin Evelyn Kleindopp sowie beim Helios Klinikum Uelzen für die Möglichkeit, dieses Seminar mitmachen zu dürfen. Es sei eine Erfahrung, die sie nicht nur fachlich, sondern auch menschlich geprägt habe.
Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius und ist Europas führender privater Gesundheitsdienstleister mit rund 128.000 Mitarbeitenden. Zu Fresenius Helios gehören die Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 26 Millionen Menschen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2024 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von mehr als 12,7 Milliarden Euro.
In Deutschland verfügt Helios über mehr als 80 Kliniken, rund 220 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit etwa 570 kassenärztlichen Sitzen, sechs Präventionszentren und 27 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr rund 5,5 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 78.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2024 einen Umsatz von rund 7,7 Milliarden Euro. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud betreibt 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 20 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 19 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2024 einen Umsatz von mehr als 5 Milliarden Euro.