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Ein Goldnetz für Frauen: Helios Klinikum Uelzen setzt auf neues Verfahren gegen starke Regelblutungen

Ab sofort bietet die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Helios Klinikum Uelzen eine neue Methode zur Verringerung der Menstruationsblutung an. Die sogenannte NovaSure-Anwendung überzeugt durch ihre hohe Erfolgsquote und den kurzen Erholungszeitraum.

27.02.2026 Lesedauer: - Min.
Chefarzt Thomas Köster im OP

Viele Frauen kennen das Problem: starke Regelblutungen und Menstruationsschmerzen. Symptome, di oft zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen und sich nicht nur negativ auf den Körper, sondern auch auf die mentale Gesundheit und das soziale Leben auswirken.

Der Eingriff mit NovaSure, auch Goldnetz genannt, kann Menstruationsblutungen reduzieren oder diese sogar ganz ausbleiben lassen. Bisher gelang dies nur durch den Einsatz von Hormonen, wie die Pille, oder gar die Entfernung der Gebärmutter. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert lediglich etwa 90 Sekunden. Durch den minimal-invasiven Eingriff ist sie sehr schonend und verspricht eine schnelle Genesung.

„Mit NovaSure können wir Frauen, die unter starken Regelblutungen leiden, viel einfacher als früher helfen und ihnen den Alltag erleichtern. Wir freuen uns, diese schonende Methode ab sofort bei uns anbieten zu können“, berichtet Thomas Köster, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Helios Klinikum Uelzen.

Bei 60 Prozent der behandelten Frauen tritt nach dem Eingriff keine Blutung mehr auf, andere Frauen berichten von einer schwächeren Menstruation. Da eine Schwangerschaft nach der Behandlung nicht mehr möglich beziehungsweise nicht empfehlenswert ist, wird diese Methode nur bei Frauen mit abgeschlossener Familienplanung angewendet. Eine Voruntersuchung ist von großer Bedeutung, um eine individuell passende Anwendung zu ermöglichen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.helios-gesundheit.de/standorte-angebote/kliniken/uelzen/leistungen/fachbereiche/gynaekologie/.

Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.

Instrument Nova Sure

Helios Klinikum Uelzen

Chefarzt

Mit NovaSure können wir Frauen, die unter starken Regelblutungen leiden, viel einfacher als früher helfen und ihnen den Alltag erleichtern.