Welche Organe – auch und Gewebe - können gespendet werden? Welche Voraussetzungen müssen für eine Organspende nach dem Tod erfüllt sein? Was versteht man unter „Hirntod“? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Interessierte am Mittwoch, 17. Dezember 2025, ab 15:00 Uhr bei einer Infoveranstaltung zum Thema „Organspende: Ja oder Nein?“ im Helios Klinikum Uelzen.
Die Besucherinnen und Besucher haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich ganz unverbindlich an Infoständen und bei Vorträgen über das Thema Organ- und Gewebespende zu informieren. Die offizielle Begrüßung zu den Vorträgen erfolgt um 16:00 Uhr in den Konferenzräumen A und B durch Dr. med. Wojciech Krupa, Oberarzt in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Transplantationsbeauftragter am Helios Klinikum Uelzen. Anschließend informiert Henning Bolle, Transplantationsbeauftragter Helios Kliniken Region Niedersachsen Nord, über die Aufgaben eines Entnahmekrankenhauses – wie dem Helios Klinikum Uelzen – bei Gewebe- und Organspenden. Gegen 16:30 Uhr berichtet Dr. rer. nat. Romy Richter, wie die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) funktioniert und welche Spendemöglichkeiten generell infrage kommen. Ab ca. 16:50 Uhr schildert Natalie Flux die Organspende aus Sicht einer Empfängerin. Flux lebt seit sechs Jahren mit einer gespendeten Leber.
Die Besucherinnen und Besucher haben während der gesamten Veranstaltung die Möglichkeit, sich an den Ständen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) zu informieren und sich gern auch ihre Fragen beantworten zu lassen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenlos.
Sterben, Tod und Trauer sind Themen, mit denen sich viele Menschen nur ungern auseinandersetzen. Für 18 Auszubildende des Bildungszentrums am Helios Klinikum Uelzen standen sie nun im Mittelpunkt eines fünftägigen Seminars. In einem Ferienhaus im dänischen Nordborg beschäftigten sie sich nicht nur mit theoretischen Grundlagen, sondern arbeiteten auch an praktischen Fallbeispielen. Die Leitung des Seminars übernahm die Lehrerin Evelyn Kleindopp.